Schwer verletzte Person nach Sturz in einem Schacht gerettet

21.06.2017  Um 12:46 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Einsatz im Ortsteil Ickern alarmiert. Eine Person war an einer Baustelle ca. 7 Meter tief in einen Schacht gestürzt und hatte sich dabei lebensgefährlich Verletzt.

Der Schachteingang war nur so groß wie ein Kanaldeckel und stelle die Einsatzkräfte vor eine Herausforderung, da die Rettung patientenschonend erfolgen musste. Nach notärztlicher Versorgung durch den Notarzt aus dem Stadtgebiet sowie durch einen Arzt des Rettungshubschraubers Christoph 8 aus Lünen, wurde der Arbeiter mit Unterstützung der Höhenrettungsgruppe des Kreises Recklinghausen aus dem Schacht gerettet. Der Patient wurde anschließend in eine Fachklinik nach Dortmund transportiert.

Die Höhenrettungsgruppe des Kreises Recklinghausen wird bei solchen Einsatzlagen automatisch durch die Leitstelle Recklinghausen mit alarmiert. Sie unterstützt die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren im Kreis. Sie besteht aus fachlich speziell ausgebildeten Höhenrettern aus verschiedenen Städten im Kreis, die dann aus den einzelnen Städten sternförmig zur Einsatzstelle anrücken.

Der Einsatz dauerte knapp zwei Stunden. Es waren mehr als 20 Einsatzkräfte eingebunden.

Für die Sicherung des Grundschutzes für das Stadtgebiet wurde der Löschzug Castrop alarmiert, welcher von seiner Unterkunft an der Hauptamtliche Wache auch im weiterem Verlauf zu einem Folgeeinsatz ausrücken musste.

  An einer Brücke an der Habinghorster Straße ( der Bundestrasse 235 ) musste an einer Brücke ein Warnschild für die Höhenbegrenzug gesichert werden.