Feuerwehren ziehen bei der Ausbildung an einem Strang – Interkommunale Grundausbildung startet in das dritte Lehrjahr

Feuerwehren ziehen bei der Ausbildung an einem Strang – Interkommunale Grundausbildung startet in das dritte Lehrjahr03.04.2018 Gemeinsame Presseerklärung der Feuerwehren Marl, Dorsten, Recklinghausen und Castrop-Rauxel und der Werkfeuerwehr RÜTGERS

Brandbekämpfung, Technische Hilfe, Gefahrgutkunde und Staatsbürgerkunde – die Themen bilden nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Lehrplan der dritten interkommunalen Grundausbildung der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen. Am Dienstag, 3. April, wurden die zukünftigen Fachkräfte zu ihrem Dienstantritt von den Leitern der Feuerwehren und Vertretern der Städte bei einer kleinen Feierstunde in der Feuer- und Rettungswache Marl begrüßt.

„Unser gemeinsames Erfolgsmodell geht in die nächste Runde“, freut sich Rainald Pöter, Leiter der Marler Feuerwehr, zum Start des Ausbildungslehrgangs. Auch in diesem Jahr sind mehrere Feuerwehren des Kreises an der Qualifizierung zum Brandmeister beteiligt. Marls Bürgermeister Werner Arndt begrüßt die Kooperation der Wehren: „Die gemeinsame Ausbildung ist von großem Wert und ein hervorragendes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit“.

„Einen erfolgreichen Lehrgang“ wünscht der Recklinghäuser Beigeordnete Ekkehard Grunwald den angehenden Einsatzkräften. „Es freut mich sehr, dass unsere Feuerwehren bei der Ausbildung weiterhin an einem Strang ziehen. Die kreisweite Zusammenarbeit erleichtert erwiesenermaßen die Organisation der Ausbildung, bündelt das komplexe Fachwissen und die Kompetenz unserer Feuerwehren und verringert die Belastung der einzelnen Feuerwehr-Standorte während der Ausbildungszeit“, so Grunwald.

„Die Feuerwehren sind ein wichtiger Bestandteil unserer Stadtgesellschaften“ sagt der erste Beigeordnete der Stadt Dorsten, Lars Ehm, „und ich freue mich, dass wir interkommunal erfolgreiche Lehrgänge auf die Beine stellen können. Die Brandmeisteranwärterinnen und Brandmeisteranwärter werden in Recklinghausen und Dorsten in den nächsten 18 Monaten eine Menge lernen und mit diesem Wissen später Einsätze fahren und Menschenleben retten können.“

32 Brandmeisteranwärter der Feuerwehren aus Castrop-Rauxel, Dorsten, Marl, Recklinghausen und der Werkfeuerwehr RÜTGERS umfasst der diesjährige Lehrgang, der aufgrund der Größe in zwei Gruppen unterteilt worden ist. Allein 18 Brandmeisteranwärter schickt die Feuerwehr Castrop-Rauxel ins Rennen. Unter den 32 Auszubildenden findet sich auch wieder eine Frau, welche die Ausbildung für die Stadt Dorsten absolviert. Erstmals werden auch zwei Brandmeisteranwärter der Werkfeuerwehr RÜTGERS aus Castrop-Rauxel ausgebildet. Federführend für die Ausbildung sind auch in diesem Jahr die Feuerwehren Dorsten und Recklinghausen, sie werden durch Ausbilder der Feuerwehren aus Castrop-Rauxel, Herten, Marl und Haltern unterstützt. „Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs an Brandmeistern finden dieses Mal wieder zwei Lehrgänge parallel statt. Ein Lehrgang kann maximal 16 Auszubildende umfassen, bei weiteren Teilnehmern ist die Ausbildung in einer Gruppe nicht mehr sinnvoll. Deswegen zeichnen auch dieses Mal die Feuerwehren Dorsten und Recklinghausen für jeweils einen Lehrgang verantwortlich “ so Andreas Fischer, Leiter der Feuerwehr Dorsten.

In den kommenden 18 Monaten durchlaufen alle Brandmeisteranwärter eine qualifizierte Ausbildung in den vielen Facetten dieses Berufsbildes. Neben der Feuerwehrausbildung erhalten 15 Auszubildende zusätzlich eine rettungsdienstliche Ausbildung zum Rettungssanitäter, die übrigen Anwärter verfügen bereits im Vorfeld über eine entsprechende Ausbildung. „Es wird begonnen mit dem Einmaleins der Feuerwehr: Schläuche rollen und Brandbekämpfung“, führt Thorsten Schild, der Leiter der Feuerwehr Recklinghausen, aus. „Anschließend folgen unter anderem Atemschutzlehrgang und ABC-Ausbildung.“ Zu den Grundlagen gehören außerdem die Sprechfunker- sowie Realbrandausbildung, die Ausbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und die technische Hilfeleistung im Wald – um nur einige Bestandteile der Ausbildung zu nennen.

In weiteren Ausbildungsteilen lernen die angehenden Brandmeister dann unter anderem wie eine Drehleiter eingesetzt und bedient wird. Hinzu kommt ein sechsmonatiges Wachpraktikum in der eigenen Dienststelle. Währenddessen machen die Teilnehmer auch den LKW-Führerschein. Es folgen Prüfungsvorbereitungen und im September 2019 dann die Laufbahnprüfung. Insgesamt 50 Ausbilder werden in den nächsten Monaten zum Ausbilderstab der neuen Brandschützer gehören.

 

Nachwuchs für die Feuerwehr - 18 Brandmeister-Anwärter wurden vereidigt

Nachwuchs für die Feuerwehr - 18 Brandmeister-Anwärter wurden vereidigt26.03.2018 So viele neue Auszubildende wie noch nie hat die Castrop-Rauxeler Feuerwehr in diesem Jahr eingestellt. Zum 1. April beginnen 18 Brandmeister-Anwärter mit ihrer 18-monatigen Ausbildung zum Feuerwehrbeamten, auf die im Anschluss noch sukzessive die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter folgen soll. Michael Eckhardt, Erster Beigeordneter der Stadt Castrop-Rauxel, überreichte ihnen heute ihre Ernennungsurkunden.

Derzeit befinden sich noch neun weitere Anwärter in der Ausbildung zu Feuerwehrbeamten. 27 Auszubildende - diese hohe Anzahl an Nachwuchskräften im Bereich Brandschutz und Rettungsdienst ist sowohl der Umstellung der Arbeitszeit im feuerwehrtechnischen Dienst von 54 auf 48 Stunden geschuldet, als auch dem neuen Rettungsdienstbedarfsplan sowie der Altersstruktur innerhalb der Feuer- und Rettungswache.

Vereidigt wurden die Neuzugänge mit folgender Eidesformel: „Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

 

Kellerbrand auf der Wartburgstraße, Habinghorst

24.03.2018 Am heutigen Samstagmorgen gegen 3:00 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Kellerbrand in der Wartburgstraße im Ortsteil Habinghorst alarmiert. Bei dem Objekt handelt es sich um zwei baulich verbundene Häuser, die als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang Brandrauch aus dem Keller. Die Bewohner hatten sich bereits alle in Sicherheit gebracht und standen vor dem Gebäude. Ein Bewohner wurde durch den Notarzt medizinisch versorgt und konnte nach ambulanter Versorgung vor Ort verbleiben.

Über beide Kellerzugänge des Gebäudekomplexes nahmen die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Brandbekämpfung vor. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden durch die Einsatzkräfte sämtliche Kellerräume kontrolliert und der Kellerbereich mit Hochleistungslüftern belüftet.

Vor Ort wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch Einsatzkräfte der Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg unterstützt, während der ebenfalls alarmierte Löschzug Castrop den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet sicher stellte.

Die Einsatzmaßnahmen waren gegen 6:00 Uhr beendet und die Bewohner konnten wieder zurück in ihre Unterkünfte.

Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

 

Verkehrsunfall im Ortsteil Schwerin

13.03.2018 Um 3:54 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person im Bereich Bodelschwingher Straße / Mengeder Straße im Ortsteil Schwerin alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Straßenbaum geprallt war. Der eingeklemmte Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Einsatzkräfte konnten den Fahrer nur noch tot aus dem Fahrzeug bergen.
Zur Grundschutzsicherung des übrigen Stadtgebiets während der Einsatzdauer wurden die freiwilligen Löschzüge Castrop und Rauxel-Dorf alarmiert.
Gegen 6:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
 
 

Reh aus dem Rhein-Herne-Kanal gerettet

11.03.2018 Gegen 11:30 Uhr Das beigefügte Foto (Quelle: Feuerwehr Castrop-Rauxel) zeigt das gerettete Reh bei der anschließenden Behandlung in der Tierklinik wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel mit dem Einsatzstichwort "Kleintier in Notlage" zum Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Bladenhorster Brücke alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Reh auf der südlichen Uferseite im Kanal schwamm. Im weiteren Verlauf wechselte das Tier auf die andere Kanalseite, wo es sich jedoch wegen der Spundwände nicht selber aus seiner misslichen Lage befreien konnte.
In Höhe des ehemaligen Hafens König-Ludwig gelang es einem Passanten, das mittlerweile völlig entkräftete Reh aus dem Kanal zu ziehen. Das Reh wurde dann von den Einsatzkräften Feuerwehr übernommen und zur weiteren Versorgung in die Tierklinik im Erinpark transportiert.