Aktuelles

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Löschzug Merklinde probt den Ernstfall

19.09.2017gerätehaus löschzug Merklinde mit Fahrzeuge davor Der Löschzug Merklinde wird gemeinsam mit seiner Jugendfeuerwehr am kommenden Samstag (23.09.2017) seine Jahresabschlussübung durchführen.

  •  Übungsobjekt wird das Gelände der Firma "Risse GmbH - Kunststoffverarbeitung" an der Stahlbaustraße 6a im Gewerbegebiet Merklinde sein.
  •  Übungsbeginn ist um 15:00 Uhr.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Übung der Aktiven und des Feuerwehrnachwuchses zu beobachten und sich über die Arbeit der Merklinder Brandschützer zu informieren. Freunde und Förderer des Löschzugs sind im Anschluss an die Übung ins Gerätehaus des Löschzugs eingeladen.

 


 

Leistungsnachweis 2017 in Haltern am See erfolgreich absolviert

Leistungsnachweis 201717.09.2017 Am gestrigen Samstag fand der alljährliche Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen statt. An der Veranstaltung auf dem Sportgelände "Am Lippspieker" in Haltern am See nahmen rund 60 Gruppen von Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet teil. Aus Castrop-Rauxel waren aus den freiwilligen Löschzügen Castrop, Rauxel-Dorf, Henrichenburg und Merklinde insgesamt fünf Gruppen erfolgreich beim Leistungsnachweis vertreten.

Von den Teilnehmern war im feuerwehrtechnischen Teil eine Löschangriffsübung mit einem B-Strahlrohr und zwei C-Strahlrohren zu absolvieren. Ferner waren verschiedene Knoten und Stiche anzulegen. Im theoretischen Teil hatten die Feuerwehrleute verschiedene Fachfragen zu beantworten. Ferner war ein Staffellauf zu absolvieren.

Für ihre erfolgreiche Teilnahme am Leistungsnachweis 2017 erhielten einige Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Castrop-Rauxel Leistungsabzeichen verschiedener Stufen,

- das Leistungsabzeichen in Bronze für die erstmalige Teilnahme:
Niklas Denter, Bernhard Glittenberg, Yves Kallinowski, Florian Meissner, David Resnik, Lukas Schulze

- das Leistungsabzeichen in Silber für dreimalige Teilnahme:
Dominik Ewert, Carlos Frecker, Andreas Harwig

- das Leistungsabzeichen in Gold für fünfmalige Teilnahme:
Andre Erdmann, Mario Gladisch, Ann-Kristin Kanti, Frank Nötte

- das Leistungsabzeichen in Gold auf rotem Grund für fünfzehnmalige Teilnahme:
Sebastian Stark

- das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold mit Jahreszahl für dreißigmalige Teilnahme:
Thomas Mittermeier

Die Leistungsabzeichen und Urkunden wurden von Kreisbrandmeister Robert Gurk überreicht.


 

Führungswechsel beim Löschzug Habinghorst

11.07.2017 Am Foto zeigt v.l.n.r. Andreas Schilling, Christian Rehbein, Gilbert Heckert und Dirk Heringvergangenen Samstag war beim Löschzug Habinghorst eine große personelle Veränderung Grund für eine kleine Feier. Der langjährige Löschzugführer und Stadtbrandinspektor Andreas Schilling (58) hat nach 21 Jahren sein Amt als Löschzugführer niedergelegt.
Nachfolger im Amt des Löschzugführers wird der Kamerad Christian Rehbein (29). Mit der Ernennung zum Löschzugführer wurde Christian Rehbein gleichzeitig zum Brandoberinspektor befördert. Die Löschzugführung besteht somit seit dem vergangenen Wochenende aus Christian Rehbein und seinem Stellvertreter Brandinspektor Gilbert Heckert.
Der stellvertretende Wehrführer und Bereichsleiter Dirk Hering überreichte im Rahmen der vom Löschzug organisierten Feier die entsprechenden Urkunden. Er dankte dem scheidenden Löschzugführer Andreas Schilling für die geleistete Arbeit und wünschte dem neuen Führungsduo in der Löschzugführung viel Erfolg.

 


Im Auto herscht schnell tödliche Hitze

26.05.2017 Bei Hitze sollte man weder das Kind noch den Hund auch nur für wenige Minuten allein im Auto lassen - schon eine viertel Stunde in einem geschlossenen Wagen unter praller Sonne ist lebensgefährlich.

Im Auto herrscht schnell tödliche Hitze

Das Baby schläft friedlich im Kindersitz - da ist die Versuchung zumindest für einige Eltern groß, es kurz im Wagen einzuschließen und schnell im Supermarkt einzukaufen. Auf diese Weise sterben in den USA jährlich etwa 40 Kinder. Denn wird der Wagen mit dem Kind in praller Sonne abgestellt, kann es schon nach wenigen Minuten zu spät sein. Dokumentiert sind Tragödien, in denen Kinder bereits nach 15 Minuten in einem heißen Wagen tot waren.

Wie schnell sich tödliche Hitze im Inneren eines Wagens bildet, wurde in einer Temperaturtabelle zusammengefasst und mit Werten für meteorologische Hitzewarnungen kombiniert.

Die beteiligten Forscher versuchten mit einem etablierten mathematischen Modell zu berechnen, wie der Körper eines Kindes mit dem Temperaturanstieg fertig wird. In das Modell floss die Energieproduktion durch den Stoffwechsel mit ein, die absorbierte Hitzestrahlung durch den Körper sowie die Kühlung durch Verdunstung und Atmung. Sie nahmen eine Außentemperatur von 33 Grad an, bei der sich das Innere des Wagens auf über 60 Grad erhitzt.

Das Ergebnis: Schon nach kurzer Zeit kapitulieren laut Modellrechnung sämtliche Regulationsmechanismen. So nimmt der Köper im erhitzten Auto dreimal so viel Energie auf wie der eines Kindes, das bei 33 Grad draußen in der prallen Sonne steht. Durch Transpiration und Atmung kann aber gerade ein Viertel der zugeführten Energie wieder abgeführt werden - ein Grund dafür ist auch die fehlende Luftbewegung im Wagen.

Die Hyperthermie-Gefahr ist dabei für Kinder noch deutlich größer als für Erwachsene. Erklärt wird dies damit, dass kleine Kinder eine relativ geringe Oberfläche im Vergleich zum Körpervolumen haben - die Verdunstung kühlt daher schlechter, auch ist die Wärmeabsorption höher.

Die kritischen Zeitlimits, wie sie in der Tabelle markiert sind und auf Hitzewarnungen für Erwachsenen im Freien beruhen, sollten für Kinder folglich noch konservativer angewandt werden. Bei 35 Grad Außentemperatur wird daher für Kinder unter ungünstigen Bedingungen tatsächlich schon nach 15 Minuten ein lebensgefährliches Innenklima erreicht.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/panorama/?sid=610937