Wohnungsbrand an der Bahnhofstraße

05.12.2018 Gegen 1:00 wurde am heutigen Mittwoch die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus auf der Bahnhofstraße alarmiert.
Beim Eintreffen konnte vor Ort durch das Küchenfenster im Erdgeschoss eine Verrauchung festgestellt werden. Die Rauchmelder in der Wohnung hatten angeschlagen. Nach Angaben einer Mitbewohnerin sollte sich noch eine Person in der Wohnung befinden. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz ging sofort zur Menschenrettung in die Wohnung vor. Im Schlafzimmer der Wohnung wurde eine schlafende Person aufgefunden und in Sicherheit gebracht. Die gerettete Person wurde noch vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung wurde in der Küche auf dem Herd eine Pfanne mit verbranntem Essen festgestellt. Die Pfanne wurde aus der Wohnung gebracht und die Wohnung anschließend mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Neben den Kräften der hauptamtlichen Wache war der Löschzug Castrop alarmiert worden.

Feuerwehr gibt Tipps zur Sicherheit im Advent

28.11.2018 Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehr Castrop-Rauxel appelliert daher an die Umsicht der Bürgerinnen und Bürger in der Europastadt, Feuergefahren zu minimieren, da sich jedes Jahr bundesweit in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände ereignen, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen hätten vermieden werden können.
Zum ersten Adventswochenende gibt die Feuerwehr sieben einfache Tipps die helfen, Brände zu verhindern:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den Bestimmungen des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) entsprechen, gekennzeichnet durch ein entsprechendes Prüfzeichen.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.

Damit sollte einer sicheren und stimmungsvollen Adventszeit für die Bürgerinnen und Bürger in der Europastadt nichts im Weg stehen.

 

Erfolgreiche Bombenentschärfung in einer Gewerbehalle am Westring

Erfolgreiche Bombenentschärfung in einer Gewerbehalle am Westring26.11.2018 Am Montagnachmittag haben Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes in einer Gewerbehalle am Westring eine britische Fünf-Zentner-Bombe unschädlich machen können.
Nach Bohrungen am Bombenverdachtspunkt stand fest, dass es sich tatsächlich um einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Er war in mehrere Teile zerschellt aufgefunden worden und das Bombenteilstück mit Aufschlagzünder und Sprengstoff musste entschärft werden.

Straßensperrungen etwa am Westring oder an der Herner Straße waren nicht nötig, doch einige Häuser und Betriebe im Radius von 150 Metern um den Bombenfundort herum mussten evakuiert werden. Dazu gehörten am Westring u.a. das Verwaltungsgebäude des EUV Stadtbetriebes, der Hagebaumarkt, die Autohäuser Hyundai Center Castrop-Rauxel und Thäsler GmbH, die Gärtnerei Drippe und die Gewerbebetriebe am Roßbach.

Nach etwa 45 Minuten, um 16.00 Uhr, war die Entschärfung gelungen, und alle Evakuierungsmaßnahmen konnten beendet werden. Im Einsatz waren gut 20 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW), der Feuerwehr, der Polizei und des Kampfmittelräumdienstes.

 

Notfalldose kann Leben retten - Gesundheitsinformationen für den Rettungsdienst lagern im Kühlschrank

Notfalldose kann Leben retten - Gesundheitsinformationen für den Rettungsdienst lagern im Kühlschrank16.11.2018 Was erst einmal absurd klingt, ist nach kurzem Nachdenken eine geniale Idee: Wichtige Gesundheitsdaten lagern in einer eindeutig gekennzeichneten Kunststoffdose im Kühlschrank, damit Rettungskräfte im Notfall auf den ersten Griff an Informationen herankommen, die für den Patienten überlebensnotwendig sein können.
Wilfried Diekmann, Verwaltungsdirektor des Evangelischen Krankenhauses Castrop-Rauxel, stellte gemeinsam mit Christa Dreifeld, Seniorenbeirat, und Michael Brudek, Rettungsdienst der Stadt Castrop-Rauxel, Maria Prediger, Liaisonkraft am EvK, sowie Dr. Holger Gespers, EvK-Chefarzt Altersmedizin, das Projekt vor.

Die handlichen Dosen werden über den Liaisondienst, die Sozialberatung, die Pflegeberatung und die Stationen im EvK herausgegeben.

Die Nachttischschublade, der kleine Schrank im Flur oder der Sekretär im Wohnzimmer - jeder Mensch hat so seinen eigenen Ort, wo er wichtige Dokumente aufbewahrt. Lebt er allein, ist zumeist auch er der einzige Mensch, der weiß, wo sich alles befindet. Das kann im Notfall zu einem schweren Problem werden, wenn der Betreffende nicht mehr ansprechbar ist, man aber wissen muss, ob er z.B. blutverdünnende Medikamente nimmt, Diabetiker ist oder unter schweren Allergien leidet.
In der Dose, die mit einem grünen Etikett versehen ist, sind all diese Informationen auf einem Formular verzeichnet. Damit der Rettungsdienst auf den ersten Blick erkennt, dass es eine solche Dose gibt, klebt an der Kühlschranktür gut sichtbar der passende grüne Aufkleber als eindeutiger Hinweis. Die Bereitstellung der Notfalldosen gehört zum Konzept des EVR Netzwerks Geriatrie und wurde mit dem Seniorenbeirat und den ambulanten Pflegediensten als Partnern abgestimmt.
„Die Dose ist vor allem für ältere Menschen wichtig, die allein leben und die als Notfallpatienten möglicherweise geschockt oder auch nicht mehr in der Lage sind, sich verständlich zu machen", sagt Dr. Holger Gespers, Chefarzt der Geriatrie am EvK.
Mit im Boot beim Projekt Notfalldose ist auch die Feuerwehr Castrop-Rauxel. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass sie dank der Informationen noch schneller in der Lage sind, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

 

Gefahrguteinsatz auf der Bahnstrecke am Hauptbahnhof

02.11.2018 Um 19:39 Uhr wurden die Hauptamtliche Wache sowie die Löschzüge Rauxel-Dorf und Merklinde zu einem Gefahrguteinsatz mit dem Einsatzstichwort Eisenbahn 2 zum Hauptbahnhof in Castrop-Rauxel am Berliner Platz alarmiert.

In einem Zug aus 21 Kesselwagen wurde ein flüssiges Gefahrgut gemeldet, die aus einem der Kesselwagen tropfe. Nach Erkundung durch die Einsatzkräfte mit Beratung durch die Werkfeuerwehr Rütgers konnte festgestellt werden, dass kein Gefahrgut aus dem Kesselwagen austrat, sondern Kondenswasser aus der externen Heizung des Kessels. Dies stellte keine Gefahr dar so dass der Einsatz der Feuerwehr nicht weiter erforderlich war.