Einsätze

Aktuelle Einsätze

Aktuelle Einsätze, zu denen wir berichten, befinden sich direkt auf der Startseite bzw. unter "Aktuelles". Hier werden die älteren Einsatzberichte archiviert.

Über aktuelle Einsätze der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen in den letzten 48 Stunden können Sie sich auf der Seite der Kreisleitstelle Recklinghausen informieren:
http://www.kreis-re.de/Inhalte/Buergerservice/Leben_und_Wohnen/Feuerwehr-_und_Rettungsleitstelle/_Einsaetze_der_Feuerwehren/index.asp



 

Gefahrgutübung am Castroper Hauptbahnhof

07.10.2018 Am gestrigen Samstag hieß es um 9:30 Uhr für die Feuerwehr Castrop-Rauxel "Bahnunfall mit Tankkesselwagen und Personenzug".
Zum Glück kein Realeinsatz, sondern der Auftakt für eine Gefahrgutübung im Bereich des Castrop-Rauxeler Hauptbahnhofes unter Beteiligung der Deutschen Bahn AG und der Abellio Rail NRW. Bei dieser sog. "GSG 3 - Kreisübung" (Gefährliche Stoffe und Güter) waren neben den Einsatzkräften aus Castrop-Rauxel weitere Kräfte aus dem Kreisgebiet von den Feuerwehren Datteln, Marl, Oer-Erkenschwick, Waltrop und der Werkfeuerwehr Evonik beteiligt. Das örtliche THW wirkte an der Übung bei der Betreuung des Bereitstellungsraumes auf der Klöckner Straße für die nachrückenden Einheiten mit.
Nach der angenommenen Übungslage wollte der Triebfahrzeugführer der mit 30 Personen besetzten Abellio-Bahn auf Grund einer Störung die Fahrt von Gelsenkirchen nach Dortmund nicht weiter fortsetzen. In Absprache mit dem zuständigen Fahrdienstleiter kommt es zu einem außerplanmäßigen Halt im Castrop-Rauxeler Hauptbahnhof. Der Zug wird dabei auf ein Gleis umgeleitet, das jedoch bereits mit mehreren Kesselwagen besetzt ist. Bei dem Zusammenstoß werden mehrere Personen verletzt und es kommt zu einem Stoffaustritt aus einem der Kesselwagen.
Für die beteiligten Kräfte bestand die Aufgabe darin, in einer realistischen Lage praxisnah Einsatzabläufe bei einem Gefahrstoffeinsatz städteübergreifend zu üben. Schwerpunkt der Übung waren neben der Zusammenarbeit der Spezialeinsatzkräfte im GSG-Bereich, das besondere Vorgehen bei Einsatzlagen im Gleisbereich der Deutschen Bahn und die Erprobung des Bereitstellungsraumes Klöckner Straße und die Nachführung von weiteren Einheiten von dort aus zur eigentlichen Einsatzstelle.
Insgesamt waren rd. 180 Mitwirkende an der Kreisübung beteiligt, die in dieser Form erstmalig auf einem Bahngelände auf Castroper Stadtgebiet stattfand. Die Deutsche Bahn brachte dazu bei der Übung auch einen Hilfszug zum Einsatz, der die technische Ausrüstung und Spezialkräfte zum Aufgleisen verunfallter Wagen mitführte.
Zahlreiche Übungsbeobachter, darunter Landrat Cay Süberkrüb, Bürgermeister Rajko Kravanja und Erster Beigeordneter Michael Eckhardt, begleiteten den Ablauf und verschafften sich vor Ort einen persönlichen Eindruck über die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und Organisationen bei diesem angenommenen Schadensfall.

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Erfolgreiche Bombenentschärfung an der Stadtgrenze zu Herne

03.07.2018 An der Stadtgrenze zu Herne wurde am Dienstag ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Dafür musste etwa ab 11.15 Uhr die Strecke der Emschertalbahn (RB 43) gesperrt werden und auf der A 42 wurde auf Höhe der Autobahnrastplätze Lusebrink und Holthauser Bruch der Verkehr kurzzeitig angehalten. Auf Herner Stadtgebiet wurden Häuser an der Berkelstraße und auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet ein Haus an der Holthauser Straße evakuiert. Um 11.50 Uhr war der Blindgänger erfolgreich entschärft und alle Sperrungen konnten aufgehoben werden.

Bei dem Fund handelte es sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe, die mit einem Aufschlagzünder versehen war. Luftbildauswertungen, die im Zuge des Rückbaus der ehemaligen Koksgasleitung entstanden, gaben Hinweise auf den Bombenfund. Der Verdachtspunkt wurde überprüft und nach Bestätigung am Dienstagvormittag entschärft.

Bei der Evakuierung und Entschärfung arbeiteten die Städte Herne und Castrop-Rauxel sowie die zuständigen Landesbehörden eng zusammen. Beteiligt waren insgesamt rund 40 Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Autobahnpolizei, der Feuerwehr und des Herner Ordnungsamtes.

 

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf Bundesautobahnen mit mehreren Verletzten an einem Tag

16.06.2018 Zu zwei schweren Verkehrsunfällen auf den Bundesautobahnen A2 und A42 musste die Feuerwehr Castrop-Rauxel an einem Tag ausrücken.

Einsatz auf der Autobahn A2
Gegen 12:10 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die Bundesautobahn A2 in Höhe des Rastplatzes Ickern alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt drei Pkw an dem Unfall beteiligt waren. Ein Fahrzeug lag auf dem Dach. Die Fahrzeuginsassen aus den beteiligten Fahrzeugen waren alle glücklicherweise nicht eingeklemmt und konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst aus ihren Fahrzeugen befreien. Allerdings gab es drei verletzte Personen, die nach erster notärztlicher Versorgung mit Rettungswagen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Der Löschzug Henrichenburg unterstützte die Kräfte der hauptamtlichen Wache an der Einsatzstelle. Die Autobahn A2 war in Fahrtrichtung Oberhausen während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt, so dass sich ein größerer Rückstau bildete.

Der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet wurde während der Einsatzdauer durch die Löschzüge Castrop und Habinghorst sichergestellt.

 

Einsatz auf der Autobahn A42
Gegen 20:55 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel erneut zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die Bundesautobahn A42 zwischen den Anschlussstellen Bladenhorst und Castrop-Rauxel in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt zwei Pkw an dem Unfall beteiligt waren.
Die Fahrzeuginsassen aus den beteiligten Fahrzeugen konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst aus ihren Fahrzeugen befreien. Allerdings gab es fünf verletzte Personen, die nach notärztlicher Versorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung teilweise mit Notarztbegleitung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Die Autobahn A42 war in Fahrtrichtung Dortmund während der Rettungsarbeiten zeitweise voll gesperrt.

Der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet wurde während der Einsatzdauer durch den Löschzug Castrop sichergestellt.

Insgesamt waren neben den beruflichen Einsatzkräften der Wache Castrop-Rauxel waren vier Rettungsmittel aus Castrop-Rauxel und zwei Einsatzmittel aus Herne am Einsatz beteilig.

 

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Deininghauser Weg

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Deininghauser Weg07.06.2018 Am Morgen wurde am Deininghauser Weg ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, den Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes noch am selben Vormittag erfolgreich entschärfen konnten.

Es handelte sich um eine britische Zehn-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder, die durch einen Bagger bei Ausschachtungsarbeiten geborgen wurde. Da der Blindgänger also schon bewegt worden war, stand fest, dass er auch umgehend entschärft werden musste.

Schon um 8.00 Uhr morgens wurde der Deininghauser Weg ab der Einmündung Klöcknerstraße gesperrt. Der Evakuierungsradius betrug 500 Meter um den Bombenfundort herum. Wohnhäuser waren nicht betroffen. Vier Firmengebäude wurden evakuiert, und in einem fünften Betrieb durften die Mitarbeiter das Gebäude während der Entschärfung nicht verlassen.

Um 11.00 Uhr begann die eigentliche Entschärfung, die eine gute halbe Stunde dauerte und für die zudem auch die Bahnlinie gesperrt werden musste. Per sogenannter Fernentschärfung wurde der Detonator des Blindgängers kontrolliert zerstört.

Die Straßensperrung des Deininghauser Wegs konnte um 11.45 Uhr wieder aufgehoben werden, nachdem der entschärfte Blindgänger verladen und fertig zum Abtransport war.

Beteiligt waren insgesamt rund 30 Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Feuerwehr.

 

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Ortsteil Henrichenburg

02.05.2018  Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr in den Ortsteil Henrichenburg in Höhe der Kanalbrücke an der Wartburgstraße gerufen.

Hier hatte es einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und der Brückenmauer der Kanalbrücke gegeben bei dem der Beifahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt wurde und durch die Feuerwehr mithilfe von Hydraulischen Geräten aus dem Fahrzeug befreit werden musste.

Nach der Technischen Rettung konnte der Beifahrer durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht werden. Durch die Feuerwehr wurde anschließend noch die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und die Polizei bei der Unfallaufnahme mit der Drehleiter und Beleuchtungsgerät bei der Unfallaufnahem unterstützt.

 

 

Tierrrettung aus einem Abflussrohr im Ortsteil Schwerin

01.05.2018 Gegen 21:30 Uhr KG rohr mit Einsatzkräften und dem gerettetem lammwurde die Hauptamtliche Wache durch die Kreisleitstelle zu einer Einsatzstelle in den Ortsteil Schwerin an die Bodelschwinger Straße alarmiert.
An dem dortigen Regenrückhaltebecken hatte Passanten ein Schaf welches sich irgendwie in einem Abflussrohr befinden müsse lautstark blöken gehört.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle und der ersten Erkundung wurde festgestellt das sich auf einer nahegelegenen Brachfläche eine Schafherde befand und tatsächlich aus dem Bereich der Kanalisation bzw eines teilweise oberirdisch Verlaufenden Kunststoffabflussrohreres sich ein Schaf bemerkbar machte.

Da vermutet wurde das sich das Tier noch in einem Rohrstück welches unterirdisch verläuft befand,
es konnte von beiden Seite nicht in dem Rohr gesehen werden, begann man damit Teile des Rohres auszugraben und vom oberirdischem Ende aus die Leitung zu zerlegen.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte das Tier dann in den Oberirdischen Rohrstück gefunden und befreit werden.

Es handelte sich um ein offensichtlich unverletztes Lamm welches dann wieder zur Herde gebracht wurde.

 

 

Brandeinsatz auf der Wilhelmstraße und Einsatz auf der Autobahn A42

07.04.2018 Am gestrigen Freitagabend (06.04.) wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 20:00 Uhr zur Autobahn A42 im Bereich der Autobahnauffahrt in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. In der Auffahrt erstreckte sich eine ca. 300 Meter lange Dieselspur bis auf den Beschleunigungsstreifen der Autobahn. Durch die Einsatzkräfte wurde die Dieselspur mit Bindemittel abgestreut und durch Einfegen die Fahrbahn abgestumpft. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Autobahnpolizei übergeben. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

In den frühen Morgenstunden am heutigen Samstag (07.04.) rückten die Einsatzkräfte gegen 4:00 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder auf der Wilhelmstraße im Ortsteil Rauxel-Süd aus. Ein Nachbar hatte den Rauchwarnmelder gehört und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Bei der Erkundung konnte Brandgeruch aus der Wohnung festgestellt werden, in der der Melder anschlug. Die Wohnung musste gewaltsam geöffnet werden. Diese war verraucht, verursacht durch angebranntes Essen auf dem Herd. Der Wohnungsinhaber wurde in der Wohnung vorgefunden und durch den Notarzt behandelt. Er wurde anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Das angebrannte Essen wurde in der Küchenspüle abgelöscht und die Wohnung gelüftet. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Dieser Einsatz hat einmal mehr die Bedeutung der Rauchwarnmelderpflicht unterstrichen und gezeigt, wie überlebenswichtig ein funktionierender Rauchwarnmelder ist.

 

Kellerbrand auf der Wartburgstraße, Habinghorst

24.03.2018 Am heutigen Samstagmorgen gegen 3:00 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Kellerbrand in der Wartburgstraße im Ortsteil Habinghorst alarmiert. Bei dem Objekt handelt es sich um zwei baulich verbundene Häuser, die als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang Brandrauch aus dem Keller. Die Bewohner hatten sich bereits alle in Sicherheit gebracht und standen vor dem Gebäude. Ein Bewohner wurde durch den Notarzt medizinisch versorgt und konnte nach ambulanter Versorgung vor Ort verbleiben.

Über beide Kellerzugänge des Gebäudekomplexes nahmen die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Brandbekämpfung vor. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden durch die Einsatzkräfte sämtliche Kellerräume kontrolliert und der Kellerbereich mit Hochleistungslüftern belüftet.

Vor Ort wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch Einsatzkräfte der Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg unterstützt, während der ebenfalls alarmierte Löschzug Castrop den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet sicher stellte.

Die Einsatzmaßnahmen waren gegen 6:00 Uhr beendet und die Bewohner konnten wieder zurück in ihre Unterkünfte.

Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

 

Verkehrsunfall im Ortsteil Schwerin

13.03.2018 Um 3:54 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person im Bereich Bodelschwingher Straße / Mengeder Straße im Ortsteil Schwerin alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Straßenbaum geprallt war. Der eingeklemmte Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Einsatzkräfte konnten den Fahrer nur noch tot aus dem Fahrzeug bergen.

Zur Grundschutzsicherung des übrigen Stadtgebiets während der Einsatzdauer wurden die freiwilligen Löschzüge Castrop und Rauxel-Dorf alarmiert.

Gegen 6:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

 

Reh aus dem Rhein-Herne-Kanal gerettet

11.03.2018 Gegen 11:30 Uhr Das beigefügte Foto (Quelle: Feuerwehr Castrop-Rauxel) zeigt das gerettete Reh bei der anschließenden Behandlung in der Tierklinik wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel mit dem Einsatzstichwort "Kleintier in Notlage" zum Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Bladenhorster Brücke alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Reh auf der südlichen Uferseite im Kanal schwamm. Im weiteren Verlauf wechselte das Tier auf die andere Kanalseite, wo es sich jedoch wegen der Spundwände nicht selber aus seiner misslichen Lage befreien konnte.

In Höhe des ehemaligen Hafens König-Ludwig gelang es einem Passanten, das mittlerweile völlig entkräftete Reh aus dem Kanal zu ziehen. Das Reh wurde dann von den Einsatzkräften Feuerwehr übernommen und zur weiteren Versorgung in die Tierklinik im Erinpark transportiert.