Jubiläum 10 Jahre Jugendfeuerwehr Nord und Führungswechsel

Das beigefügte Foto (Quelle: Feuerwehr Castrop-Rauxel) zeigt von links nach rechts: Wehrführer Ulrich Vogel, Jugendwart Bastian Heidelbach, stv. Jugendwart Marvin Schwalbert, Bürgermeister Rajko Kravanja, Gerd Audehm, Erster Beigeordneter Michael Eckhardt

16.01.2018 Am vergangenen Sonntag feierte die Jugendfeuerwehr Nord mit zahlreichen Gästenzehnjähriges Bestehen.

Die ursprünglich gemeinsam von den Löschzügen Habinghorst und Castrop im Jahre 2008 gegründete Jugendfeuerwehr Nord entwickelte sich von Beginn an zu einer Erfolgsgeschichte. So dauerte es nicht sehr lange, bis man auch beim Löschzug Castrop im Jahre 2012 eine eigene Jugendfeuerwehrgruppe gründen konnte. Die Jugendfeuerwehr Nord deckte danach weiterhin das nördliche Stadtgebiet ab, bis im vergangenen Jahr auch beim Löschzug Henrichenburg eine eigene Jugendfeuerwehrgruppe gegründet wurde. Für die Nachwuchsgewinnung in den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Castrop-Rauxel sind die Jugendfeuerwehren jedenfalls nicht mehr weg zu denken. So haben von den 33 Aktiven des Löschzuges Habinghorst 10 Kameraden ihre Feuerwehrkarriere in der Jugendfeuerwehr begonnen.

Es wurde aber nicht nur das zehnjährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Nord gefeiert. Die Jubiläumsfeier bildete auch den gelungenen Rahmen für den offiziellen Wechsel in der Leitung der Jugendfeuerwehrgruppe Nord. Gerd Audehm übergab nach fast zehnjähriger Tätigkeit als Jugendwart die Verantwortung an Bastian Heidelbach, seinen langjährigen Stellvertreter. Neuer Stellvertreter wurde Marvin Schwalbert. „Der zehnte Geburtstag und die bald erreichte 50 des Jugendwartes sind Gründe, für die man seinen Stuhl schon mal räumen kann und jüngeren das Ruder übergibt“, sagte der scheidende Jugendwart Gerd Audehm in seiner Abschlussrede, in der er unter anderem einen Rückblick auf die vergangenen Jahre und die Erlebnisse mit der Jugendfeuerwehr Nord gab.

Bürgermeister Rajko Kravanja, Feuerwehrdezernent und Erster Beigeordneter Michael Eckhardt und Wehrführer Ulrich Vogel dankten Gerd Audehm für die geleistete Arbeit und wünschten den beiden Nachfolgern Bastian Heidelbach und Marvin Schwalbert ein glückliches Händchen und weiterhin Erfolg mit der Jugendarbeit beim Löschzug Habinghorst.

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 mit einer tödlich verletzten Person

10.01.2018 Gegen 7:35 Uhr kam es auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover zwischen der Anschlussstelle Henrichenburg und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest zu einem schweren Verkehrsunfall. Insgesamt waren vier Fahrzeuge beteiligt, darunter zwei Lkw sowie zwei Pkw, und fünf Personen betroffen. Die Kreisleitstelle Recklinghausen alarmierte neben der Hauptwache die Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg der Freiwilligen Feuerwehr Castrop-Rauxel sowie fünf Rettungswagen, drei Notärzte und einen leitenden Notarzt.

An der Einsatzstelle übernahmen die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes eine laufende Reanimation, die bereits durch einen anwesenden Feuerwehrmann durchgeführt wurde. Weitere Einsatzkräfte versorgten zwei mittelschwer und zwei leicht verletzte Personen.

Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Autobahnpolizei die Einsatzstelle, leuchtete diese aus und stellte den Brandschutz sicher. Auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgefangen.

Der Rettungsdienst transportierte vier verletzte Personen, teilweise unter Notarztbegleitung, in Krankenhäuser in Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Dortmund.

Eine Person ist bei dem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden und verstarb an der Einsatzstelle.

Der Löschzug Habinghorst stellte den Grundschutz im Stadtgebiet sicher.

Während der Einsatzmaßnahmen, für die anschließende Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge waren zwei Fahrspuren voll gesperrt.

 

Frohes neues Jahr 2018

Frohes neues Jahr 201801.01.2018 Die Feuerwehr Castrop-Rauxel wünscht Ihnen und Ihren Familien ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr 2018!

Der Jahreswechsel 2017/2018 verlief aus Sicht der Feuerwehr Castrop-Rauxel verhältnismäßig ruhig. Zwischen dem 31.12.2017 um 7:30 Uhr und dem 01.01.2018 um 7:30 Uhr musste der Löschzug der Hauptwache acht Mal ausrücken.

Die Feuerwehr wurde ab 13:30 Uhr zu drei Sturmeinsätzen gerufen. Bäume und ein Zaun wurden Opfer des starken Windes und mussten beseitigt bzw. gesichert werden. Gegen 16:00 Uhr unterstützte der Löschzug den Rettungsdienst bei einem medizinischen Notfall. Am Markt in der Innenstadt brannte gegen 19:50 Uhr Mobiliar auf einem Balkon. Der Brand breitete sich schnell aus, konnte jedoch zügig über die Drehleiter gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Der Löschzug 1 Castrop der Freiwilligen Feuerwehr unterstützte in diesem Einsatz die Einsatzkräfte der Hauptwache.
Nach dem Jahreswechsel sollte gegen 1:30 Uhr eine Böschung brennen. Hier brannte jedoch lediglich die Verpackung einer Feuerwerk-Batterie. Bei einem weiteren Brandeinsatz um 1:35 Uhr handelte es sich um eine brennende Mülltonne, die durch den Löschzug 3 Habinghorst gelöscht wurde. Zum Abschluss unterstützte der Löschzug den Rettungsdienst noch einmal bei einem medizinischen Notfall.

Der Rettungsdienst war 45-mal im Einsatz. Neben vier Krankentransporten und 41 Notfalleinsätzen kam bei neun Einsätzen ein Notarzt zur Behandlung der Patienten hinzu.

Insgesamt waren rund 40 hauptamtliche und ehrenamtliche Einsatzkräfte in der Silvesternacht im Einsatz.

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 235

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 23501.12.2017 Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 20:30 Uhr durch die Kreisleitstelle zu einem Verkehrsunfall auf der Dattelner Straße (B 235) alarmiert. Im Einmündungsbereich der Suderwicher Straße / Dattelner Straße waren ein Traktor mit Anhänger und ein Sattelzug zusammengeprallt. Die drei bei dem Unfall verletzten Fahrzeuginsassen waren jedoch nicht eingeklemmt und konnten selbständig die Fahrzeuge verlassen. Vor Ort wurden sie durch Notarzt und Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei den verunfallten Fahrzeugen wurden austretende Betriebsstoffe mit Bindemitteln aufgenommen, umliegende Kanaleinläufe gesichert und auslaufender Dieselkraftstoff aufgefangen. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden von zwei Bergungsfirmen geborgen und anschließend abtransportiert. Während der Bergungsarbeiten leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus und sicherte den Brandschutz. Gegen 1:00 Uhr am Samstagmorgen konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Während der Einsatzdauer wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch die Löschzüge Castrop und Merklinde sichergestellt. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte von hauptamtlicher Wache und den freiwilligen Löschzügen am Einsatzgeschehen beteiligt.

  • 2017_12_02_Verkehrsunfall_1
  • 2017_12_02_Verkehrsunfall_2
  • 2017_12_02_Verkehrsunfall_3

 

Motoryacht sinkt nach Feuer, Rhein-Herne-Kanal

Motoryacht sinkt nach Feuer, Rhein-Herne-Kanal14.10.2017 Zu einem nicht alltäglichen Einsatz rückte die Feuerwehr Castrop-Rauxel am gestrigen Freitagnachmittag zum Yachthafen in den Ortsteil Pöppinghausen aus. Gegen 16:45 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die Kreisleitstelle Recklinghausen mit dem Einsatzstichwort "Schiffsbrand". Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Motoryacht am Ufer des Rhein-Herne-Kanals in Höhe des Yachthafens in voller Ausdehnung brannte. Die Rauchwolke war weithin sichtbar.

Einsatzkräfte von Hauptamtlicher Wache und den freiwilligen Löschzügen Habinghorst und Henrichenburg konnten das Feuer vom Ufer aus innerhalb kürzester Zeit erfolgreich bekämpfen. Sie konnten jedoch ein Sinken des rund 20 Meter langen Schiffes nicht verhindern. Um eine Ausbreitung von Treibstoff aus der gesunkenen Motoryacht zu verhindern, brachten die Einsatzkräfte Ölsperren auf dem Kanal aus.

Um das Schiff zu Bergen und eine weitere Umweltgefährdung zu verhindern, wurde gegen 18:30 Uhr die Berufsfeuerwehr Dortmund im Rahmen der überörtlichen Hilfe durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Castrop-Rauxel angefordert.
Die Berufsfeuerwehr Dortmund unterstützte mit den Spezialeinheiten "Wasserrettung", "Bergung" und rund 20 Einsatzkräften die weiteren Sicherungs- und Bergungsarbeiten, da die Feuerwehr Castrop-Rauxel selber nicht über die hierzu erforderlichen Einsatzmittel verfügt. Den Tauchern der Berufsfeuerwehr Dortmund gelang es, Hebegurte unter dem gesunkenen Schiff anzubringen, so dass der Dortmunder Feuerwehrkran das Wrack zunächst bis an die Wasseroberfläche anheben konnte. Diese Arbeiten gestalteten sich auf Grund der Dunkelheit und der nahezu nicht vorhanden Sicht im trüben Kanalwasser für die Taucher als sehr schwierig.

Nach dem Anheben wurden der Kraftstofftank und anschließend das Wrack leergepumpt. Eine angeforderte Spezialfirma nahm hierbei mit einem Saugwagen den Kraftstoff und das durch ausgetretenen Diesel verunreinigte Wasser auf. Nach Abschluss der Pumparbeiten wurde das Wrack schließlich vom Bergungskran der Berufsfeuerwehr Dortmund an Land gehoben und gegen 1:30 Uhr in Ufernähe abgesetzt.

Die Einsatzkräfte aus Dortmund konnten danach zu ihren Feuerwachen abrücken. Für die Castroper Feuerwehr war der Einsatz gegen 3:00 Uhr am Samstagmorgen beendet.

Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Diese hatte auch die Einstellung des Schiffsverkehrs auf dem Rhein-Herne-Kanal in dem betroffenen Kanalabschnitt während des Einsatzes veranlasst. Personen kamen bei dem Schiffsbrand nicht zu Schaden.

Während der Einsatzdauer wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch den Löschzug Castrop sichergestellt. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte von Hauptamtlicher Wache und den freiwilligen Löschzügen am Einsatzgeschehen beteiligt.

  • 2017_10_14_Brand_Motoryacht_1
  • 2017_10_14_Brand_Motoryacht_2
  • 2017_10_14_Brand_Motoryacht_3