Einsätze

Aktuelle Einsätze

Aktuelle Einsätze, zu denen wir berichten, befinden sich direkt auf der Startseite bzw. unter "Aktuelles". Hier werden die älteren Einsatzbereicht archiviert.

Über aktuelle Einsätze der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen in den letzten 48 Stunden können Sie sich auf der Seite der Kreisleitstelle Recklinghausen informieren:
http://www.kreis-re.de/Inhalte/Buergerservice/Leben_und_Wohnen/Feuerwehr-_und_Rettungsleitstelle/_Einsaetze_der_Feuerwehren/index.asp



 

Überörtlicher Einsatz in Oer-Erkenschwick - Brand in einer Produktions- und Lagerhalle eines Herstellers von Spezialreinigern

Überörtlicher Einsatz in Oer-Erkenschwick - Brand in einer Produktions- und Lagerhalle eines Herstellers von Spezialreinigern14.11.2015 Oer-Erkenschwick (ots)

Am Samstagvormittag (14.11.2015) kam es gegen 10.30 Uhr zu einem Brand in einer Produktions- und Lagerhalle eines Herstellers von Spezialreinigern im Rapener Gewerbegebiet. Da auch Chemikalien durch das Feuer reagierten, war der Einsatz sehr zeit- und personalaufwändig. 27 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Zwei Betriebsangehörige verletzten sich leicht. Der Rettungsdienst brachte sie zur weitergehenden Untersuchung in umliegende Krankenhäuser.

Bereits auf der Anfahrt sahen die alarmierten Kräfte der Oer-Erkenschwicker Feuerwehr eine Rauchsäule über dem Gewerbegebiet an der Karlstraße. Schnell war bekannt, dass auch Chemikalien in der brennenden Halle lagerten. Die Einsatzkräfte räumten daher umgehend die in Zugrichtung des Rauches befindlichen Wohnungen und Firmen; darunter ein Sport- und Spielecenter. 27 Anwohner verließen ihre Wohnungen. Sie kamen in einem bereitgestellten Bus bzw. bei Freunden und Bekannten unter. Das Gewerbegebiet wurde weiträumig abgesperrt. Parallel begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung. Diese war jedoch sehr zeit- und personalaufwändig. Die in der Halle gelagerte Chemikalie (Kaliumnitrat) reagiert ab einer Temperatur von 350 Grad Celsius selbständig weiter. Die Reaktion stoppt erst, wenn die Temperatur entsprechend gesenkt wurde. Zur Unterstützung forderte die Einsatzleitung Spezialkräfte und Verstärkung aus dem gesamten Kreis Recklinghausen an. Insgesamt befanden sich rund 180 Kräfte im Einsatz.

Messfahrzeuge nahmen ständig Luftproben, um eine mögliche Gefährdung für die Bevölkerung besser abschätzten zu können. Die Messungen wiesen zu keinem Zeitpunkt gesundheitsgefährdende Konzentrationen von Stoffen aus. Zahlreiche Einsatzkräfte gingen zur Brandbekämpfung vor. Da hierfür Atemschutz notwendig war, erhielt die Feuerwehr Oer-Erkenschwick auch hier Unterstützung aus dem Kreisgebiet. Die eingeleiteten Maßnahmen zeigten, nachdem auch ein Spezialfahrzeug der Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl zum Einsatz kam, nach rund fünf Stunden Wirkung. Nach und nach konnten die überörtlichen Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Zudem konnten die Anwohner zurück in ihre Wohnungen.

Dennoch zog sich der endgültige Abschluss des Einsatzes bis ca. 19.30 Uhr hin. In der Dachkonstruktion befanden sich zahlreiche Glutnester. Da Einsturzgefahr bestand, mussten die Einsatzkräfte weiterhin sehr vorsichtig vorgehen, um sich nicht selbst zu gefährden.

Sowohl bei dem Reinigerhersteller wie auch in der unmittelbar angrenzenden Autowerkstatt entstand erheblicher Sachschaden. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Rückfragen bitte an:

Freiwillige Feuerwehr Oer-Erkenschwick
- Pressestelle -
Michael Wolters
Telefon: +49 172-262 72 59
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116581/3175237


 

Entschärfung mehrerer Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, Bladenhorst

Entschärfung mehrerer Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, Bladenhorst13.11.2015 Freitag der 13. ist ein guter Tag - so kann man die erfolgreiche Arbeit nach der Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung als Resümee ziehen.

In den Morgenstunden waren bei Bodenüberprüfungen in Castrop-Rauxel im Ortsteil Bladenhorst fünf Weltkriegsbomben gefunden worden. Es handelte sich bei den fünf Bomben um 3 INC-30 Phosphor-Brandbomben und zwei 5-Zentner-Bomben britischer und US-Amerikanischer Herkunft. Diese mussten Zeitnah durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort entschärft werden.

Für die Zeit der Entschärfung mussten umfangreiche Sperrungen von Verkehrswegen vorgenommen werden, da ein Radius von ca. 300 m eingehalten werden musste. Unter anderem musste die Bahnstrecke bei Bladenhorst für die Zeit komplett gesperrt werden.

Mit der aktiven Unterstützung durch das Technische-Hilfswerk OV Castrop-Rauxel, der Polizei und Einsatzkräften der Feuerwehr, gelang es die Sperrungen und den Ablauf optimal und zeitgerecht umzusetzen.

Das Sachgebiet Bevölkerungsschutz der Stadt Castrop-Rauxel (Feuerwehr), vertreten durch Dieter Gerth (orangene Weste) konnte somit mal wieder eine schwierige Situation, dank guter Zusammenarbeit vielen Helfern von unterschiedlichen Organisationen, optimal lösen.


 

Toter nach Brand in Wohnung auf der Wittener Straße, Castrop

Toter nach Brand in Wohnung auf der Wittener Straße, Castrop10.11.2015 Zu einem nicht alltäglichen Einsatz rückte die Feuerwehr gegen 17:40 Uhr aus. Im Ortsteil Castrop auf der Wittener Straße wurden die beruflichen Kräfte der Hauptwache von ihren Kollegen des Rettungsdienstes nachalarmiert, die zuvor vom Eigentümer eines Hauses durch einen Notruf wegen einer leblosen Person in einer Wohnung alarmiert worden waren.

In einer rußgeschwärzten, aber kalten Wohnung wurde eine männliche Leiche und im Weiteren noch eine tote Katze gefunden.

Insgesamt waren elf Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Brandschutz der Feuerwehr Castrop-Rauxel vor Ort im Einsatz.

Die Einsatzstelle wurde durch die Polizei beschlagnahmt, um die Untersuchungen zur Brand- und Todesursache durchzuführen.


 

Wohnungsbrand auf der Wittener Straße, Obercastrop

31.10.2015 Wohnungsbrand auf der Wittener Straße, ObercastropMorgens gegen 6:24 Uhr wurden die Hauptamtliche Wachbereitschaft sowie der Löschzug Merklinde durch die Kreisleitstelle mit dem Alarmstichwort "Wohnungsbrand" in den Ortsteil Obercastrop zur Wittener Straße alarmiert. Der Bewohner des Wohnhauses hatte einen Brand im darunterliegenden Stockwerk gemeldet. Aufgrund der starken Verrauchung des Treppenraumes war eine Flucht nicht mehr möglich.

Dem Bewohner gehört an dieser Stelle ein besonderes Lob ausgesprochen, dass er besonnener Weise mit seinen beiden Kindern in der Wohnung verblieb und nicht durch den Rauch den Weg nach draußen suchte.

Die Einsatzkräfte konnten kein offenes Feuer feststellen. Die Ursache für den dichten Rauch im Treppenraum fanden sie im Keller des Hauses. Hier war ein Warmwasserboiler defekt und heißes Wasser ausgetreten, was zur Dampfbildung führte. Der defekte Boiler wurde vom Stromnetz getrennt.

Nach kurzem Durchlüften mit Unterstützung eines Hochleitsungslüfters der Feuerwehr von der Drehleiter aus, konnte für die Feuerwehr der Einsatz beendet werden.

Gegen 7:30 Uhr konnten sowohl der Löschzug Merklinde als auch die Hauptamtliche Wache einrücken.


 

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf der Ringstraße, Castrop

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf der Ringstraße, Castrop25.10.2015 Um 16:45 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall in den Ortsteil Castrop auf der Ringstraße / Einmündungsbereich Amtstraße, Höhe altes Rathaus, alarmiert. Dort hatte es eine Kollision zwischen einem PKW und einer Fußgängergruppe gegeben. Dabei wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt, darunter auch eine 16 Monate altes Kleinkind.

Zur medizinischen Versorgung wurden zusätzlich zu den Einsatzkräften aus Castrop-Rauxel noch der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ aus Lünen und weitere Rettungskräfte aus dem Kreis Recklinghausen alarmiert.

Insgesamt waren vier Rettungswagen und vier Notärzte sowie der diensthabenden Leitende Notarzt des Kreises Recklinghausen an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr war mit acht Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache vor Ort.

Damit aufgrund der zum Teil langen Anfahrtswege der auswärtigen Rettungskräfte die Verletzten notfallmedizinisch versorgt waren, wurden alle Castroper Feuerwehr-Einsatzkräfte als First-Responder in die medizinische Versorgung der Patienten eingebunden.

Die Unfallopfer waren vor Eintreffen der Feuerwehr durch Ersthelfer schon zum Teil sehr gut betreut worden.

Die Polizei hat die Ermittlung zum Unfall aufgenommen.