Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 235

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 23501.12.2017 Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 20:30 Uhr durch die Kreisleitstelle zu einem Verkehrsunfall auf der Dattelner Straße (B 235) alarmiert. Im Einmündungsbereich der Suderwicher Straße / Dattelner Straße waren ein Traktor mit Anhänger und ein Sattelzug zusammengeprallt. Die drei bei dem Unfall verletzten Fahrzeuginsassen waren jedoch nicht eingeklemmt und konnten selbständig die Fahrzeuge verlassen. Vor Ort wurden sie durch Notarzt und Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei den verunfallten Fahrzeugen wurden austretende Betriebsstoffe mit Bindemitteln aufgenommen, umliegende Kanaleinläufe gesichert und auslaufender Dieselkraftstoff aufgefangen. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden von zwei Bergungsfirmen geborgen und anschließend abtransportiert. Während der Bergungsarbeiten leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus und sicherte den Brandschutz. Gegen 1:00 Uhr am Samstagmorgen konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Während der Einsatzdauer wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch die Löschzüge Castrop und Merklinde sichergestellt. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte von hauptamtlicher Wache und den freiwilligen Löschzügen am Einsatzgeschehen beteiligt.

  • 2017_12_02_Verkehrsunfall_1
  • 2017_12_02_Verkehrsunfall_2
  • 2017_12_02_Verkehrsunfall_3

 

Motoryacht sinkt nach Feuer, Rhein-Herne-Kanal

Motoryacht sinkt nach Feuer, Rhein-Herne-Kanal14.10.2017 Zu einem nicht alltäglichen Einsatz rückte die Feuerwehr Castrop-Rauxel am gestrigen Freitagnachmittag zum Yachthafen in den Ortsteil Pöppinghausen aus. Gegen 16:45 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die Kreisleitstelle Recklinghausen mit dem Einsatzstichwort "Schiffsbrand". Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Motoryacht am Ufer des Rhein-Herne-Kanals in Höhe des Yachthafens in voller Ausdehnung brannte. Die Rauchwolke war weithin sichtbar.

Einsatzkräfte von Hauptamtlicher Wache und den freiwilligen Löschzügen Habinghorst und Henrichenburg konnten das Feuer vom Ufer aus innerhalb kürzester Zeit erfolgreich bekämpfen. Sie konnten jedoch ein Sinken des rund 20 Meter langen Schiffes nicht verhindern. Um eine Ausbreitung von Treibstoff aus der gesunkenen Motoryacht zu verhindern, brachten die Einsatzkräfte Ölsperren auf dem Kanal aus.

Um das Schiff zu Bergen und eine weitere Umweltgefährdung zu verhindern, wurde gegen 18:30 Uhr die Berufsfeuerwehr Dortmund im Rahmen der überörtlichen Hilfe durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Castrop-Rauxel angefordert.
Die Berufsfeuerwehr Dortmund unterstützte mit den Spezialeinheiten "Wasserrettung", "Bergung" und rund 20 Einsatzkräften die weiteren Sicherungs- und Bergungsarbeiten, da die Feuerwehr Castrop-Rauxel selber nicht über die hierzu erforderlichen Einsatzmittel verfügt. Den Tauchern der Berufsfeuerwehr Dortmund gelang es, Hebegurte unter dem gesunkenen Schiff anzubringen, so dass der Dortmunder Feuerwehrkran das Wrack zunächst bis an die Wasseroberfläche anheben konnte. Diese Arbeiten gestalteten sich auf Grund der Dunkelheit und der nahezu nicht vorhanden Sicht im trüben Kanalwasser für die Taucher als sehr schwierig.

Nach dem Anheben wurden der Kraftstofftank und anschließend das Wrack leergepumpt. Eine angeforderte Spezialfirma nahm hierbei mit einem Saugwagen den Kraftstoff und das durch ausgetretenen Diesel verunreinigte Wasser auf. Nach Abschluss der Pumparbeiten wurde das Wrack schließlich vom Bergungskran der Berufsfeuerwehr Dortmund an Land gehoben und gegen 1:30 Uhr in Ufernähe abgesetzt.

Die Einsatzkräfte aus Dortmund konnten danach zu ihren Feuerwachen abrücken. Für die Castroper Feuerwehr war der Einsatz gegen 3:00 Uhr am Samstagmorgen beendet.

Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Diese hatte auch die Einstellung des Schiffsverkehrs auf dem Rhein-Herne-Kanal in dem betroffenen Kanalabschnitt während des Einsatzes veranlasst. Personen kamen bei dem Schiffsbrand nicht zu Schaden.

Während der Einsatzdauer wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch den Löschzug Castrop sichergestellt. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte von Hauptamtlicher Wache und den freiwilligen Löschzügen am Einsatzgeschehen beteiligt.

  • 2017_10_14_Brand_Motoryacht_1
  • 2017_10_14_Brand_Motoryacht_2
  • 2017_10_14_Brand_Motoryacht_3