Rettungsdienst

Der Rettungsdienst in der Stadt Castrop-Rauxel wird ausschließlich von der Feuerwehr durchgeführt. Die rettungsdienstliche Grundversorgung umfasst die Bereiche Notfallrettung und Krankentransport. Bei einer Gesamtfläche des Stadtgebietes von 51,67 km² und ca. 75.000 Einwohnern entsteht dabei ein jährliches Einsatzaufkommen von mehr als 12.000 Einsätzen.

Zur Sekundärversorgung der transportierten Patienten stehen in Castrop-Rauxel zwei Krankenhäuser zur Verfügung:

  • Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel mit 370 Betten
  • St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel mit 310 Betten

71 Einsatzkräfte sind wechselweise im Rettungsdienst tätig. Das Personal besteht aus Feuerwehrbeamten, Beschäftigten im Rettungsdienst und Rettungsassistenten im Praktikum (Anerkennungsjahr). Rund um die Uhr werden drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug besetzt, tagsüber von montags bis freitags zusätzlich ein Krankentransportwagen.

Die Rettungswagen sind auf zwei Standort in der Mitte der Stadt (Hauptwäche) sowie im Norden der Stadt (Gerätehaus Löschzug Henrichenburg) aufgeteilt.

 

 

Lehrrettungswache

Die Feuer- und Rettungswache Castrop-Rauxel gilt als Lehrrettungswache nach § 7 Rettungsassistentengesetz.

Sämtliche hierfür erforderliche Voraussetzungen, wie eine bestimmte Anzahl von Einsätzen, ein Notarztstandort, zwei örtlich angesiedelte Krankenhäuser der Grundversorgung und neun von der Regierung bestimmte Praxisanleiter (Lehrrettungsassistenten) als Tutoren stehen den Auszubildenden zur Verfügung.

Neben der praktischen Ausbildung im Rettungsdienst geht es vor allem darum, das in der Theorie erlernte in die Praxis umzusetzen.

In der Vergangenheit bestätigten gute Leistungen die Qualität unserer Lehrrettungswache.

 

 

Ausbildung Rettungsdienst

Es besteht die Möglichkeit im Rahmen der Ausbildung zum Rettungssanitäter ein 160-Stunden umfassendes Rettungswachenpraktikum zu absolvieren.

Für die Ausbildung gibt es die Möglichkeit mit modernsten Geräten zu üben. Jedem Praktikanten stehen ausreichend erfahrene Lehrrettungsassistenten bzw. Praxisanleiter beiseite. Ein eigener, gut ausgestatteter Unterrichts- und Trainingsraum, wo verschiedene Abläufe und Situationen trainiert werden können, steht jederzeit zur Verfügung. Die Berichtshefte werden während des Praktikums digital/analog geführten und der Lernerfolg durch Einsatzberichte und zusätzliche Ausarbeitungen weiter gesteigert.

Kontinuierliche Ideen und Innovationen garantieren einen qualitativ hochwertigen Rettungsdienst. Durch ständige Fort- und Weiterbildungen in Wachunterrichten und Seminaren wird das Wissen laufend aktualisiert.