Rauchmelder retten Leben!

13.11.2020 Freitag der 13. - von vielen wird dieser Tag mit Unglück verbunden. Doch nicht bei uns!

Denn seit 2006 verbinden wir mit jedem Freitag den 13. den bundesweiten Rauchmeldertag. Bei Bränden in den eigenen vier Wänden ist nicht nur das Feuer selbst gefährlich, sondern auch der Rauch und die damit verbundene Gefahr zu ersticken. So sterben ca. 95 % der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung.

Im Brandfall bleiben nur bis zu vier Minuten für die Flucht aus dem brennenden Gebäude. Insbesondere wenn Brände in der Nacht entstehen, wird das Feuer häufig nicht oder zu spät bemerkt.

Aus diesem Grund gilt seit 2017 in NRW die Pflicht Rauchwarnmelder in Neu- und Bestandsbauten zu installieren. Der Rauchwarnmelder schlägt bei einer Rauchentwicklung sofort Alarm und steigert so die Überlebenschance der betroffenen Personen. 

Doch noch immer sind viele Haushalten nicht oder unzureichend mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Es ist nicht ausreichend nur den Flur mit einem Rauchwarnmelder auszustatten. Sie sollten in allen Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern installiert werden. 

Doch genauso wichtig, wie der Kauf der Rauchwarnmelder, ist die Installation und regelmäßige Wartung. Denn nur ein intakter Rauchwarnmelder kann Leben retten! Also machen Sie es wie wir! Verbinden Sie Freitag den 13. mit der Prüfung Ihrer Rauchwarnmelder, damit kein Tag zum Unglückstag werden kann! 

Die Hinweise auf den folgenden Seiten richten sich an private Nutzer. Mit diesen ersten Informationen kann und soll nicht die persönliche Beratung im Fachgeschäft oder durch Ihre Feuerwehr ersetzt werden.

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BBK/DE/2018/Rauchmeldertag_13_Juli_2018.html

 

Weiterer Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft

Weiterer Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft10.11.2020 Im Zuge der Arbeiten für den Breitbandausbau wurde fünf Tage nach der letzten Bombenentschärfung (5.11.) am Westring im Ortsteil Bladenhorst am Dienstag ein weiterer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Von 10.45 bis 11.35 Uhr wurde der Kreuzungsbereich Westring / Victorstraße / Holthauser Straße komplett gesperrt. Der Evakuierungsradius betrug wieder 250 Meter rund um den Fundort der Bombe. Davon betroffen waren diesmal, im Gegensatz zu letzter Woche, auch die Kleingärten an der Victorstraße. Für die Dauer der Entschärfung war es erneut notwendig, auch die Bahnstrecke kurzzeitig zu sperren.

Am Morgen gruben Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Feuerwehr den Bombenverdachtspunkt auf, der sich bestätigte. Sofort wurden alle Maßnahmen ergriffen und Vorbereitungen für die Entschärfung getroffen. An diesem Einsatz beteiligt waren außerdem die Polizei, der städtische Bereich Ordnung und Bürgerservice sowie das Technische Hilfswerk (THW).

 

Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft

Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft05.11.2020 Eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war dafür verantwortlich, dass am Donnerstagnachmittag für etwa eine Stunde der Kreuzungsbereich Westring / Victorstraße / Holthauser Straße im Ortsteil Bladenhorst gesperrt werden musste. Für die Dauer der Entschärfung des Bombenblindgängers wurde auch die Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt.

Am Morgen gruben Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Bombenverdachtspunkt auf, der bei Arbeiten für den Breitbandausbau aufgefallen war – und er bestätigte sich. Sofort wurden alle Maßnahmen ergriffen und Vorbereitungen getroffen, um den Blindgänger mit komplizierter Doppelbezündung am Nachmittag zu entschärfen. Der Evakuierungsradius betrug 250 Meter rund um den Fundort der Bombe. Davon betroffen war lediglich ein Wohnhaus. Die Sperrungen wurden gegen 13.45 Uhr eingerichtet, um 15.00 Uhr war die Bombe erfolgreich entschärft, und die Straßen sowie die Bahnstrecke konnten wieder freigegeben werden.

 

Arbeitsreicher Nachmittag für die Feuerwehr

Dachstuhlbrand Westhofenstraße 05.11.2020 Für die Feuerwehr Castrop-Rauxel war es ein arbeitsreicher Nachmittag. Um 14:31 Uhr erfolgte durch die Kreisleitstelle Recklinghausen die Alarmierung zu einem gemeldeten Gasaustritt in der Straße Brandheide im Ortsteil Frohlinde. Vor Ort stellte sich die Lage so dar, dass ein Bagger bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt hatte und Gas aus dem Leck austrat. Die Kräfte der hauptamtlichen Wache sicherten die Einsatzstelle, umliegende Gebäude wurden evakuiert und die Bewohner in Sicherheit gebracht. Das Leck konnte kurzfristig durch Mitarbeiter des Netzbetreibers abgedichtet und die betroffene Gasleitung abgeschiebert werden. Vor Ort wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch den Löschzug Merklinde unterstützt.

Um 16:40 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Alarmstichwort "Dachstuhlbrand" in die Westhofenstraße im Ortsteil Schwerin alarmiert. Wie sich vor Ort herausstellte, war es bei Dacharbeiten zu einem Entstehungsbrand gekommen, der durch das schnelle Eingreifen der hauptamtlichen Kräfte und dem zeitgleich alarmierten Löschzug Merklinde gelöscht und damit nicht weiter ausbreiten konnte. Die Einsatzkräfte setzten dabei auch eine Wärmebildkamera ein, um mögliche versteckte Brandherde aufzuspüren. Personen kamen bei beiden Einsätzen nicht zu Schaden.

 

Großbrand auf der Von-Hofmann-Straße

30.10.2020 Am Mittwoch (28.10.2020) Bild der Einsatzstelle LF im Vordergrund rechts eine Schlauchhaspel dahinter die betroffenen Hallengegen 12:40 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Großbrand auf der Von-Hofmann-Straße alarmiert. Ein Lkw mit Auflieger befand sich in einer Halle und war in Brand geraten.

Auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung zu erkennen. Die Zugmaschine des Sattelzuges brannte beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung. Der Brand hatte schon auf den Auflieger übergegriffen. Außerhalb der Halle, in unmittelbarer Nähe zum brennenden Lkw, befand sich ein Flüssiggastank. Angrenzend zur Brandobjekthalle war eine weitere Halle schlüssig angebaut. Diese Halle war ebenfalls vollständig verraucht.

Bei der Erkundung kam es zu einer Verpuffung, in dessen Folge die Fenster im Frontbereich der Halle aus den Wänden gedrückt wurden. Die Wand hatte deutlich sichtbare Risse gebildet. Der Brand drohte sich auf die angrenzende Halle auszubreiten.

Der Einsatzleiter löste Vollalarm für alle Einheiten der Feuerwehr Castrop-Rauxel aus. Hierbei wird der aus den landes- und bundesweiten Warntagen bekannte Sirenenalarm genutzt. Daher war ein einminütigen Dauerton mit zweimaliger Unterbrechung zu hören. Dies ist keine Warnung für die Bevölkerung. Mit diesem Signal wird die Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Die Warnung vor Rauchgasen wurde über die Warn-App NINA sowie die Cas-APP übermittelt.

Mit dem TLF wurde die Brandbekämpfung am Lkw über einen Wasserwerfer durchgeführt. Eine Riegelstellung wurde zwischen den beiden Hallen eingerichtet. Die weitere Brandbekämpfung erfolgte von beiden Seiten der Halle aus über mehrere Strahlrohre. Die Wasserversorgung wurde von der Bahnhofstraße sowie vom angrenzenden Gelände der Rain Carbon Inc. hergestellt. Die Werkfeuerwehr Rain Carbon nahm vom Werkgelände aus mehrere Wasserwerfer in Betrieb, um eigene Anlagen zu schützen sowie die Halle mit zu löschen.

Durch das aktivieren des Rauch- und Wärmeabzuges beider Hallen konnte die angrenzende Halle durch die Riegelstellung in Verbindung mit maschineller Belüftung von beiden Hallenseiten entraucht werden. Der Brand konnte durch den Einsatz der Wasserwerfer und Strahlrohre unter Kontrolle gebracht werden. Da noch Glutnester am Auflieger erkennbar waren und der Hallenbereich auf Grund von Einsturzgefahr nicht betreten werden konnte, wurde der Lkw mit Hilfe eines Radladers aus der Halle gezogen und weiter abgelöscht.

Während des etwa fünfeinhalb-stündigen Einsatzes sicherte der Löschzug Castrop den Grundschutz im Stadtgebiet. Die Feuerwehr war mit etwa 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Einsatzstelle wurde nach Beendigung der Löscharbeiten an die Polizei übergeben.