Erstmaliger Einsatz der neuen feuerwehreigenen Drohne

Erstmaliger Einsatz der neuen feuerwehreigenen Drohne31.07.2020 Am 30.07. wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel um kurz nach 18 Uhr zu einem Flächenbrand im Bereich der Klöcknerstraße alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf vereinzelte größere Rauchschwaden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in Höhe des Kreisverkehrs Klöcknerstraße / Ohmstraße konnte in der näheren Umgebung zunächst keine Rauchentwicklung festgestellt werden. Daher wurde die gerade erst im Juli beschaffte feuerwehreigene Drohne erstmalig zum Einsatz gebracht.
Durch die Drohne konnte innerhalb weniger Minuten auf einem Brachgelände zwischen den dort aufgeschichteten Erdwällen das Schadenereignis ausfindig gemacht werden. Auf einer Länge von circa 50 Metern brannten Grasnarbe und Gestrüpp. Mithilfe der Drohne wurden dann auch die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle gelotst, nachdem sich diese über das ehemalige Kraftwerksgelände Zutritt verschafft hatten. Hierfür mussten mehrere verschlossene Tore geöffnet werden. Die weitere Ausbreitung konnte verhindert und der Flächenbrand schnell gelöscht werden.

Bei der Drohne handelt es sich um einen Multicopter der Firma DJI. Sie passt zusammen mit dem Zubehör in einen kompakten Koffer und wird auf dem Einsatzleitwagen mitgeführt. Die Drohne ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, die dem Aufspüren von Brandherden und Glutnestern dient. Außerdem soll die Suche von vermissten Personen im offenen Gelände mit dem Fluggerät ermöglicht werden. Über einen Lautsprecher, der optional angebaut werden kann, können auch Warnungen oder Mitteilungen an Menschen gerichtet werden, die sich beispielsweise in einem Gefahrenbereich aufhalten. Luftaufnahmen bieten Einsatzkräften die Möglichkeit, eine umfassendere Erkundung und Lagebilderstellung bei unübersichtlichen Einsatzstellen durchzuführen.

„Der Einsatz von Drohnen bei der Feuerwehr ist folgerichtig. Dort wo das menschliche Auge ohne Gefahr nicht mehr hinkommt, soll die Technik helfen Leben zu retten. Drohnen eröffnen der Feuerwehr neue Perspektiven für ihre Arbeit. Eine moderne Feuerwehr benötigt moderne Einsatzmittel. Diese zukunftsweisende Technik ist eine wichtige einsatztaktische Unterstützung.“, Heiner Holtkotte, Pressesprecher der Feuerwehr Castrop-Rauxel.

Bereits bei dem Brand einer Tankreinigungsfirma im Stadtteil Habinghorst im Jahr 2014 konnten Erfahrungen mit der Nutzung einer Drohne im Feuerwehreinsatz gesammelt werden. Damals handelte es sich noch um die private Drohne eines Feuerwehrangehörigen. Über mehr als fünf Jahre wurden immer wieder verschiedene Drohnen bei Übungen sowie Einsätzen getestet und Erfahrungen gesammelt.

 

Mitarbeiter*innen zur Qualifikation als Rettungssanitäter*in (m/w/d)

Castrop-Rauxel, die Europastadt im Grünen mit ca. 75.000 Einwohnern, liegt zwischen den Ruhrmetropolen Dortmund und Bochum und gehört zum Kreis Recklinghausen.

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel - als moderner Dienstleister mit über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - sucht zum 01.11.2020 befristet zunächst auf zwei Jahre in Vollzeit mehrere

Mitarbeiter*innen zur Qualifikation als Rettungssanitäter*in (m/w/d)

Die/Der Teilnehmer/in erhält eine monatliche Ausbildungsvergütung für Auszubildende im ersten Lehrjahr in Höhe von z.Zt. 1.018,26 €.

 

Ihr Aufgabengebiet:

Während der ca. 13-wöchigen Qualifizierungsphase zum / zur Rettungssanitäter*in (m/w/d) nach RettSanAPO absolvieren Sie eine sowohl praktische als auch theoretische Ausbildung.

Sie vertiefen Ihr Wissen durch Praktika sowohl in verschiedenen Fachabteilungen im klinischen Bereich als auch im Schichtdienst auf der Lehrrettungswache.

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die Sie befähigt, als Fahrer von Rettungswagen in der Notfallrettung und verantwortliche Person im qualifizierten Krankentransport eingesetzt zu werden.

 

Das ist Ihr Profil:

  • Sie haben mit Abschluss der Maßnahme das 18. Lebensjahr vollendet
  • Sie besitzen mindestens den Hauptschulabschluss und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Sie sind psychisch, persönlich, sowie gesundheitlich für die Tätigkeit im Rettungsdienst geeignet
  • Sie haben eine Erste-Hilfe-Ausbildung (16 Stunden) absolviert, die nicht länger als ein Jahr zurückliegt
  • Sie besitzen eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B

 

Darüber hinaus wünschen wir uns:

  • Kommunikationsstärke und Kooperationsbereitschaft
  • Teamfähigkeit
  • ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und sozialer Kompetenz
  • Fahrerlaubnis der Klasse C1 oder C
  • ein allgemeines Interesse an Humanmedizin
  • ein Interesse an der Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter*in (m/w/d) und/oder Brandmeister*in (m/w/d)

 

Wir bieten Ihnen:

Während der Qualifikationsphase

  • Die Möglichkeit zum Erwerb der Fahrerlaubnisklasse C1
  • Den Einblick in ein spannendes Berufsfeld
  • Erfahrungssammlung im Umgang mit Patienten

Nach erfolgreich absolvierter staatlicher Prüfung zum/zur Rettungssanitäter*in (m/w/d):

  • die Übernahme in ein auf zwei Jahre befristetes Beschäftigungsverhältnis als Rettungssanitäter*in (m/w/d) im Krankentransport
  • Eine Vergütung nach TVÖD Entgeltgruppe 4
  • Einsatzdienst im Schichtdienst innerhalb einer 39-Stunden-Woche mit Nacht- Wochenend- und Feiertagsarbeit
  • Kontinuierliche Fortbildungsmaßnahmen, um dem dynamischen Berufsfeld gerecht zu werden

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel fördert in vielfältiger Hinsicht aktiv die Gleichstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir begrüßen daher Bewerbungen ausdrücklich unabhängig von Geschlecht, Behinderung, kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung oder sexueller Identität. Bewerbungen schwerbehinderter bzw. gleichgestellter Menschen im Sinne des Sozialgesetzbuches IX sind ausdrücklich erwünscht.

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach den Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt. Die Besetzung der Stelle mit einer vollzeitnahen Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Ebenso kann die Funktion nach Absprache aller Beteiligten unter Nutzung verschiedener Arbeitszeitmodelle auf zwei in Teilzeit beschäftigte Mitarbeitende übertragen werden

Als Ansprechpartner bei inhaltlichen Fragen stehen Ihnen Herr Kanak (02305 - 9473 130) sowie Herr Platte (02305 - 9473 160) im Bereich 37 und bei personalwirtschaftlichen Fragen Herr Korsinski (02305 - 106 2171) im Bereich Hauptverwaltung zur Verfügung.

Für Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Anlagen nutzen Sie bitte unser Online-Bewerberformular auf unserer Homepage https://www.castrop-rauxel.de/Inhalte/Politik_Verwaltung/Verwaltung/Stellenangebote/OnlineBewerbung/_Neuer_Vorgang.asp.

Die Bewerbungsfrist endet am 21.08.2020.

 

Zwei Einsätze in unmittelbarer Nähe im Ortsteil Schwerin

19.06.2020 Heute Morgen wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel um 3:56 Uhr durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zunächst mit dem Alarmstichwort "PKW-Brand" zu einem brennenden PKW auf der Frohlinder Straße im Ortsteil Schwerin alarmiert. Bei Eintreffen auf der Frohlinder Straße wurden die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache durch die bereits vor Ort befindlichen Polizeikräfte über einen Brand im Dachgeschoss eines Wohnhauses auf der nur wenige Meter entfernten Adlerstraße informiert. Die weitere Erkundung bestätigte einen Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Um 4:08 Uhr erfolgte die Alarmierung weiterer Feuerwehreinheiten. Während die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache die Bewohner des Brandhauses und eines angrenzenden Gebäudes evakuierten, wurden massive Löschmaßnahmen eingeleitet. Die Brandbekämpfung im Dachgeschoss erfolgte dabei von außen über das Wenderohr der Drehleiter und im Innenangriff durch die über das Treppenhaus unter Atemschutz vorgehenden Feuerwehrkräfte. Ein Übergreifen des Brandes auf die darunter liegenden Wohnungen und die benachbarten Häuser konnte so verhindert werden.

Neben den Kräften der hauptamtlichen Wache waren die Löschzüge Rauxel-Dorf und Merklinde vor Ort im Einsatz. Personen kamen bei dem Brand in dem Mehrfamilienhaus nicht zu Schaden. Die Hausbewohner konnten in einem angeforderten Bus der Vestische Straßenbahnen GmbH vorübergehend untergebracht werden.

Der Löschzug Castrop stellte während der Einsatzdauer den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher. Der Einsatz war gegen 7:00 Uhr am Freitagmorgen beendet.

Zur Feststellung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Zwei zeitgleiche Einsätze beschäftigen die Feuerwehr

03.06.2020 Um 8:46 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in einem Haus auf der Straße "Zum Horstacker" im Ortsteil Frohlinde alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem leerstehenden Gebäude im Keller brannte. Personen befanden sich nicht im Gebäude. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr beschränkte sich das Feuer auf einen Kellerraum. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Vor Ort wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch den Löschzug Merklinde unterstützt. Der Einsatz war nach knapp einer Stunde beendet.
Zur Feststellung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Während die Einsatzkräfte gerade auf dem Weg nach Frohlinde waren, erfolgte um 8:47 Uhr eine weitere Alarmierung zu einem gemeldeten Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A2 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Henrichenburg und Recklinghausen-Ost. Dort war ein LKW auf einen vorausfahrenden LKW aufgefahren. Der Fahrer des aufgefahrenen LKW war bei dem Unfall jedoch nicht eingeklemmt worden und konnte das Fahrzeug selbsttätig verlassen. Vor Ort wurde er vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des anderen LKW blieb bei dem Unfallereignis unverletzt. Der Löschzug Henrichenburg war vor Ort im Einsatz. Dieser war auch hier nach knapp einer Stunde beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

 

Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten auf der Autobahn A2

29.04.2020 Gestern Abend um 19:47 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen mit dem Alarmstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" auf die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Autobahndreieck Dortmund-Nordwest und der Abfahrt Henrichenburg alarmiert. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage so dar, dass mehrere Fahrzeuge an dem Unfallgeschehen im Bereich der Zufahrt auf den Autobahnparkplatz "Ickern" beteiligt waren, darunter zwei PKW und ein LKW. Die Fahrer der beiden verunfallten PKW waren jeweils in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Bei beiden Fahrern konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod feststellen. Bei einer weiteren am Unfallgeschehen beteiligten Person konnte der Notarzt ebenfalls nur noch den Tod feststellen. Drei weitere Personen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt und mussten medizinisch versorgt sowie zur anschließenden Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden. Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache wurden vor Ort durch die zeitgleich alarmierten Löschzüge Henrichenburg und Habinghorst unterstützt.

Im weiteren Einsatzverlauf kam auch die Berufsfeuerwehr Dortmund mit dem Bergungszug zum Einsatz, um mit dem Feuerwehrkran den LKW-Sattelauflieger, unter den einer der PKW geraten war, anzuheben. Auch das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte bei dem mehrstündigen Einsatz auf der Autobahn. Das THW leuchtete weiträumig die Einsatzstelle aus und sorgte für die Verpflegung der Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz mit den anschließenden Bergungsarbeiten war nach fast sieben Stunden gegen 2:30 Uhr am heutigen Morgen beendet.

Zur Feststellung der Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.