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Erfolgreiche Bombenentschärfung auf Schwerin

17.10.2016 Ein Bombenverdachtspunkt in der Straße Habichtseck auf Schwerin hatte sich bei Überprüfungsbohrungen der Feuerwehr am Montagmorgen bestätigt. Ergeben hatte sich der Verdacht durch die Auswertung von Luftbildaufnahmen. Der Blindgänger steckte senkrecht im Boden. Unverzüglich wurde alles vorbereitet für eine Entschärfung noch am selben Nachmittag ab 16.30 Uhr.

Der Experte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg konnte die englische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg in knapp dreißig Minuten erfolgreich entschärfen.

In den Stunden zuvor hatten etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Bereichs Ordnungswesen der Stadtverwaltung, der Polizei und des Technischen Hilfswerks im Umkreis von 250 Metern um den Bombenfundort herum etwa 1.000 Menschen evakuiert sowie einige Straßen gesperrt. Von den Sperrungen waren neben dem Habichtseck noch Abschnitte der Bergstraße, der Rieperbergstraße, der Mittelstraße, der Bodelschwingher Straße, der Straße Am Hasenwinkel sowie der Heinrichstraße betroffen. Auch der Bereich um den Hammerkopfturm sowie ferner ein Teilstück des angrenzenden Waldgeländes Rieperberg wurden evakuiert.

Zentrale Anlaufstelle für Anwohner, die die Evakuierung abwarten mussten, war das Café Pause im Generationentreff der Stadt im Haus an der Bodelschwingher Straße 35.

Dies war die dritte Bombenentschärfung in Castrop-Rauxel 2016. Im letzten Jahr waren es drei. 2014 gab es sogar zwölf Einsätze für den Kampfmittelräumdienst im Stadtgebiet, dazu gehörten aber nicht nur Bomben-, sondern auch kleinere Granatenentschärfungen oder der sichere Abtransport einer US-Maschinengewehrpatrone.