Warntag NRW - 06.09.2018

19.07.2018 Am 6. September 2018 findet zum ersten Mal der landesweite Warntag statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt. Um 10 Uhr werden zeitgleich in allen Kommunen die örtlichen Warnkonzepte getestet. Dazu zählen beispielsweise Sirenen. Mit der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird landesweit eine Probewarnmeldung versendet. Außerdem wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben.

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und ihnen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Bereits im Vorfeld des Warntages werden das NRW-Innenministerium und die Kommunen in NRW umfassend über den Aktionstag sowie die Probealarme und ihre Bedeutung informieren.

Der landesweite Warntag soll künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden. Unterschiedliche Ereignisse der letzten Jahre (Unwetter, Großbrände etc.) haben gezeigt, dass sich die Menschen oftmals nicht ausreichend gewarnt und informiert gefühlt haben.  Vielen war gar nicht klar, welche Warnmittel es gibt, was die Warnsignale bedeuten und wie sie sich verhalten sollen.

Durch den landesweiten Warntag soll das Thema Warnung wieder mehr ins Bewusstsein gerückt und die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung gestärkt werden.

Zum ersten landesweiten Warntag am 6. September sind zum Beispiel folgende Aktionen geplant:

  • landesweiter zeitgleicher Sirenenprobealarm um 10.00 Uhr
  • landesweite Probewarnmeldung über die Warn-App NINA
  • Testwarnungen durch Lautsprecherfahrzeuge
  • Informationsstand auf dem NRW-Tag vom 31.08.- 01.09.18 in Essen

 

Quelle: https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnungen-und-sirenen/warntag-nrw-was-ist-das

 

Großübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in Waltrop

Großübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in WaltropGroßübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in WaltropGroßübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in Waltrop07.07.2018 Am heutigen Samstag fand erstmalig im Kreis Recklinghausen städteübergreifend eine Großübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest an der Schule Oberwiese in Waltrop statt. Insgesamt acht Jugendfeuerwehrgruppen aus den Städten Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop waren vor Ort im Einsatz. Die Nachwuchskräfte konnten in einer realistischen Übungslage ihr bisher erlerntes Feuerwehrwissen praxisnah und im Zusammenspiel mit anderen Jugendgruppen anwenden. Übungsschwerpunkte waren neben der Menschenrettung, die Brandbekämpfung und der Aufbau einer Wasserversorgung aus dem angrenzenden Dortmund-Ems-Kanal.

Ziel der Großübung war, die Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und Interesse für ein „Mitmachen“ bei anderen Jugendlichen zu wecken. Das Organisatorenteam um Ludger Thiedmann von der Feuerwehr Waltrop hatte sich in wochenlanger Planung und Vorbereitung alle Mühe gegeben, optimale Übungsbedingungen zu schaffen, mit Disconebel verrauchten Klassenräumen und geschminkten Verletztendarstellern. Insgesamt wirkten rund 100 Jugendliche bei der Übung mit und lösten mit Feuereifer und großer Begeisterung die einzelnen Aufgaben in den jeweiligen Einsatzabschnitten.

Kreisjugendwart Karl-Georg Schmidt bedankte sich abschließend für eine tolle Übung und Oliver Wegner, stellvertretender Kreisbrandmeister und Gesamteinsatzleiter der heutigen Übung, war begeistert über die gezeigte wunderbar funktionierende Zusammenarbeit vieler verschiedener Jugendgruppen. Auch die Waltroper Bürgermeisterin Nicole Moenikes zeigte sich in ihrem Grußwort an die Jugendlichen beindruckt und dass man mit diesen guten Jugendfeuerwehren positiv in die Zukunft blicken könne. Ihr Dank galt auch den Organisatoren der Übung. Bernd Immohr, Technischer Beigeordneter der Stadt Oer-Erkenschwick, hob in seinen Grußworten die Begeisterung und den Eifer der Jugendlichen hervor, der Gutes für die Zukunft hoffen lasse und auch weiter für die Zusammenarbeit der Städte.

Abschließend noch einige aktuelle Zahlen, Daten, Fakten zu den Jugendfeuerwehren im Kreis Recklinghausen (Stand 2017):
- 25 Jugendfeuerwehrgruppen in den 10 Städten des Kreises
- 487 Mitglieder, davon 408 Jungen und 79 Mädchen
- 66 Übernahmen in die aktiven Löschzüge, davon 8 Mädchen
- in 2017 konnten zahlreiche Jugendfeuerwehren Jubiläen feiern:
50 Jahre Jugendfeuerwehr Herten
50 Jahre Jugendfeuerwehr Alt-Marl
40 Jahre Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck
40 Jahre Jugendfeuerwehr Marl-Sinsen
35 Jahre Jugendfeuerwehr Marl-Hamm
- jüngste Neugründung in 2017 die Jugendfeuerwehr Castrop-Rauxel-Henrichenburg
- jährlicher Wettkampf um den "Landrat-Cay-Süberkrüb-Pokal"
- jährliches Fußballturnier der Jugendfeuerwehren

 

Erfolgreiche Bombenentschärfung an der Stadtgrenze zu Herne

03.07.2018 An der Stadtgrenze zu Herne wurde am Dienstag ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Dafür musste etwa ab 11.15 Uhr die Strecke der Emschertalbahn (RB 43) gesperrt werden und auf der A 42 wurde auf Höhe der Autobahnrastplätze Lusebrink und Holthauser Bruch der Verkehr kurzzeitig angehalten. Auf Herner Stadtgebiet wurden Häuser an der Berkelstraße und auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet ein Haus an der Holthauser Straße evakuiert. Um 11.50 Uhr war der Blindgänger erfolgreich entschärft und alle Sperrungen konnten aufgehoben werden.

Bei dem Fund handelte es sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe, die mit einem Aufschlagzünder versehen war. Luftbildauswertungen, die im Zuge des Rückbaus der ehemaligen Koksgasleitung entstanden, gaben Hinweise auf den Bombenfund. Der Verdachtspunkt wurde überprüft und nach Bestätigung am Dienstagvormittag entschärft.

Bei der Evakuierung und Entschärfung arbeiteten die Städte Herne und Castrop-Rauxel sowie die zuständigen Landesbehörden eng zusammen. Beteiligt waren insgesamt rund 40 Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Autobahnpolizei, der Feuerwehr und des Herner Ordnungsamtes.

 

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf Bundesautobahnen mit mehreren Verletzten an einem Tag

16.06.2018 Zu zwei schweren Verkehrsunfällen auf den Bundesautobahnen A2 und A42 musste die Feuerwehr Castrop-Rauxel an einem Tag ausrücken.

Einsatz auf der Autobahn A2
Gegen 12:10 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die Bundesautobahn A2 in Höhe des Rastplatzes Ickern alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt drei Pkw an dem Unfall beteiligt waren. Ein Fahrzeug lag auf dem Dach. Die Fahrzeuginsassen aus den beteiligten Fahrzeugen waren alle glücklicherweise nicht eingeklemmt und konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst aus ihren Fahrzeugen befreien. Allerdings gab es drei verletzte Personen, die nach erster notärztlicher Versorgung mit Rettungswagen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Der Löschzug Henrichenburg unterstützte die Kräfte der hauptamtlichen Wache an der Einsatzstelle. Die Autobahn A2 war in Fahrtrichtung Oberhausen während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt, so dass sich ein größerer Rückstau bildete.

Der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet wurde während der Einsatzdauer durch die Löschzüge Castrop und Habinghorst sichergestellt.

 

Einsatz auf der Autobahn A42
Gegen 20:55 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel erneut zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die Bundesautobahn A42 zwischen den Anschlussstellen Bladenhorst und Castrop-Rauxel in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt zwei Pkw an dem Unfall beteiligt waren.
Die Fahrzeuginsassen aus den beteiligten Fahrzeugen konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst aus ihren Fahrzeugen befreien. Allerdings gab es fünf verletzte Personen, die nach notärztlicher Versorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung teilweise mit Notarztbegleitung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Die Autobahn A42 war in Fahrtrichtung Dortmund während der Rettungsarbeiten zeitweise voll gesperrt.

Der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet wurde während der Einsatzdauer durch den Löschzug Castrop sichergestellt.

Insgesamt waren neben den beruflichen Einsatzkräften der Wache Castrop-Rauxel waren vier Rettungsmittel aus Castrop-Rauxel und zwei Einsatzmittel aus Herne am Einsatz beteilig.

 

Führungswechsel beim Löschzug Merklinde

Führungswechsel beim Löschzug Merklinde09.06.2018 Am Samstag war beim Löschzug Merklinde eine große personelle Veränderung Grund für eine Feier in familiärer Runde im Gerätehaus. Löschzugführer Torsten Franke hat nach mehr als zwanzig Jahren sein Amt als Löschzugführer niedergelegt. Mehr als ein Jahrzehnt bekleidete er zudem auch das Amt des stellvertretenden Wehrführers der Feuerwehr Castrop-Rauxel. Nachfolger im Amt des Merklinder Löschzugführers wird sein bisheriger Vertreter, Jürgen Neuhaus. Unterstützt wird Jürgen Neuhaus dabei von zwei Stellvertretern. Die neue Löschzugführung in Merklinde besteht somit seit diesem Wochenende aus Jürgen Neuhaus und seine Stellvertretern Markus Franke und Alexander Gröne.

Der Wehrführer und Bereichsleiter Ulrich Vogel überreichte im Rahmen der vom Löschzug organisierten Feier die entsprechenden Urkunden. Er dankte dem scheidenden Löschzugführer Torsten Franke für die geleistete Arbeit und wünschte dem neuen Führungstrio in der Merklinder Löschzugführung für ihre neue Aufgabe viel Erfolg.