Jugendfeuerwehr Castrop holt Kreispokal

Jugendfeuerwehr Castrop holt Kreispokal23.10.2018 In Dorsten-Wulfen fand in diesem Jahr der Wettkampf der Jugendfeuerwehren im Kreis Recklinghausen um den Landratspokal statt. Bei strahlendem Sonnenschein stellten insgesamt 12 Gruppen der Jugendfeuerwehren im Kreis Recklinghausen das Erlernte unter Beweis. Der Feuerwehrnachwuchs begeisterte die anwesenden Zuschauer in einem spannenden Wettkampf. Dieser bestand aus zwei Teilen, einem feuerwehrtechnischen Teil und einem sportlichen Teil.

Der Feuerwehrnachwuchs der Jugendfeuerwehr Castrop (Löschzug Castrop) setzte sich in dem Wettkampf überraschend durch und sicherte sich zur großen Freude der Beteiligten zum ersten Mal den Landratspokal. Unter großem Jubel erfolgte die Pokalübergabe durch den stellvertretenden Landrat Hilmar Claus und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Dorsten, Christel Briefs.

 

Unfall eines Berufsschiffes auf dem Rhein-Herne-Kanal

11.10.2018 Durch die Kreisleitstelle wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 13:00 Uhr mit dem Stichwort "Berufsschiff" zu einem Einsatz an den Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Westring-Brücke alarmiert. Bei Eintreffen am Kanal fanden die Einsatzkräfte zwei Binnenschiffe vor, die ca. 200 Meter von der Brücke entfernt an der Spundwand lagen. Durch die Besatzung eines weiteren Frachtschiffes wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass es zuvor eine Kollision des unmittelbar am Ufer liegenden Schiffes mit der Kanalbrücke gegeben hatte.

Bei der Kollision mit der Brücke war das Dach des Steuerstandes abgerissen worden und in den Kanal gefallen. Der untere Teil war durch den Aufprall zusammengedrückt und auf den hinteren Bereich des Decks geklappt worden. Das Schiff war dadurch manövrierunfähig. Durch die Besatzung eines nachfolgenden Frachtschiffes war das havarierte Schiff gesichert und an das Ufer manövriert worden.

Der Schiffsführer des verunglückten Schiffes wurde vermisst und unter dem Steuerstand vermutet. Es konnte zunächst jedoch auch nicht ausgeschlossen werden, dass dieser bei dem Zusammenstoß über Bord gefallen war. Im weiteren Verlauf konnte durch Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät unter den Trümmern eine Sichtöffnung geschaffen und die vermisste Person geortet werden. Um eine Rettung zu ermöglichen, wurde das Schiff in den in der Nähe befindlichen Anleger am Yachthafen geschleppt. Nach weiteren vorbereitenden Arbeiten wurden die Trümmer des Steuerstandes durch den zwischenzeitlich eingetroffenen Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Bochum angehoben. Durch den Leitenden Notarzt konnte jedoch nur noch der Tod der unter den Trümmern eingeklemmten Person festgestellt werden.

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Bergungsarbeiten an die Kriminalpolizei übergeben.

Die Brücke am Westring wurde aufgrund der durch das havarierte Schiff verursachten Beschädigungen für den Verkehr gesperrt und muss zunächst durch die zuständigen Stellen untersucht werden.

Im Einsatz waren neben den Kräften der hauptamtlichen Wache alle freiwilligen Löschzüge, unter anderem zur Grundschutzsicherung für das Stadtgebiet. Ferner waren im Einsatz der Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Bochum, der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Herne, das Löschboot der Feuerwehr Datteln, das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit Tauchern, eine Notfallseelsorgerin, das THW zur Verpflegung der Einsatzkräfte und die Polizei.

 

Zweiter Jahrgang schließt interkommunale Ausbildung zum Brandmeister ab

28.09.2018 31 Brandmeisteranwärter und eine Brandmeisteranwärterin der Feuerwehren aus Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Herten, Marl, Waltrop und Recklinghausen haben die interkommunale Ausbildung zum Brandmeister der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der Größe wurden die angehenden Brandmeister zu Beginn ihrer Ausbildung im April 2017 in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils federführend von den Feuerwehren Dorsten und Recklinghausen ausgebildet wurden. Am Freitag, 28. September, wurden sie alle zusammen offiziell im Rahmen einer Feierstunde am Gerätehaus Alt-Marl der Feuerwehr Marl zu Brandmeistern ernannt.

18 Monate lang hatten die Brandmeisteranwärter das Handwerk der Feuerwehr erlernt: Brände bekämpfen, Menschen bei Unfällen aus Fahrzeugen befreien, den Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern, Staatsbürgerkunde – und natürlich Leben retten. Neben diesen und vielen weiteren Ausbildungsinhalten absolvierten sie außerdem die Ausbildung zum Rettungssanitäter, haben den LKW-Führerschein gemacht und Praktika im Wachalltag ihrer jeweiligen Feuerwehr absolviert.

In der letzten Woche standen dann praktische, schriftliche und mündliche Prüfungen an. Das umfangreiche, erlernte Wissen ist in der Prüfungswoche noch einmal komplett abgefragt worden. „Gerade eben, weil die Ausbildung zum Brandmeister eine anspruchsvolle Ausbildung ist, freuen wir uns über den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs“, so Stefan Lemke, der bei der Feuerwehr Recklinghausen als Ausbildungsleiter fungierte und seine Pendants bei der Feuerwehr Dorsten Bernd Westhoff sowie Philip Beyer gemeinsam. Unterstützung gab es von einem Team aus Ausbildern der beteiligten Städte.

„Es freut uns sehr, dass unsere Feuerwehren bei der Ausbildung erfolgreich an einem Strang ziehen. Die kreisweite Zusammenarbeit erleichtert die Organisation der Ausbildung, bündelt das Fachwissen und die Kompetenz unserer Feuerwehren und verringert die Belastung der einzelnen Feuerwehr-Standorte während der Ausbildungszeit“, so der gemeinsame Tenor der Bürgermeister aus Marl, Werner Arndt und aus Dorsten, Tobias Stockhoff. „Davon profitieren alle Feuerwehren gemeinsam.“

Im April dieses Jahres ging die interkommunale Ausbildung der Feuerwehren unterdessen bereits in die dritte Runde. Auch hier sind die Feuerwehren Dorsten und Recklinghausen federführend und koordinieren die Ausbildung. „Während der dritte Jahrgang gerade frisch seine Rettungssanitäter-Prüfung abgelegt hat, befinden sich die Feuerwehren im Kreis Recklinghausen auch schon in der Auswahlphase für den nächsten, dann vierten Jahrgang von Brandmeisteranwärtern in der interkommunalen Ausbildung, welche dann im April 2019 ihre Ausbildung starten,“ berichtet der Leiter der Feuerwehr Recklinghausen, Thorsten Schild.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der beteiligten Feuerwehren

 

Motoryacht auf dem Rhein-Herne-Kanal verunglückt

Motoryacht auf dem Rhein-Herne-Kanal verunglückt14.10.2018 Innerhalb weniger Tage wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel erneut zu einem Einsatz zum Rhein-Herne-Kanal alarmiert. Am gestrigen Samstagabend gegen 19:00 Uhr rückte die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einer Hilfeleistung zum Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Schemmhof-Kanalbrücke an der Kanalstraße aus. Dort war eine Motoryacht auf die Uferböschung aufgefahren. Bei dem Aufprall war der Rumpf beschädigt worden und das Boot war manövrierunfähig.

Personen waren bei der Havarie nicht verletzt worden. Da Kraftstoff auszulaufen drohte, legte die Feuerwehr einen Ölschlängel um die havarierte Motoryacht, um eine Ausbreitung auf dem Kanal zu verhindern.
Der Löschzug Castrop sicherte währenddessen den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet.

Heute Vormittag waren die Kräfte der hauptamtlichen Wache erneut vor Ort, um das Abpumpen des in der Yacht befindlichen Kraftstoffs zu sichern. Der Kraftstoff wurde durch eine Fachfirma aus der Motoryacht abgepumpt.
Der Löschzug Henrichenburg sicherte währenddessen den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet.

 

Gefahrgutübung am Castroper Hauptbahnhof

07.10.2018 Am gestrigen Samstag hieß es um 9:30 Uhr für die Feuerwehr Castrop-Rauxel "Bahnunfall mit Tankkesselwagen und Personenzug".
Zum Glück kein Realeinsatz, sondern der Auftakt für eine Gefahrgutübung im Bereich des Castrop-Rauxeler Hauptbahnhofes unter Beteiligung der Deutschen Bahn AG und der Abellio Rail NRW. Bei dieser sog. "GSG 3 - Kreisübung" (Gefährliche Stoffe und Güter) waren neben den Einsatzkräften aus Castrop-Rauxel weitere Kräfte aus dem Kreisgebiet von den Feuerwehren Datteln, Marl, Oer-Erkenschwick, Waltrop und der Werkfeuerwehr Evonik beteiligt. Das örtliche THW wirkte an der Übung bei der Betreuung des Bereitstellungsraumes auf der Klöckner Straße für die nachrückenden Einheiten mit.
Nach der angenommenen Übungslage wollte der Triebfahrzeugführer der mit 30 Personen besetzten Abellio-Bahn auf Grund einer Störung die Fahrt von Gelsenkirchen nach Dortmund nicht weiter fortsetzen. In Absprache mit dem zuständigen Fahrdienstleiter kommt es zu einem außerplanmäßigen Halt im Castrop-Rauxeler Hauptbahnhof. Der Zug wird dabei auf ein Gleis umgeleitet, das jedoch bereits mit mehreren Kesselwagen besetzt ist. Bei dem Zusammenstoß werden mehrere Personen verletzt und es kommt zu einem Stoffaustritt aus einem der Kesselwagen.
Für die beteiligten Kräfte bestand die Aufgabe darin, in einer realistischen Lage praxisnah Einsatzabläufe bei einem Gefahrstoffeinsatz städteübergreifend zu üben. Schwerpunkt der Übung waren neben der Zusammenarbeit der Spezialeinsatzkräfte im GSG-Bereich, das besondere Vorgehen bei Einsatzlagen im Gleisbereich der Deutschen Bahn und die Erprobung des Bereitstellungsraumes Klöckner Straße und die Nachführung von weiteren Einheiten von dort aus zur eigentlichen Einsatzstelle.
Insgesamt waren rd. 180 Mitwirkende an der Kreisübung beteiligt, die in dieser Form erstmalig auf einem Bahngelände auf Castroper Stadtgebiet stattfand. Die Deutsche Bahn brachte dazu bei der Übung auch einen Hilfszug zum Einsatz, der die technische Ausrüstung und Spezialkräfte zum Aufgleisen verunfallter Wagen mitführte.
Zahlreiche Übungsbeobachter, darunter Landrat Cay Süberkrüb, Bürgermeister Rajko Kravanja und Erster Beigeordneter Michael Eckhardt, begleiteten den Ablauf und verschafften sich vor Ort einen persönlichen Eindruck über die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und Organisationen bei diesem angenommenen Schadensfall.

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