Nachwuchs für die Feuerwehr - 18 Brandmeister-Anwärter wurden vereidigt

Nachwuchs für die Feuerwehr - 18 Brandmeister-Anwärter wurden vereidigt26.03.2018 So viele neue Auszubildende wie noch nie hat die Castrop-Rauxeler Feuerwehr in diesem Jahr eingestellt. Zum 1. April beginnen 18 Brandmeister-Anwärter mit ihrer 18-monatigen Ausbildung zum Feuerwehrbeamten, auf die im Anschluss noch sukzessive die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter folgen soll. Michael Eckhardt, Erster Beigeordneter der Stadt Castrop-Rauxel, überreichte ihnen heute ihre Ernennungsurkunden.

Derzeit befinden sich noch neun weitere Anwärter in der Ausbildung zu Feuerwehrbeamten. 27 Auszubildende - diese hohe Anzahl an Nachwuchskräften im Bereich Brandschutz und Rettungsdienst ist sowohl der Umstellung der Arbeitszeit im feuerwehrtechnischen Dienst von 54 auf 48 Stunden geschuldet, als auch dem neuen Rettungsdienstbedarfsplan sowie der Altersstruktur innerhalb der Feuer- und Rettungswache.

Vereidigt wurden die Neuzugänge mit folgender Eidesformel: „Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

 

Kellerbrand auf der Wartburgstraße, Habinghorst

24.03.2018 Am heutigen Samstagmorgen gegen 3:00 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Kellerbrand in der Wartburgstraße im Ortsteil Habinghorst alarmiert. Bei dem Objekt handelt es sich um zwei baulich verbundene Häuser, die als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang Brandrauch aus dem Keller. Die Bewohner hatten sich bereits alle in Sicherheit gebracht und standen vor dem Gebäude. Ein Bewohner wurde durch den Notarzt medizinisch versorgt und konnte nach ambulanter Versorgung vor Ort verbleiben.

Über beide Kellerzugänge des Gebäudekomplexes nahmen die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Brandbekämpfung vor. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden durch die Einsatzkräfte sämtliche Kellerräume kontrolliert und der Kellerbereich mit Hochleistungslüftern belüftet.

Vor Ort wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch Einsatzkräfte der Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg unterstützt, während der ebenfalls alarmierte Löschzug Castrop den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet sicher stellte.

Die Einsatzmaßnahmen waren gegen 6:00 Uhr beendet und die Bewohner konnten wieder zurück in ihre Unterkünfte.

Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

 

Verkehrsunfall im Ortsteil Schwerin

13.03.2018 Um 3:54 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person im Bereich Bodelschwingher Straße / Mengeder Straße im Ortsteil Schwerin alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Straßenbaum geprallt war. Der eingeklemmte Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Einsatzkräfte konnten den Fahrer nur noch tot aus dem Fahrzeug bergen.
Zur Grundschutzsicherung des übrigen Stadtgebiets während der Einsatzdauer wurden die freiwilligen Löschzüge Castrop und Rauxel-Dorf alarmiert.
Gegen 6:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
 
 

Reh aus dem Rhein-Herne-Kanal gerettet

11.03.2018 Gegen 11:30 Uhr Das beigefügte Foto (Quelle: Feuerwehr Castrop-Rauxel) zeigt das gerettete Reh bei der anschließenden Behandlung in der Tierklinik wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel mit dem Einsatzstichwort "Kleintier in Notlage" zum Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Bladenhorster Brücke alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Reh auf der südlichen Uferseite im Kanal schwamm. Im weiteren Verlauf wechselte das Tier auf die andere Kanalseite, wo es sich jedoch wegen der Spundwände nicht selber aus seiner misslichen Lage befreien konnte.
In Höhe des ehemaligen Hafens König-Ludwig gelang es einem Passanten, das mittlerweile völlig entkräftete Reh aus dem Kanal zu ziehen. Das Reh wurde dann von den Einsatzkräften Feuerwehr übernommen und zur weiteren Versorgung in die Tierklinik im Erinpark transportiert.

 

 

Wohnungsbrand in der Grimbergstraße

11.03.2018 Am gestrigen Samstag gegen 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Grimbergstraße im Ortsteil Schwerin alarmiert. Mehrere Anrufer hatten zuvor den Notruf 112 gewählt. Mit einem massiven Aufgebot von Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache und den fünf freiwilligen Löschzügen rückte die Feuerwehr zum Einsatzort aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es in einer Wohnung im Erdgeschoss des Hauses in voller Ausdehnung brannte. Mehrere Personen in den darüber liegenden Geschossen standen an den Fenstern. Der Fluchtweg über das Treppenhaus war ihnen durch Feuer und Rauch abgeschnitten. Zwei verletzte Personen standen bei Eintreffen der Feuerwehr auf der Straße vor dem Haus.
Über zwei Drehleitern und eine Steckleiter wurden die Personen aus den oberen Geschossen gerettet. Angriffstrupps unter Atemschutz begannen zeitgleich mit der Brandbekämpfung über das Treppenhaus. Gleichzeitig wurden durch weitere Atemschutztrupps die über der Brandwohnung liegenden Geschosse kontrolliert. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Brandschutt durch die Feuerwehr aus der Erdgeschosswohnung geräumt. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.Bei dem Brand wurden insgesamt zwölf Personen verletzt, darunter eine Person schwer. Die vorwiegend durch Rauchgase verletzten Bewohner wurden vor Ort rettungsdienstlich versorgt und anschließend zur weiteren Versorgung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Mehrere Notärzte und Rettungsdienstkräfte auch aus Nachbarstädten waren vor Ort im Einsatz. Unverletzt gebliebene Bewohner des Hauses wurden währenddessen in einem bereitgestellten Bus der Dortmunder Stadtwerke betreut.
Ebenfalls konnten insgesamt neun Katzen unverletzt aus dem Gebäude gerettet werden.
Während der Einsatzmaßnahmen war die Dortmunder Straße im Bereich der Grimbergstraße durch die Polizei für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. Nach rund vier Stunden waren die Einsatzmaßnahmen vor Ort beendet. Kräfte der hauptamtlichen Wache und aller freiwilligen Löschzüge waren im Einsatz.
Der Löschzug Henrichenburg rückte gegen 00:26 Uhr zu einem Paralleleinsatz ab mit einer Person hinter verschlossener Tür.
Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.