Wohnungsbrand in der Grimbergstraße

11.03.2018 Am gestrigen Samstag gegen 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Grimbergstraße im Ortsteil Schwerin alarmiert. Mehrere Anrufer hatten zuvor den Notruf 112 gewählt. Mit einem massiven Aufgebot von Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache und den fünf freiwilligen Löschzügen rückte die Feuerwehr zum Einsatzort aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es in einer Wohnung im Erdgeschoss des Hauses in voller Ausdehnung brannte. Mehrere Personen in den darüber liegenden Geschossen standen an den Fenstern. Der Fluchtweg über das Treppenhaus war ihnen durch Feuer und Rauch abgeschnitten. Zwei verletzte Personen standen bei Eintreffen der Feuerwehr auf der Straße vor dem Haus.
Über zwei Drehleitern und eine Steckleiter wurden die Personen aus den oberen Geschossen gerettet. Angriffstrupps unter Atemschutz begannen zeitgleich mit der Brandbekämpfung über das Treppenhaus. Gleichzeitig wurden durch weitere Atemschutztrupps die über der Brandwohnung liegenden Geschosse kontrolliert. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Brandschutt durch die Feuerwehr aus der Erdgeschosswohnung geräumt. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.Bei dem Brand wurden insgesamt zwölf Personen verletzt, darunter eine Person schwer. Die vorwiegend durch Rauchgase verletzten Bewohner wurden vor Ort rettungsdienstlich versorgt und anschließend zur weiteren Versorgung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Mehrere Notärzte und Rettungsdienstkräfte auch aus Nachbarstädten waren vor Ort im Einsatz. Unverletzt gebliebene Bewohner des Hauses wurden währenddessen in einem bereitgestellten Bus der Dortmunder Stadtwerke betreut.
Ebenfalls konnten insgesamt neun Katzen unverletzt aus dem Gebäude gerettet werden.
Während der Einsatzmaßnahmen war die Dortmunder Straße im Bereich der Grimbergstraße durch die Polizei für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. Nach rund vier Stunden waren die Einsatzmaßnahmen vor Ort beendet. Kräfte der hauptamtlichen Wache und aller freiwilligen Löschzüge waren im Einsatz.
Der Löschzug Henrichenburg rückte gegen 00:26 Uhr zu einem Paralleleinsatz ab mit einer Person hinter verschlossener Tür.
Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.