Erfolgreiche Bombenentschärfung an der Stadtgrenze zu Herne

03.07.2018 An der Stadtgrenze zu Herne wurde am Dienstag ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Dafür musste etwa ab 11.15 Uhr die Strecke der Emschertalbahn (RB 43) gesperrt werden und auf der A 42 wurde auf Höhe der Autobahnrastplätze Lusebrink und Holthauser Bruch der Verkehr kurzzeitig angehalten. Auf Herner Stadtgebiet wurden Häuser an der Berkelstraße und auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet ein Haus an der Holthauser Straße evakuiert. Um 11.50 Uhr war der Blindgänger erfolgreich entschärft und alle Sperrungen konnten aufgehoben werden.

Bei dem Fund handelte es sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe, die mit einem Aufschlagzünder versehen war. Luftbildauswertungen, die im Zuge des Rückbaus der ehemaligen Koksgasleitung entstanden, gaben Hinweise auf den Bombenfund. Der Verdachtspunkt wurde überprüft und nach Bestätigung am Dienstagvormittag entschärft.

Bei der Evakuierung und Entschärfung arbeiteten die Städte Herne und Castrop-Rauxel sowie die zuständigen Landesbehörden eng zusammen. Beteiligt waren insgesamt rund 40 Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Autobahnpolizei, der Feuerwehr und des Herner Ordnungsamtes.

 

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf Bundesautobahnen mit mehreren Verletzten an einem Tag

16.06.2018 Zu zwei schweren Verkehrsunfällen auf den Bundesautobahnen A2 und A42 musste die Feuerwehr Castrop-Rauxel an einem Tag ausrücken.

Einsatz auf der Autobahn A2
Gegen 12:10 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die Bundesautobahn A2 in Höhe des Rastplatzes Ickern alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt drei Pkw an dem Unfall beteiligt waren. Ein Fahrzeug lag auf dem Dach. Die Fahrzeuginsassen aus den beteiligten Fahrzeugen waren alle glücklicherweise nicht eingeklemmt und konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst aus ihren Fahrzeugen befreien. Allerdings gab es drei verletzte Personen, die nach erster notärztlicher Versorgung mit Rettungswagen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Der Löschzug Henrichenburg unterstützte die Kräfte der hauptamtlichen Wache an der Einsatzstelle. Die Autobahn A2 war in Fahrtrichtung Oberhausen während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt, so dass sich ein größerer Rückstau bildete.

Der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet wurde während der Einsatzdauer durch die Löschzüge Castrop und Habinghorst sichergestellt.

 

Einsatz auf der Autobahn A42
Gegen 20:55 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel erneut zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die Bundesautobahn A42 zwischen den Anschlussstellen Bladenhorst und Castrop-Rauxel in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt zwei Pkw an dem Unfall beteiligt waren.
Die Fahrzeuginsassen aus den beteiligten Fahrzeugen konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst aus ihren Fahrzeugen befreien. Allerdings gab es fünf verletzte Personen, die nach notärztlicher Versorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung teilweise mit Notarztbegleitung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Die Autobahn A42 war in Fahrtrichtung Dortmund während der Rettungsarbeiten zeitweise voll gesperrt.

Der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet wurde während der Einsatzdauer durch den Löschzug Castrop sichergestellt.

Insgesamt waren neben den beruflichen Einsatzkräften der Wache Castrop-Rauxel waren vier Rettungsmittel aus Castrop-Rauxel und zwei Einsatzmittel aus Herne am Einsatz beteilig.

 

Führungswechsel beim Löschzug Merklinde

Führungswechsel beim Löschzug Merklinde09.06.2018 Am Samstag war beim Löschzug Merklinde eine große personelle Veränderung Grund für eine Feier in familiärer Runde im Gerätehaus. Löschzugführer Torsten Franke hat nach mehr als zwanzig Jahren sein Amt als Löschzugführer niedergelegt. Mehr als ein Jahrzehnt bekleidete er zudem auch das Amt des stellvertretenden Wehrführers der Feuerwehr Castrop-Rauxel. Nachfolger im Amt des Merklinder Löschzugführers wird sein bisheriger Vertreter, Jürgen Neuhaus. Unterstützt wird Jürgen Neuhaus dabei von zwei Stellvertretern. Die neue Löschzugführung in Merklinde besteht somit seit diesem Wochenende aus Jürgen Neuhaus und seine Stellvertretern Markus Franke und Alexander Gröne.

Der Wehrführer und Bereichsleiter Ulrich Vogel überreichte im Rahmen der vom Löschzug organisierten Feier die entsprechenden Urkunden. Er dankte dem scheidenden Löschzugführer Torsten Franke für die geleistete Arbeit und wünschte dem neuen Führungstrio in der Merklinder Löschzugführung für ihre neue Aufgabe viel Erfolg.

 

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Deininghauser Weg

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Deininghauser Weg07.06.2018 Am Morgen wurde am Deininghauser Weg ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, den Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes noch am selben Vormittag erfolgreich entschärfen konnten.

Es handelte sich um eine britische Zehn-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder, die durch einen Bagger bei Ausschachtungsarbeiten geborgen wurde. Da der Blindgänger also schon bewegt worden war, stand fest, dass er auch umgehend entschärft werden musste.

Schon um 8.00 Uhr morgens wurde der Deininghauser Weg ab der Einmündung Klöcknerstraße gesperrt. Der Evakuierungsradius betrug 500 Meter um den Bombenfundort herum. Wohnhäuser waren nicht betroffen. Vier Firmengebäude wurden evakuiert, und in einem fünften Betrieb durften die Mitarbeiter das Gebäude während der Entschärfung nicht verlassen.

Um 11.00 Uhr begann die eigentliche Entschärfung, die eine gute halbe Stunde dauerte und für die zudem auch die Bahnlinie gesperrt werden musste. Per sogenannter Fernentschärfung wurde der Detonator des Blindgängers kontrolliert zerstört.

Die Straßensperrung des Deininghauser Wegs konnte um 11.45 Uhr wieder aufgehoben werden, nachdem der entschärfte Blindgänger verladen und fertig zum Abtransport war.

Beteiligt waren insgesamt rund 30 Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Feuerwehr.

 

Im Auto herscht schnell tödliche Hitze

26.05.2017 Bei Hitze sollte man weder das Kind noch den Hund auch nur für wenige Minuten allein im Auto lassen - schon eine viertel Stunde in einem geschlossenen Wagen unter praller Sonne ist lebensgefährlich.

Im Auto herrscht schnell tödliche Hitze

Das Baby schläft friedlich im Kindersitz - da ist die Versuchung zumindest für einige Eltern groß, es kurz im Wagen einzuschließen und schnell im Supermarkt einzukaufen. Auf diese Weise sterben in den USA jährlich etwa 40 Kinder. Denn wird der Wagen mit dem Kind in praller Sonne abgestellt, kann es schon nach wenigen Minuten zu spät sein. Dokumentiert sind Tragödien, in denen Kinder bereits nach 15 Minuten in einem heißen Wagen tot waren.

Wie schnell sich tödliche Hitze im Inneren eines Wagens bildet, wurde in einer Temperaturtabelle zusammengefasst und mit Werten für meteorologische Hitzewarnungen kombiniert.

Die beteiligten Forscher versuchten mit einem etablierten mathematischen Modell zu berechnen, wie der Körper eines Kindes mit dem Temperaturanstieg fertig wird. In das Modell floss die Energieproduktion durch den Stoffwechsel mit ein, die absorbierte Hitzestrahlung durch den Körper sowie die Kühlung durch Verdunstung und Atmung. Sie nahmen eine Außentemperatur von 33 Grad an, bei der sich das Innere des Wagens auf über 60 Grad erhitzt.

Das Ergebnis: Schon nach kurzer Zeit kapitulieren laut Modellrechnung sämtliche Regulationsmechanismen. So nimmt der Köper im erhitzten Auto dreimal so viel Energie auf wie der eines Kindes, das bei 33 Grad draußen in der prallen Sonne steht. Durch Transpiration und Atmung kann aber gerade ein Viertel der zugeführten Energie wieder abgeführt werden - ein Grund dafür ist auch die fehlende Luftbewegung im Wagen.

Die Hyperthermie-Gefahr ist dabei für Kinder noch deutlich größer als für Erwachsene. Erklärt wird dies damit, dass kleine Kinder eine relativ geringe Oberfläche im Vergleich zum Körpervolumen haben - die Verdunstung kühlt daher schlechter, auch ist die Wärmeabsorption höher.

Die kritischen Zeitlimits, wie sie in der Tabelle markiert sind und auf Hitzewarnungen für Erwachsenen im Freien beruhen, sollten für Kinder folglich noch konservativer angewandt werden. Bei 35 Grad Außentemperatur wird daher für Kinder unter ungünstigen Bedingungen tatsächlich schon nach 15 Minuten ein lebensgefährliches Innenklima erreicht.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/panorama/?sid=610937

(HH)