Einsätze

Aktuelle Einsätze

Aktuelle Einsätze, zu denen wir berichten, befinden sich direkt auf der Startseite bzw. unter "Aktuelles". Hier werden die älteren Einsatzbereicht archiviert.

Über aktuelle Einsätze der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen in den letzten 48 Stunden können Sie sich auf der Seite der Kreisleitstelle Recklinghausen informieren:
http://www.kreis-re.de/Inhalte/Buergerservice/Leben_und_Wohnen/Feuerwehr-_und_Rettungsleitstelle/_Einsaetze_der_Feuerwehren/index.asp



 

Hubschrauberlandung in Ickern

24.10.2015 Zu einer 2015-10-24 Hubschrauberlandung ZechenstrasseHubschrauberlandung wurde heute die Hauptamtliche Wache nach Ickern alarmiert. Im Bereich der Leveringhauser Straße ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad gekommen.

Der Hubschrauber landete auf der Zechenstraße.

Die Verletzungen des Motorradfahrers waren allerdings so schwer das ihm durch den Rettungsdienst nicht mehr geholfen werden konnte.

 

 


 

Gefahrgutübung am alten Schiffshebewerk, Waltrop

24.10.2015 Die Feuerwehr Waltrop übte am Oberwasser im Bereich des Museums am Schiffshebewerk Henrichenburg einen GSG-Einsatz (Gefährliche Stoffe und Güter). Zur Unterstützung der Waltroper Kameraden waren auch Einsatzkräfte aus Castrop-Rauxel vor Ort, um bei der bewältigung der angenommen Lage zu unterstützen.

Der Einsatz bei gefährlichen Stoffen erfordert einen Vollkörperschutzanzug. Die Arbeit unter diesem Anzug ist körperlich sehr belastend daher ist bei solchen Einsätzen eine einzelne Feuerwehr schnell am Limit - überörtliche Hilfe ist gefragt.

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Übersichtsbild über das Übungszenario am Hebewerk.

Bei dem verwendetem Farbstoff handelt es sich um sogenanntes Uranin einen Farbstoff der unter anderem zur dichtheitskontrolle im Abwasserkanal eingesetzt wird.

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Rechts im Bild der sogenannte Dekontaminationsplatz in diesem Bereich werden die Verletzten und auch die Einsatzkräfte von dem möglichem Gefahrgut befreit. 


 

Verkehrsunfall BAB A 42

07.10.2015 Verkehrsunfall BAB A 42Zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 42 in Fahrtrichtung Dortmund wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 20:45 Uhr alarmiert. Zwischen der Bundesstraße B 235 und der Anschlussstelle A 45 war es zu einem Unfall mit zwei PKW gekommen. Hierbei wurden drei Personen schwer verletzt.

Eine Person wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Im Einsatz waren die Hauptamtliche Wache, zwei Rettungswagen aus Castrop-Rauxel und einer aus Recklinghausen sowie der Notarzt aus Castrop-Rauxel und der Notarzt aus Datteln. Der Löschzug Rauxel-Dorf sicherte zwischenzeitlich den Grundschutz für das Stadtgebiet.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der anschließenden Unfallaufnahme durch Polizei und Gutachter war die Autobahn A 42 in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt.

Der Rückstau wurde durch die Polizei zur Anschlussstelle an der B 235 zurückgeführt.

Von der Hauptamtliche Wache verblieb nach den Rettungsarbeiten noch der Gerätewagen-Umwelt vor Ort zum Ausleuchten der Einsatzstelle für die Unfallaufnahme. Dieser konnte den Einsatz gegen Mitternacht beenden.


 

Überörtlicher Einsatz in Dorsten - Austritt von Chlorgas im Hallenbad am Wulfener Markt

Dorsten - Austritt von Chlorgas im Hallenbad am Wulfener Markt08.09.2015 Dorsten-Wulfen, Wulfener Markt (ots)

Die verantwortliche Schwimmmeisterin des Hallenbades am Wulfener Markt, wurde zunächst gegen 07:30 Uhr über die Gefahrenmeldeanlage des Gebäudes darüber informiert, dass sich Chlorgas unkontrolliert ausbreitete. Als sie die Situation genauer in Augenschein nahm, stellte sie vor dem Raum, in der sich die Chlorgasstation für das Schwimmbad befindet, einen massiven Geruch von Chlorgas fest. Geistesgegenwärtig ließ sie das komplette Gebäude räumen, begab sich mit den Badegästen ins Freie und alarmierte die Feuerwehr, die anschließend mit einem größeren Aufgebot erschien.

Alle sieben Menschen, die sich in dem Schwimmbad aufhielten, wurden zunächst in die Räumlichkeiten der benachbarten Gesamtschule geführt und dort von einem Notarzt und Kräften des Rettungsdienstes begutachtet. Zwei Badegäste wurden anschließend vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt, da sie über Reizungen der Atemwege klagten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen unter Vollschutz vor und konnten die Leckage finden und ein weiteres Ausströmen des Gases unterbinden. Chlorgas, das ins Freie gelang, wurde mittels Sprühstrahl (Wasser) niedergeschlagen. Noch während dieser Maßnahme, erlangte die Einsatzleitung der Feuerwehr Kenntnis darüber, dass es in einem benachbarten Kindergarten zu einer Geruchsbelästigung durch Chlorgas gekommen war. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebäude evakuiert und die Kinder mit ihren Erzieherinnen ebenfalls in der Gesamtschule untergebracht. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich das Gas über die Kanalisation den Weg in den Kindergarten suchte, wurden hier Messungen vorgenommen, die allerdings negativ ausfielen. Die gesamte Umgebung wurde auf eventuelle Schadstoffe kontrolliert, auch hier vielen alle Messungen negativ aus. So bestand für die Anwohner zur keiner Zeit eine Gefahr.

Vier Mitarbeiterinnen eines benachbarten Kreditinstitutes meldeten sich im weiteren Verlauf mit einer Atemwegsreizung und wurden, nach einer notärztlichen Kontrolle, einem Krankenhaus zugeführt. Da Chlorgas schwerer ist als Luft, verhält es sich "kriechend" und sinkt in Vertiefungen, wie z. B. einen Keller ab. Die abschließende Maßnahme der Feuerwehr war also, den Keller des Hallenbades von dem Schadstoff zu befreien. Mit einer Überdrucklüftung konnte sichergestellt werden, dass das Gas aus dem Gebäude in Freie befördert wurde und keinen Schaden mehr verursachen konnte. Insgesamt wurden in der Summe neun Menschen vorsorglich in ein Krankenhaus eingewiesen. Gegen 13:00 Uhr konnten die knapp 100 Einsatzkräfte, die aus Dorsten, Marl, Haltern am See, Gladbeck und Castrop-Rauxel am Ort des Geschehens waren, ihren Einsatz beenden und wieder ihre Standorte anfahren. Neben den eingesetzten Kräften, waren auch der Kreisbrandmeister und der Leitende Notarzt des Kreises Recklinghausen vor Ort. Aus welchem Grund es zu einem Austritt des Chlorgases kam, ist noch unklar. (MT)

 

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Dorsten
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Markus Terwellen
Telefon: 02362 / 66 - 3280
Mobil: 0170 / 5538198
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116242/3117032


 

 

Rauchwolke und Produktaustritt bei RÜTGERS, Bladenhorst

28.08.2015 AmRauchwolke und Produktaustritt bei RÜTGERS, Bladenhorst Freitagmittag gegen 12.30 Uhr kam es bei der RÜTGERS Germany GmbH zu einem Produktaustritt. Aufgrund einer Leckage trat 300°C heißes Pech aus, dabei entstand eine starke Rauchentwicklung. Die alarmierte Werkfeuerwehr der RÜTGERS Germany GmbH leitete sofort erste Sicherungs- und Kühlmaßnahmen ein.
Parallel dazu wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel alarmiert.

Durch die geruchsintensive, weithin sichtbare Rauchwolke wurde auch die Bevölkerung auf das Ereignis aufmerksam. Vorsichtshalber wurden die Bürgerinnen und Bürger in Habinghorst gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Im Verlauf der weiteren Maßnahmen wurden Messungen in den umliegenden Bereichen durchgeführt. Bei den Messungen wurde die örtliche Feuerwehr von Messeinheiten aus dem Kreisgebiet Recklinghausen unterstützt. Auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) wurde alarmiert und führte mit Messfahrzeugen vor Ort entsprechende Messungen durch. Zur weiteren Unterstützung ist auch die Feuerwehr Dortmund mit der Analytischen-Task-Force (ATF), einer Spezialeinheit für Messeinsätze, nach Castrop-Rauxel ausgerückt.

Die Einsatzkoordinierung erfolgte durch den einberufenen Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Castrop-Rauxel von der Feuerwache an der Frebergstraße.

Während des laufenden Einsatzes übernahm der Löschzug Castrop die Sicherung für mögliche weitere Einsätze im Stadtgebiet.

 

Folgemitteilung

Durch die Einsatzkräfte der ATF und des LANUV wurden noch weitere Messungen im umliegenden Bereich des Werkgeländes vorgenommen. Im Bereich der Von-Hoffmann-Straße im Mittelstandspark West war noch eine leichte Geruchsbelästigung feststellbar.

Der Stoffaustritt aus einem Tank nach einer Leckage konnte zwischenzeitlich von den Kräften der Werkfeuerwehr gestoppt und eine weitere Ausbreitung des Stoffes verhindert werden. Firmenmitarbeiter kamen bei dem Ereignis auf dem Werkgelände nicht zu Schaden.

 

Schlussmitteilung

Bis in die frühen Abendstunden nahmen Einsatzkräfte der ATF der Feuerwehr Dortmund, des LANUV Messungen im umliegenden Bereich des Werkgeländes vor. Die messtechnische Auswertung der aufgenommenen Proben konnte keine gefährlichen Stoffe nachweisen. Eine Gefährdung für die Bevölkerung durch das Ereignis konnte daher ausgeschlossen werden. Präventiv wurden durch das LANUV immissionsbezogene Messungen im Umfeld des Werkes durchgeführt.

Das ausgetretene heiße Pech wurde in einer Tankwanne aufgefangen und von den Kräften der Werkfeuerwehr gekühlt. Es entstand lediglich Sachschaden.

Insgesamt waren rund 50 Kräfte von Feuerwehren und LANUV im Einsatz.