Zeitverzug für Feuerwehr und Rettungsdienst im Falle von Einsätzen in Pöppinghausen behoben

Zeitverzug für Feuerwehr und Rettungsdienst im Falle von Einsätzen in Pöppinghausen behoben25.05.2018 Der Bahnübergang „Westring“ wurde durch die DB Netz AG technisch auf einen Vollschrankenabschluss umgerüstet. Diese Maßnahme soll die Sicherheit am Bahnübergang erhöhen, ist jedoch mit deutlich längeren Schließzeiten und damit Wartezeiten für Verkehrsteilnehmer verbunden. Seitdem sind Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes gezwungen, von der Feuer- und Rettungswache an der Frebergstraße den Umweg über die B 235 und die Kanalstraße in Kauf zu nehmen. Der Zeitverlust trifft letztendlich in Notfälle verwickelte Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Pöppinghausen und Umgebung.

Ungeachtet einer eventuellen möglichen späteren technischen Lösung, die zu geringeren Schließzeiten am Bahnübergang „Westring“ führen könnte, wurde organisatorisch zwischen der Feuerwehr Castrop-Rauxel und der DB Netz AG eine Verfahrensweise für zeitkritische Einsätze vereinbart.

Die DB Netz AG bietet den Einsatzkräften ab sofort die Möglichkeit, bei notwendiger Überquerung des Bahnüberganges durch einen direkten Kontakt das Öffnen des Bahnüberganges zu veranlassen. Weitere Zugfahrten werden zurückgehalten, bis die Einsatzkräfte das Überqueren des Bahnüberganges bestätigt haben.

Die organisatorische Kooperation zwischen der DB Netz AG sowie der Feuerwehr behebt den Zeitverzug im Falle von Bränden bzw. medizinischen Notfällen im Ortsteil Pöppinghausen auf pragmatische Art.

 

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Ortsteil Henrichenburg

02.05.2018  Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr in den Ortsteil Henrichenburg in Höhe der Kanalbrücke an der Wartburgstraße gerufen.

Hier hatte es einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und der Brückenmauer der Kanalbrücke gegeben bei dem der Beifahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt wurde und durch die Feuerwehr mithilfe von Hydraulischen Geräten aus dem Fahrzeug befreit werden musste.

Nach der Technischen Rettung konnte der Beifahrer durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht werden. Durch die Feuerwehr wurde anschließend noch die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und die Polizei bei der Unfallaufnahme mit der Drehleiter und Beleuchtungsgerät bei der Unfallaufnahem unterstützt.

 

 

Tierrrettung aus einem Abflussrohr im Ortsteil Schwerin

01.05.2018 Gegen 21:30 Uhr KG rohr mit Einsatzkräften und dem gerettetem lammwurde die Hauptamtliche Wache durch die Kreisleitstelle zu einer Einsatzstelle in den Ortsteil Schwerin an die Bodelschwinger Straße alarmiert.
An dem dortigen Regenrückhaltebecken hatte Passanten ein Schaf welches sich irgendwie in einem Abflussrohr befinden müsse lautstark blöken gehört.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle und der ersten Erkundung wurde festgestellt das sich auf einer nahegelegenen Brachfläche eine Schafherde befand und tatsächlich aus dem Bereich der Kanalisation bzw eines teilweise oberirdisch Verlaufenden Kunststoffabflussrohreres sich ein Schaf bemerkbar machte.

Da vermutet wurde das sich das Tier noch in einem Rohrstück welches unterirdisch verläuft befand,
es konnte von beiden Seite nicht in dem Rohr gesehen werden, begann man damit Teile des Rohres auszugraben und vom oberirdischem Ende aus die Leitung zu zerlegen.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte das Tier dann in den Oberirdischen Rohrstück gefunden und befreit werden.

Es handelte sich um ein offensichtlich unverletztes Lamm welches dann wieder zur Herde gebracht wurde.

 

 

Brandeinsatz auf der Wilhelmstraße und Einsatz auf der Autobahn A42

07.04.2018 Am gestrigen Freitagabend (06.04.) wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 20:00 Uhr zur Autobahn A42 im Bereich der Autobahnauffahrt in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. In der Auffahrt erstreckte sich eine ca. 300 Meter lange Dieselspur bis auf den Beschleunigungsstreifen der Autobahn. Durch die Einsatzkräfte wurde die Dieselspur mit Bindemittel abgestreut und durch Einfegen die Fahrbahn abgestumpft. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Autobahnpolizei übergeben. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
In den frühen Morgenstunden am heutigen Samstag (07.04.) rückten die Einsatzkräfte gegen 4:00 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder auf der Wilhelmstraße im Ortsteil Rauxel-Süd aus. Ein Nachbar hatte den Rauchwarnmelder gehört und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Bei der Erkundung konnte Brandgeruch aus der Wohnung festgestellt werden, in der der Melder anschlug. Die Wohnung musste gewaltsam geöffnet werden. Diese war verraucht, verursacht durch angebranntes Essen auf dem Herd. Der Wohnungsinhaber wurde in der Wohnung vorgefunden und durch den Notarzt behandelt. Er wurde anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Das angebrannte Essen wurde in der Küchenspüle abgelöscht und die Wohnung gelüftet. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.
Dieser Einsatz hat einmal mehr die Bedeutung der Rauchwarnmelderpflicht unterstrichen und gezeigt, wie überlebenswichtig ein funktionierender Rauchwarnmelder ist.

Feuerwehren ziehen bei der Ausbildung an einem Strang – Interkommunale Grundausbildung startet in das dritte Lehrjahr

Feuerwehren ziehen bei der Ausbildung an einem Strang – Interkommunale Grundausbildung startet in das dritte Lehrjahr03.04.2018 Gemeinsame Presseerklärung der Feuerwehren Marl, Dorsten, Recklinghausen und Castrop-Rauxel und der Werkfeuerwehr RÜTGERS

Brandbekämpfung, Technische Hilfe, Gefahrgutkunde und Staatsbürgerkunde – die Themen bilden nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Lehrplan der dritten interkommunalen Grundausbildung der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen. Am Dienstag, 3. April, wurden die zukünftigen Fachkräfte zu ihrem Dienstantritt von den Leitern der Feuerwehren und Vertretern der Städte bei einer kleinen Feierstunde in der Feuer- und Rettungswache Marl begrüßt.

„Unser gemeinsames Erfolgsmodell geht in die nächste Runde“, freut sich Rainald Pöter, Leiter der Marler Feuerwehr, zum Start des Ausbildungslehrgangs. Auch in diesem Jahr sind mehrere Feuerwehren des Kreises an der Qualifizierung zum Brandmeister beteiligt. Marls Bürgermeister Werner Arndt begrüßt die Kooperation der Wehren: „Die gemeinsame Ausbildung ist von großem Wert und ein hervorragendes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit“.

„Einen erfolgreichen Lehrgang“ wünscht der Recklinghäuser Beigeordnete Ekkehard Grunwald den angehenden Einsatzkräften. „Es freut mich sehr, dass unsere Feuerwehren bei der Ausbildung weiterhin an einem Strang ziehen. Die kreisweite Zusammenarbeit erleichtert erwiesenermaßen die Organisation der Ausbildung, bündelt das komplexe Fachwissen und die Kompetenz unserer Feuerwehren und verringert die Belastung der einzelnen Feuerwehr-Standorte während der Ausbildungszeit“, so Grunwald.

„Die Feuerwehren sind ein wichtiger Bestandteil unserer Stadtgesellschaften“ sagt der erste Beigeordnete der Stadt Dorsten, Lars Ehm, „und ich freue mich, dass wir interkommunal erfolgreiche Lehrgänge auf die Beine stellen können. Die Brandmeisteranwärterinnen und Brandmeisteranwärter werden in Recklinghausen und Dorsten in den nächsten 18 Monaten eine Menge lernen und mit diesem Wissen später Einsätze fahren und Menschenleben retten können.“

32 Brandmeisteranwärter der Feuerwehren aus Castrop-Rauxel, Dorsten, Marl, Recklinghausen und der Werkfeuerwehr RÜTGERS umfasst der diesjährige Lehrgang, der aufgrund der Größe in zwei Gruppen unterteilt worden ist. Allein 18 Brandmeisteranwärter schickt die Feuerwehr Castrop-Rauxel ins Rennen. Unter den 32 Auszubildenden findet sich auch wieder eine Frau, welche die Ausbildung für die Stadt Dorsten absolviert. Erstmals werden auch zwei Brandmeisteranwärter der Werkfeuerwehr RÜTGERS aus Castrop-Rauxel ausgebildet. Federführend für die Ausbildung sind auch in diesem Jahr die Feuerwehren Dorsten und Recklinghausen, sie werden durch Ausbilder der Feuerwehren aus Castrop-Rauxel, Herten, Marl und Haltern unterstützt. „Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs an Brandmeistern finden dieses Mal wieder zwei Lehrgänge parallel statt. Ein Lehrgang kann maximal 16 Auszubildende umfassen, bei weiteren Teilnehmern ist die Ausbildung in einer Gruppe nicht mehr sinnvoll. Deswegen zeichnen auch dieses Mal die Feuerwehren Dorsten und Recklinghausen für jeweils einen Lehrgang verantwortlich “ so Andreas Fischer, Leiter der Feuerwehr Dorsten.

In den kommenden 18 Monaten durchlaufen alle Brandmeisteranwärter eine qualifizierte Ausbildung in den vielen Facetten dieses Berufsbildes. Neben der Feuerwehrausbildung erhalten 15 Auszubildende zusätzlich eine rettungsdienstliche Ausbildung zum Rettungssanitäter, die übrigen Anwärter verfügen bereits im Vorfeld über eine entsprechende Ausbildung. „Es wird begonnen mit dem Einmaleins der Feuerwehr: Schläuche rollen und Brandbekämpfung“, führt Thorsten Schild, der Leiter der Feuerwehr Recklinghausen, aus. „Anschließend folgen unter anderem Atemschutzlehrgang und ABC-Ausbildung.“ Zu den Grundlagen gehören außerdem die Sprechfunker- sowie Realbrandausbildung, die Ausbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und die technische Hilfeleistung im Wald – um nur einige Bestandteile der Ausbildung zu nennen.

In weiteren Ausbildungsteilen lernen die angehenden Brandmeister dann unter anderem wie eine Drehleiter eingesetzt und bedient wird. Hinzu kommt ein sechsmonatiges Wachpraktikum in der eigenen Dienststelle. Währenddessen machen die Teilnehmer auch den LKW-Führerschein. Es folgen Prüfungsvorbereitungen und im September 2019 dann die Laufbahnprüfung. Insgesamt 50 Ausbilder werden in den nächsten Monaten zum Ausbilderstab der neuen Brandschützer gehören.