Brandeinsatz am Adalbert-Stifter-Gymnasium

11.01.2020 Um 4:13 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel am heutigen Samstagmorgen durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem gemeldeten Feuer in die Leonhardstraße in der Castroper Altstadt alarmiert. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass ein Papiercontainer auf dem Gelände des Adalbert-Stifter-Gymnasiums brannte. Das Feuer hatte bei Eintreffen der Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache bereits auf die über dem Container befindliche Wandbegrünung des Oberstufengebäudes übergegriffen. Durch den unter Atemschutz vorgehenden Angriffstrupp konnte das Feuer schnell gelöscht und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Die Gebäudefassade war durch Ruß und Rauch beaufschlagt worden. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäudeinnere kontrolliert und Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Gegen 5:00 Uhr war der Einsatz dann beendet.
Vor Ort wurden die hauptamtlichen Kräfte durch den Löschzug Castrop unterstützt.

Arbeitsreiche Nacht für die Feuerwehr Castrop-Rauxel

09./10.01.2020 Gleich zu drei Einsätzen wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel am Donnerstagabend alarmiert.
Um 22:13 Uhr ging bei der Kreisleitstelle in Recklinghausen ein Notruf zu einem Zimmerbrand im Ortsteil Castrop ein. In dem Mehrfamilienhaus im Händelweg brannte es in einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Die unter Atemschutz vorgehenden Kräfte der hauptamtlichen Wache konnten mit Unterstützung der gleichzeitig mitalarmierten Löschzüge Castrop und Rauxel-Dorf eine weitere Brandausbreitung verhindern. Die Wohnungsinhaberin wurde in Sicherheit gebracht und nach erfolgter notärztlicher Erstversorgung zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Weitere Personen befanden sich nicht in der Wohnung. Die übrigen Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet. Der Einsatz war kurz vor Mitternacht beendet. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
 
Nach Hilferufen aus einer verschlossenen Wohnung erfolgte um 22:41 Uhr die nächste Alarmierung zu einer Türöffnung in einem Wohnhaus im Ortsteil Ickern-Süd. Dort musste in der Damaschkestraße eine Wohnungstür durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Brechwerkzeug geöffnet werden. Die dort aufgefundene Person wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.
 
Um 23:22 Uhr erfolgte eine weitere Alarmierung. Das Einsatzstichwort war diesmal "Kleingebäudebrand" auf der Bochumer Straße im Ortsteil Castrop. Dort brannten mehrere Müllbehälter in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte bereits auf einen Schuppen übergegriffen.  Eine weitere Brandausbreitung auf eine angrenzende Garage konnte durch einen massiven Löscheinsatz verhindert werden. Im Zuge der Nachlöscharbeiten musste der betroffene Schuppen ausgeräumt werden. Noch vorhandene Glutnester wurden mit der eingesetzten Wärmebildkamera  aufgespürt und abgelöscht. Personen kamen bei dem Brandereignis nicht zu Schaden. Dieser Einsatz war gegen 1:00 Uhr am Freitagmorgen beendet.
 
Bei den zum Teil parallel laufenden Einsätzen wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch die Löschzüge Castrop, Rauxel-Dorf, Habinghorst und Henrichenburg vor Ort und bei der Grundschutzsicherung für das übrige Stadtgebiet unterstützt.
 

 

Feuerwehr zieht Silvesterbilanz

01.01.2020 Zu insgesamt neun Einsätzen wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel in der Silvesternacht im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern alarmiert. Von Mitternacht bis sechs Uhr rückten die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache zu den gemeldeten Bränden im Stadtgebiet aus. In allen Fällen handelte es sich jedoch lediglich um Kleinbrände von Mülltonnen bzw. -containern und Hecken. Es entstand dabei jeweils kein nennenswerter Sachschaden und Personen kamen auch nicht zu Schaden. In den frühen Morgenstunden kam es aufgrund des plötzlich entstehenden dichten Nebels zu mehreren Verkehrsunfällen auf der Autobahn 42, der Bundesstraße 235 sowie der Suderwicher Straße. In allen Fällen kam es glücklicher Weise nur zu leichten Verletzungen einiger beteiligter Fahrzeuginsassen.

Die hauptamtliche Wache wurde durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Löschzüge Castrop, Rauxel-Dorf und Habinghorst unterstützt.

Der Rettungsdienst verzeichnete ein für die Silvesternacht übliches erhöhtes Einsatzaufkommen. In keinem Fall standen die Notrufe jedoch im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Silvesterfeuerwerk und dadurch verursachten Verletzungen.

 

Die Feuerwehr rät - Sicherheitstipps für die Silvesternacht

28.12.2019 DerJahreszahl 2020 aus Feuerwehrschläuchen zwischen zwei Einsatzfahrzeugen alljährliche Verkauf von Feuerwerksartikeln für Silvester ist wieder gestartet. Die bevorstehende Silvesternacht bedeutet für Feuerwehren und Rettungsdienste immer ein hohes Arbeitsaufkommen. Durch Leichtsinn und mangelnde Sorgfalt beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern verursachte Brände richten bundesweit jährlich hohe Schäden an. Die Europastadt ist bisher zwar von Schlimmerem verschont geblieben, aber auch die Feuerwehr Castrop-Rauxel kann an Silvester nicht von einer ″normalen″ Nacht sprechen. Häufig werden Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbstgebastelt, stellen dabei eine besondere Gefahr dar. Damit die Silvesternacht für die Bürgerinnen und Bürger in der Europastadt kein jähes Ende nimmt, gilt es einige Dinge zu beachten. Und dazu einige Tipps der Feuerwehr:
• Feuerwerkskörper auf keinen Fall selber herstellen. Ferner dürfen die im Handel erhältlichen Artikel nicht verändert werden. Geprüftes Feuerwerk ist gekennzeichnet mit einer Registrierungsnummer und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle, welche die Qualitätssicherung beim Hersteller überwacht. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat die europaweit gültige Kennnummer 0589. In jedem Fall sollte vorher die Gebrauchsanweisung der verschiedenen Feuerwerkskörper durchgelesen werden. Die Mehrzahl aller Feuerwerkskörper darf nur im Freien angezündet werden.
• Silvesterraketen und Knallkörper gehören nicht in die Hände von Kindern und stark alkoholisierten Personen. Feuerwerkskörper nicht blindlings wegwerfen - und niemals auf Menschen zielen. Dies sind die häufigsten Ursachen von schwerwiegenden Verletzungen.
• Raketen dürfen nicht aus der Hand gestartet werden, sondern nur aus auf den Boden gestellten Flaschen. Die Rakete muss so aufgestellt werden, dass sie nach dem Abschuss ungehindert aufsteigen kann. Beschädigte Stockraketen dürfen auf keinen Fall gezündet werden, da deren Flugbahn unberechenbar ist. Die vom Handel angebotenen Batterien bieten hier auf Grund ihrer größeren Stellfläche eine gewisse Sicherheit.
• Vorräte von Feuerwerksartikeln in fest verschließbaren Taschen aufbewahren und auf keinen Fall am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
• Nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal anzünden.
• Sämtliche Fenster und Türen der Wohnung sollten geschlossen sein und auf Balkonen kein brennbares Material, wie ausrangierte Weihnachtsbäume, gelagert werden. So können Brände durch fehlgeleitete Raketen vermieden werden.
• Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand oder zu Verletzungen kommen, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112. Sorgen Sie in jedem Fall dafür, dass der Anfahrtsweg frei von Feuerwerkskörpern und anderen Gegenständen ist und weisen Sie die Einsatzkräfte ein.
Wenn diese Sicherheitshinweise beherzigt werden, sollten einem unbeschwerten Jahreswechsel und Start ins Jahr 2020 in der Europastadt nichts im Wege stehen.

BAB 2 - Schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten

Textquelle: Feuerwehr Recklinghausen (ots)

Am Dienstag, den 17. Dezember 2019 um 20.15 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Hannover kurz vor der Abfahrt Henrichenburg gerufen. Alarmiert wurde der Rettungsdienst sowie der Löschzug Suderwich, da sich der Löschzug der Hauptwache in einem Paralleleinsatz bei einer kurz zuvor ausgelösten Brandmeldeanlage befand. Aufgrund des Meldebildes entschied der diensthabende Einsatzleiter die Reduzierung der Einsatzmittel des Einsatzes bei der ausgelösten Brandmeldeanlage, wodurch der Einsatzleitwagen und die Drehleiter der Hauptwache gemeinsam Richtung Einsatzstelle auf der BAB 2 fahren konnten. Ein Löschzug der Feuerwehr Castrop-Rauxel befand sich aufgrund eines vorherigen Einsatzes, der ebenfalls auf der BAB 2 im Bereich Castrop-Rauxel stattfand, auf der Rückfahrt und konnte die Maßnahmen an der Einsatzstelle unterstützen.

An der Einsatzstelle ergab die Erkundung, dass ein PKW bis zur B-Säule unterhalb eines Sattelaufliegers aufgefahren war und der Fahrer des PKWs nun in diesem eingeklemmt wurde und nicht ansprechbar war. Umgehend wurden erste Maßnahmen zur Rettung der Person eingeleitet. Während die technische Rettung der Person durch den Löschzug Suderwich mit Unterstützung der Drehleiterbesatzung und des Rüstwagens der Hauptwache durchgeführt wurde, konnte der Brandschutz durch die Einsatzkräfte des Löschzugs Henrichenburg der Feuerwehr Castrop-Rauxel sichergestellt werden. Ein Pressesprecher der Feuerwehr Castrop-Rauxel, der ebenfalls vor Ort war, übernahm die Vertretung gegenüber den anwesenden Pressevertretern.

Aufgrund des Schadensereignisses und den sich dadurch ergebenden Herausforderungen bei der technischen Rettung wurde zeitnah ein Rüstzug, bestehend aus Einsatzleitwagen, Feuerwehrkran und Rüstwagen der Feuerwehr Dortmund angefordert. Diese Einsatzkräfte mussten allerdings nicht mehr eingesetzt werden. Eine gezielte Kombination aus Fixierung des PKWs am Rüstwagen, Unterbauen der Hinterachse des Sattelaufliegers mit Rüsthölzern und Keilen und anschließendem langsamen Wegfahren des Sattelaufliegers, führte schließlich zum Erfolg den PKW unter dem LKW zu befreien. In einer anschließenden technischen Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät konnte die Person aus dem PKW befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen und intensiver Bemühungen aller Beteiligten konnte an der Einsatzstelle nach der Befreiung der männlichen Person nur noch der Tod festgestellt werden.

Der Einsatz konnte nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten um 22:30 Uhr beendet werden. An der Einsatzstelle hat eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Polizei, Haupt- und Ehrenamt der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes und der überörtlichen Einsatzkräfte stattgefunden.

Zum Unfallhergang und zur Höhe des Schadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen und verweist auf die polizeilichen Ermittlungen.