Erfolgreiche Bombenentschärfung am Deininghauser Weg

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Deininghauser Weg07.06.2018 Am Morgen wurde am Deininghauser Weg ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, den Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes noch am selben Vormittag erfolgreich entschärfen konnten.

Es handelte sich um eine britische Zehn-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder, die durch einen Bagger bei Ausschachtungsarbeiten geborgen wurde. Da der Blindgänger also schon bewegt worden war, stand fest, dass er auch umgehend entschärft werden musste.

Schon um 8.00 Uhr morgens wurde der Deininghauser Weg ab der Einmündung Klöcknerstraße gesperrt. Der Evakuierungsradius betrug 500 Meter um den Bombenfundort herum. Wohnhäuser waren nicht betroffen. Vier Firmengebäude wurden evakuiert, und in einem fünften Betrieb durften die Mitarbeiter das Gebäude während der Entschärfung nicht verlassen.

Um 11.00 Uhr begann die eigentliche Entschärfung, die eine gute halbe Stunde dauerte und für die zudem auch die Bahnlinie gesperrt werden musste. Per sogenannter Fernentschärfung wurde der Detonator des Blindgängers kontrolliert zerstört.

Die Straßensperrung des Deininghauser Wegs konnte um 11.45 Uhr wieder aufgehoben werden, nachdem der entschärfte Blindgänger verladen und fertig zum Abtransport war.

Beteiligt waren insgesamt rund 30 Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Feuerwehr.

 

Im Auto herscht schnell tödliche Hitze

26.05.2017 Bei Hitze sollte man weder das Kind noch den Hund auch nur für wenige Minuten allein im Auto lassen - schon eine viertel Stunde in einem geschlossenen Wagen unter praller Sonne ist lebensgefährlich.

Im Auto herrscht schnell tödliche Hitze

Das Baby schläft friedlich im Kindersitz - da ist die Versuchung zumindest für einige Eltern groß, es kurz im Wagen einzuschließen und schnell im Supermarkt einzukaufen. Auf diese Weise sterben in den USA jährlich etwa 40 Kinder. Denn wird der Wagen mit dem Kind in praller Sonne abgestellt, kann es schon nach wenigen Minuten zu spät sein. Dokumentiert sind Tragödien, in denen Kinder bereits nach 15 Minuten in einem heißen Wagen tot waren.

Wie schnell sich tödliche Hitze im Inneren eines Wagens bildet, wurde in einer Temperaturtabelle zusammengefasst und mit Werten für meteorologische Hitzewarnungen kombiniert.

Die beteiligten Forscher versuchten mit einem etablierten mathematischen Modell zu berechnen, wie der Körper eines Kindes mit dem Temperaturanstieg fertig wird. In das Modell floss die Energieproduktion durch den Stoffwechsel mit ein, die absorbierte Hitzestrahlung durch den Körper sowie die Kühlung durch Verdunstung und Atmung. Sie nahmen eine Außentemperatur von 33 Grad an, bei der sich das Innere des Wagens auf über 60 Grad erhitzt.

Das Ergebnis: Schon nach kurzer Zeit kapitulieren laut Modellrechnung sämtliche Regulationsmechanismen. So nimmt der Köper im erhitzten Auto dreimal so viel Energie auf wie der eines Kindes, das bei 33 Grad draußen in der prallen Sonne steht. Durch Transpiration und Atmung kann aber gerade ein Viertel der zugeführten Energie wieder abgeführt werden - ein Grund dafür ist auch die fehlende Luftbewegung im Wagen.

Die Hyperthermie-Gefahr ist dabei für Kinder noch deutlich größer als für Erwachsene. Erklärt wird dies damit, dass kleine Kinder eine relativ geringe Oberfläche im Vergleich zum Körpervolumen haben - die Verdunstung kühlt daher schlechter, auch ist die Wärmeabsorption höher.

Die kritischen Zeitlimits, wie sie in der Tabelle markiert sind und auf Hitzewarnungen für Erwachsenen im Freien beruhen, sollten für Kinder folglich noch konservativer angewandt werden. Bei 35 Grad Außentemperatur wird daher für Kinder unter ungünstigen Bedingungen tatsächlich schon nach 15 Minuten ein lebensgefährliches Innenklima erreicht.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/panorama/?sid=610937

(HH)


Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Ortsteil Henrichenburg

02.05.2018  Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr in den Ortsteil Henrichenburg in Höhe der Kanalbrücke an der Wartburgstraße gerufen.

Hier hatte es einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und der Brückenmauer der Kanalbrücke gegeben bei dem der Beifahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt wurde und durch die Feuerwehr mithilfe von Hydraulischen Geräten aus dem Fahrzeug befreit werden musste.

Nach der Technischen Rettung konnte der Beifahrer durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht werden. Durch die Feuerwehr wurde anschließend noch die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und die Polizei bei der Unfallaufnahme mit der Drehleiter und Beleuchtungsgerät bei der Unfallaufnahem unterstützt.

 

 

Tierrrettung aus einem Abflussrohr im Ortsteil Schwerin

01.05.2018 Gegen 21:30 Uhr KG rohr mit Einsatzkräften und dem gerettetem lammwurde die Hauptamtliche Wache durch die Kreisleitstelle zu einer Einsatzstelle in den Ortsteil Schwerin an die Bodelschwinger Straße alarmiert.
An dem dortigen Regenrückhaltebecken hatte Passanten ein Schaf welches sich irgendwie in einem Abflussrohr befinden müsse lautstark blöken gehört.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle und der ersten Erkundung wurde festgestellt das sich auf einer nahegelegenen Brachfläche eine Schafherde befand und tatsächlich aus dem Bereich der Kanalisation bzw eines teilweise oberirdisch Verlaufenden Kunststoffabflussrohreres sich ein Schaf bemerkbar machte.

Da vermutet wurde das sich das Tier noch in einem Rohrstück welches unterirdisch verläuft befand,
es konnte von beiden Seite nicht in dem Rohr gesehen werden, begann man damit Teile des Rohres auszugraben und vom oberirdischem Ende aus die Leitung zu zerlegen.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte das Tier dann in den Oberirdischen Rohrstück gefunden und befreit werden.

Es handelte sich um ein offensichtlich unverletztes Lamm welches dann wieder zur Herde gebracht wurde.

 

 

Brandeinsatz auf der Wilhelmstraße und Einsatz auf der Autobahn A42

07.04.2018 Am gestrigen Freitagabend (06.04.) wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 20:00 Uhr zur Autobahn A42 im Bereich der Autobahnauffahrt in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. In der Auffahrt erstreckte sich eine ca. 300 Meter lange Dieselspur bis auf den Beschleunigungsstreifen der Autobahn. Durch die Einsatzkräfte wurde die Dieselspur mit Bindemittel abgestreut und durch Einfegen die Fahrbahn abgestumpft. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Autobahnpolizei übergeben. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
In den frühen Morgenstunden am heutigen Samstag (07.04.) rückten die Einsatzkräfte gegen 4:00 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder auf der Wilhelmstraße im Ortsteil Rauxel-Süd aus. Ein Nachbar hatte den Rauchwarnmelder gehört und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Bei der Erkundung konnte Brandgeruch aus der Wohnung festgestellt werden, in der der Melder anschlug. Die Wohnung musste gewaltsam geöffnet werden. Diese war verraucht, verursacht durch angebranntes Essen auf dem Herd. Der Wohnungsinhaber wurde in der Wohnung vorgefunden und durch den Notarzt behandelt. Er wurde anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Das angebrannte Essen wurde in der Küchenspüle abgelöscht und die Wohnung gelüftet. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.
Dieser Einsatz hat einmal mehr die Bedeutung der Rauchwarnmelderpflicht unterstrichen und gezeigt, wie überlebenswichtig ein funktionierender Rauchwarnmelder ist.