Erfolgreiche Bombenentschärfung in einer Gewerbehalle am Westring

Erfolgreiche Bombenentschärfung in einer Gewerbehalle am Westring26.11.2018 Am Montagnachmittag haben Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes in einer Gewerbehalle am Westring eine britische Fünf-Zentner-Bombe unschädlich machen können.
Nach Bohrungen am Bombenverdachtspunkt stand fest, dass es sich tatsächlich um einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Er war in mehrere Teile zerschellt aufgefunden worden und das Bombenteilstück mit Aufschlagzünder und Sprengstoff musste entschärft werden.

Straßensperrungen etwa am Westring oder an der Herner Straße waren nicht nötig, doch einige Häuser und Betriebe im Radius von 150 Metern um den Bombenfundort herum mussten evakuiert werden. Dazu gehörten am Westring u.a. das Verwaltungsgebäude des EUV Stadtbetriebes, der Hagebaumarkt, die Autohäuser Hyundai Center Castrop-Rauxel und Thäsler GmbH, die Gärtnerei Drippe und die Gewerbebetriebe am Roßbach.

Nach etwa 45 Minuten, um 16.00 Uhr, war die Entschärfung gelungen, und alle Evakuierungsmaßnahmen konnten beendet werden. Im Einsatz waren gut 20 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW), der Feuerwehr, der Polizei und des Kampfmittelräumdienstes.

 

Gefahrguteinsatz auf der Bahnstrecke am Hauptbahnhof

02.11.2018 Um 19:39 Uhr wurden die Hauptamtliche Wache sowie die Löschzüge Rauxel-Dorf und Merklinde zu einem Gefahrguteinsatz mit dem Einsatzstichwort Eisenbahn 2 zum Hauptbahnhof in Castrop-Rauxel am Berliner Platz alarmiert.

In einem Zug aus 21 Kesselwagen wurde ein flüssiges Gefahrgut gemeldet, die aus einem der Kesselwagen tropfe. Nach Erkundung durch die Einsatzkräfte mit Beratung durch die Werkfeuerwehr Rütgers konnte festgestellt werden, dass kein Gefahrgut aus dem Kesselwagen austrat, sondern Kondenswasser aus der externen Heizung des Kessels. Dies stellte keine Gefahr dar so dass der Einsatz der Feuerwehr nicht weiter erforderlich war.

 

Unfall eines Berufsschiffes auf dem Rhein-Herne-Kanal

11.10.2018 Durch die Kreisleitstelle wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 13:00 Uhr mit dem Stichwort "Berufsschiff" zu einem Einsatz an den Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Westring-Brücke alarmiert. Bei Eintreffen am Kanal fanden die Einsatzkräfte zwei Binnenschiffe vor, die ca. 200 Meter von der Brücke entfernt an der Spundwand lagen. Durch die Besatzung eines weiteren Frachtschiffes wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass es zuvor eine Kollision des unmittelbar am Ufer liegenden Schiffes mit der Kanalbrücke gegeben hatte.

Bei der Kollision mit der Brücke war das Dach des Steuerstandes abgerissen worden und in den Kanal gefallen. Der untere Teil war durch den Aufprall zusammengedrückt und auf den hinteren Bereich des Decks geklappt worden. Das Schiff war dadurch manövrierunfähig. Durch die Besatzung eines nachfolgenden Frachtschiffes war das havarierte Schiff gesichert und an das Ufer manövriert worden.

Der Schiffsführer des verunglückten Schiffes wurde vermisst und unter dem Steuerstand vermutet. Es konnte zunächst jedoch auch nicht ausgeschlossen werden, dass dieser bei dem Zusammenstoß über Bord gefallen war. Im weiteren Verlauf konnte durch Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät unter den Trümmern eine Sichtöffnung geschaffen und die vermisste Person geortet werden. Um eine Rettung zu ermöglichen, wurde das Schiff in den in der Nähe befindlichen Anleger am Yachthafen geschleppt. Nach weiteren vorbereitenden Arbeiten wurden die Trümmer des Steuerstandes durch den zwischenzeitlich eingetroffenen Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Bochum angehoben. Durch den Leitenden Notarzt konnte jedoch nur noch der Tod der unter den Trümmern eingeklemmten Person festgestellt werden.

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Bergungsarbeiten an die Kriminalpolizei übergeben.

Die Brücke am Westring wurde aufgrund der durch das havarierte Schiff verursachten Beschädigungen für den Verkehr gesperrt und muss zunächst durch die zuständigen Stellen untersucht werden.

Im Einsatz waren neben den Kräften der hauptamtlichen Wache alle freiwilligen Löschzüge, unter anderem zur Grundschutzsicherung für das Stadtgebiet. Ferner waren im Einsatz der Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Bochum, der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Herne, das Löschboot der Feuerwehr Datteln, das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit Tauchern, eine Notfallseelsorgerin, das THW zur Verpflegung der Einsatzkräfte und die Polizei.

 

Motoryacht auf dem Rhein-Herne-Kanal verunglückt

Motoryacht auf dem Rhein-Herne-Kanal verunglückt14.10.2018 Innerhalb weniger Tage wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel erneut zu einem Einsatz zum Rhein-Herne-Kanal alarmiert. Am gestrigen Samstagabend gegen 19:00 Uhr rückte die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einer Hilfeleistung zum Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Schemmhof-Kanalbrücke an der Kanalstraße aus. Dort war eine Motoryacht auf die Uferböschung aufgefahren. Bei dem Aufprall war der Rumpf beschädigt worden und das Boot war manövrierunfähig.

Personen waren bei der Havarie nicht verletzt worden. Da Kraftstoff auszulaufen drohte, legte die Feuerwehr einen Ölschlängel um die havarierte Motoryacht, um eine Ausbreitung auf dem Kanal zu verhindern.
Der Löschzug Castrop sicherte währenddessen den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet.

Heute Vormittag waren die Kräfte der hauptamtlichen Wache erneut vor Ort, um das Abpumpen des in der Yacht befindlichen Kraftstoffs zu sichern. Der Kraftstoff wurde durch eine Fachfirma aus der Motoryacht abgepumpt.
Der Löschzug Henrichenburg sicherte währenddessen den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet.