Sirenenprobe und NINA-Warnmeldung am 6. September

21.08.2018 Der erste landesweite Warntag in Nordrhein-Westfalen findet am Donnerstag, 6. September, statt. Neben einer Sirenenprobe um 10 Uhr in neun von zehn Städten im Kreis Recklinghausen ist eine Probewarnmeldung des Innenministeriums über die Warn-App NINA geplant. Vom Land angekündigte Warnungen durch Lautsprecherfahrzeuge wird es im Kreis Recklinghausen nicht geben.

Die Probealarme sollen die Bedeutung der Warnsignale bekannt machen, die die Bevölkerung bei großen Schadenslagen warnen. Es geht darum zu informieren, aber auch zu sensibilisieren für die richtige Reaktion im Ernstfall.

Das Sirenennetz im Kreis Recklinghausen befindet sich noch im Aufbau, für die Sirenen selbst sind die Städte verantwortlich. Nach aktuellem Stand ist die Warnung der Bevölkerung über Sirenen in allen Städten des Kreises mit Ausnahme von Recklinghausen möglich. Je nach Ausbaustufe des Sirenennetzes wird der Alarm eventuell nicht in allen Stadtteilen zu hören sein.

Beim Probealarm gibt es diese Signalfolge:
1) Eine Minute Dauerton, das Signal mit der Bedeutung „Entwarnung“
2) Eine Minute auf- und abschwellender Heulton mit der Bedeutung „Radio einschalten und auf Durchsagen achten“
3) Eine Minute Dauerton mit der Bedeutung „Entwarnung“.

Alle Sirenenstandorte in einer Karte
Alle aktiven Sirenenstandorte im Kreis Recklinghausen sind in einer Karte im Regioplaner hinterlegt. So können Interessierte schauen, ob es in ihrem Wohnumfeld eine Sirene gibt. Zur Karte gelangen Interessierte über die Internetseite des Kreises oder direkte über den Link http://maps.regioplaner.de/?activateLayers=sirenenstandorte.

Ein landesweiter Warntag soll nach Auskunft des Innenministeriums künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Internetseite des Kreises Recklinghausen unter www.kreis-re.de/bevoelkerungsschutz.

 

Feuerwehr füllt Teiche im Goldschmieding-Park und auf dem Rennbahngelände auf

17.08.2018 Die Teiche im Skulpturenpark Goldschmieding und auf dem Gelände der ehemaligen Rennbahn haben wieder mehr Wasser. Am Donnerstag (16.08.) und Freitag (17.08.) war die Feuerwehr dort auf Bitte des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen im Einsatz und hat in beide Gewässer jeweils 10.000 Liter kaltes Frischwasser eingeleitet.

Über die letzten Wochen hinweg war der Wasserstand durch die schwierigen Wetterbedingungen stark gesunken, was zu einem Anstieg der Wassertemperatur und einem Abfall des Sauerstoffgehalts führte. Um die Situation der Fische und der anderen Lebewesen in den Gewässern wieder zu verbessern, kam die Feuerwehr zu Hilfe. „Die Kollegen haben auch dieses Problem wie gewohnt sehr professionell und schnell gelöst, und wir bedanken uns für die Unterstützung“, erklärt Klaus Breuer, Leiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen der Stadtverwaltung.

 

Löschzug Castrop unterstützt Dattelner Kinderkrebsklinik

Löschzug Castrop unterstützt Dattelner Kinderkrebsklinik08.08.2018 Im Rahmen einer kleinen Übung für die in der Kinderkrebsklinik Datteln in Behandlung befindlichen Kinder und Jugendlichen, erfolgte durch die Kameraden des Löschzugs Castrop und der Jugendfeuerwehr Castrop die Scheckübergabe aus der diesjährigen "Aktion Tannenbaum". Mit der Rekordsumme von 4.090,25 Euro an Spenden hatten sich die Bürger aus den Stadtteilen Castrop, Obercastrop, Behringhausen und der Altstadt in diesem Jahr besonders spendenfreudig gezeigt und die Sammelbüchsen für den guten Zweck gefüllt. Sozialarbeiterin Christina von Lochow von der Kinderkrebsklinik Datteln, die seit ein paar Jahren selber regelmäßig mit den Castroper Feuerwehrkameraden bei der Sammelaktion unterwegs ist, freute sich riesig, als Thorsten Düpewerd und Marc Bally den Scheck stellvertretend für den Löschzug übergaben. Auf diesem Weg möchte sich der Löschzug Castrop noch einmal bei allen Spendern bedanken, die seit vielen Jahren die Sammelaktion des Löschzugs unterstützen.

Auch mit dem Erlös der kommenden Tannenbaumaktion 2019 will der Löschzug wieder die Arbeit der Kinderkrebsklinik in Datteln unterstützen.

 

Feuerwehr unterstützt den Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen beim Wässern - Auch Bürger können helfen

23.07.2018 Die Hitze der letzten Monate macht den Bäumen mehr und mehr zu schaffen. Der Boden ist sehr trocken, und besonders der warme Wind zehrt die Pflanzen aus. Auch für diese Woche sind wieder Temperaturen über 30 Grad Celsius und kein Regen vorhergesagt.

Damit Bäume auf öffentlichen Grünflächen und an Straßen diese Hitzewelle unbeschadet überstehen, unterstützt die Feuerwehr Castrop-Rauxel den Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen der Stadtverwaltung dabei, Bäume zu wässern. Dabei wird sich die Feuerwehr in Abstimmung mit dem Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen auf größere Flächen, die besonders trocken sind, konzentrieren. Einzelne Baumscheiben wird die Feuerwehr also eher nicht gießen, sondern hauptsächlich Bäume und Grünflächen auf Spielplätzen, in Parkanlagen, in Außenbereichen von Kindertageseinrichtungen etc.

Die städtischen Gärtner wässern derzeit besonders die jungen Bäume. Deren Wurzeln sind noch nicht so tief ausgebildet und brauchen deshalb regelmäßig Wasser.

Denn die andauernde Hitze und Trockenheit kann dazu führen, dass sogar von gesunden Bäumen Äste abbrechen und herunterfallen. So geschah es zum Beispiel Freitagnacht (20.07.) im Parkbad Nord. Als reine Vorsichtsmaßnahme hat der Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen deshalb die Freibadflächen mit Baumbestand abgesperrt. Das Bäderteam gießt die Bäume im Parkbad Nord jetzt natürlich verstärkt, damit sie gut durch den Sommer kommen. Auf der großen Liegewiese im Parkbad Nord wurden Schirme als Schattenspender aufgestellt.

Der Bereich um die Bäume im Parkbad Nord ist der einzige Bereich, den die Stadt derzeit als Vorsichtsmaßnahme abgesperrt hat. Mit Unterstützung der Feuerwehr soll es vielen Bäumen, die derzeit besonders leiden, schnell wieder bessergehen.

Auch Bürgerinnen und Bürger können dabei helfen, Bäume in dieser Trockenperiode gesund zu erhalten. Wer dem Straßenbaum vor seiner Haustür etwas Gutes tun möchte, kann dies schon mit ein paar Eimern Wasser am Abend erreichen. „Eine erwachsene Birke etwa verdunstet bei so einem Wetter bis zu 400 Liter am Tag. Da hilft jeder Liter Wasser, den freundliche Bürger wieder zuführen“, erklärt Klaus Breuer, Leiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen der Stadtverwaltung. Waschwasser, etwa vom Flurwischen, darf nicht an die Bäume gegossen werden. Die darin enthaltenen Tenside können große Schäden im Wurzelbereich verursachen.

 

Großübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in Waltrop

Großübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in WaltropGroßübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in WaltropGroßübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest in Waltrop07.07.2018 Am heutigen Samstag fand erstmalig im Kreis Recklinghausen städteübergreifend eine Großübung der Jugendfeuerwehren aus dem Ost-Vest an der Schule Oberwiese in Waltrop statt. Insgesamt acht Jugendfeuerwehrgruppen aus den Städten Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop waren vor Ort im Einsatz. Die Nachwuchskräfte konnten in einer realistischen Übungslage ihr bisher erlerntes Feuerwehrwissen praxisnah und im Zusammenspiel mit anderen Jugendgruppen anwenden. Übungsschwerpunkte waren neben der Menschenrettung, die Brandbekämpfung und der Aufbau einer Wasserversorgung aus dem angrenzenden Dortmund-Ems-Kanal.

Ziel der Großübung war, die Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und Interesse für ein „Mitmachen“ bei anderen Jugendlichen zu wecken. Das Organisatorenteam um Ludger Thiedmann von der Feuerwehr Waltrop hatte sich in wochenlanger Planung und Vorbereitung alle Mühe gegeben, optimale Übungsbedingungen zu schaffen, mit Disconebel verrauchten Klassenräumen und geschminkten Verletztendarstellern. Insgesamt wirkten rund 100 Jugendliche bei der Übung mit und lösten mit Feuereifer und großer Begeisterung die einzelnen Aufgaben in den jeweiligen Einsatzabschnitten.

Kreisjugendwart Karl-Georg Schmidt bedankte sich abschließend für eine tolle Übung und Oliver Wegner, stellvertretender Kreisbrandmeister und Gesamteinsatzleiter der heutigen Übung, war begeistert über die gezeigte wunderbar funktionierende Zusammenarbeit vieler verschiedener Jugendgruppen. Auch die Waltroper Bürgermeisterin Nicole Moenikes zeigte sich in ihrem Grußwort an die Jugendlichen beindruckt und dass man mit diesen guten Jugendfeuerwehren positiv in die Zukunft blicken könne. Ihr Dank galt auch den Organisatoren der Übung. Bernd Immohr, Technischer Beigeordneter der Stadt Oer-Erkenschwick, hob in seinen Grußworten die Begeisterung und den Eifer der Jugendlichen hervor, der Gutes für die Zukunft hoffen lasse und auch weiter für die Zusammenarbeit der Städte.

Abschließend noch einige aktuelle Zahlen, Daten, Fakten zu den Jugendfeuerwehren im Kreis Recklinghausen (Stand 2017):
- 25 Jugendfeuerwehrgruppen in den 10 Städten des Kreises
- 487 Mitglieder, davon 408 Jungen und 79 Mädchen
- 66 Übernahmen in die aktiven Löschzüge, davon 8 Mädchen
- in 2017 konnten zahlreiche Jugendfeuerwehren Jubiläen feiern:
50 Jahre Jugendfeuerwehr Herten
50 Jahre Jugendfeuerwehr Alt-Marl
40 Jahre Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck
40 Jahre Jugendfeuerwehr Marl-Sinsen
35 Jahre Jugendfeuerwehr Marl-Hamm
- jüngste Neugründung in 2017 die Jugendfeuerwehr Castrop-Rauxel-Henrichenburg
- jährlicher Wettkampf um den "Landrat-Cay-Süberkrüb-Pokal"
- jährliches Fußballturnier der Jugendfeuerwehren