Der 11.2 ist der Europäische Tag des Notrufs

11.02.2021 Der Tag des Europäischen Notrufs wird seit 2009 jedes Jahr am 11. Februar wegen der in diesem Datum enthaltenen (Notruf-)Nummer begangen, um die lebensrettende Notrufnummer 112 in ganz Europa noch bekannter zu machen.

Bereits seit Dezember 2008 erreichen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) die Notfalldienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen in allen 27 Mitgliedstaaten gebührenfrei unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112 und erhalten so schnelle und qualifizierte Hilfe. Der Notruf 112 kann dabei vorwahlfrei aus dem Fest- oder Mobilfunknetz gewählt werden und ist in allen Staaten der Europäischen Union (EU) kostenlos. Er verbindet Hilfesuchende automatisch mit der jeweiligen örtlichen 112-Notrufzentrale.

So laufen die Notrufe 112 aus Castrop-Rauxel, ebenso wie die aus den übrigen neun kreisangehörigen Städten, in der Kreisleitstelle in Recklinghausen auf. Von dort aus werden dann die örtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.

Was ist beim Absetzen des Notrufs zu beachten: Ruhe bewahren! 

Sprechen Sie ruhig und deutlich. 

Wer meldet sich? 

Melden Sie sich mit Namen und Aufenthaltsort. Geben Sie evtl. die Telefonnummer an. 

Was ist passiert? 

Schildern Sie was passiert ist, was brennt, wer wo verletzt ist oder Hilfe braucht. 

Wo ist es passiert? 

Nennen Sie Stadt, Straße und Hausnummer, evtl. Besonderheiten wie Etage oder Zimmernummer, Hinterhöfe, Keller, etc. Gibt es besondere Zufahrten? 

Wie viele Verletzte? 

Geben Sie die Anzahl der verletzten/erkrankten Personen an. 

Versuchen Sie die Verletzung/Erkrankung zu beschreiben. 

Warten auf Rückfragen 

Warten Sie, ob die Leitstelle Rückfragen hat oder bis diese das Gespräch beendet. 

Rettungskräfte einweisen!

Wichtig ist: Warten Sie das Eintreffen der Rettungskräfte ab und weisen Sie diese an der Einsatzstelle ein!

Sollte es durch großflächige länger andauernde Stromausfälle, Wartungsarbeiten oder sonstige Telefonnetzausfälle zu Einschränkungen für Hilfesuchende kommen, einen Notruf absetzen zu können, wurden im Kreis Recklinghausen flächendeckend sogenannte "Notfall-Infopunkte" eingerichtet. Die Feuerwehren haben dabei kreisweit insgesamt 81 Orte festgelegt, an denen dann in Notfällen die Notrufe vor Ort gemeldet werden können. Einsatzkräfte geben von dort die Informationen per Funk an die Kreisleitstelle weiter, die dann in gewohnter Form die Rettungskräfte alarmiert. Für die Bevölkerung erkennbar sind diese Meldestellen an großen, roten Schildern mit weißer Aufschrift "Notfall-Infopunkt". 

Hier die neun "Notfall-Infopunkte" in Castrop-Rauxel: 

  1. Dorfkirche Pöppinghausen, Pöppinghauser Str. 158 
  2. Gerätehaus Löschzug Rauxel-Dorf, Rieperbergstr. 98 
  3. Gerätehaus Löschzug Habinghorst, Dornbachstr. 15 
  4. Gerätehaus Löschzug Henrichenburg, Hedwig-Kiesekamp-Str. 7 
  5. Gerätehaus Löschzug Merklinde, Wittener Str. 274 
  6. Feuer- und Rettungswache, Frebergstr. 1 
  7. Lindenschule Frohlinde, In der Fühle 81 
  8. Marktschule Ickern, Kirchstr. 56 
  9. Polizeiwache, Erinstr.1 

In Betrieb genommen werden diese "Notfall-Infopunkte" jedoch nur, wenn Strom oder das Telefonnetz (Festnetz und Mobilfunk) längere Zeit ausfallen. Im Normalfall sind diese Punkte nicht besetzt. Eine Übersicht dieser Anlaufstellen gibt es auch unter: 

https://www.regioplaner.de/struktur-daten/oeffentliche-einrichtungen/notfall-infopunkte 

 

Brand im Evangelischen Krankenhaus

08.02.2021 Um 16:23 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die ausgelöste Brandmeldeanlage zum Evangelischen Krankenhaus an der Grutholzallee alarmiert. Bei der Erkundung durch den vorgehenden Angriffstrupp der Hauptamtlichen Wache bestätigte sich der Brand in einem Patientenzimmer im fünften Obergeschoss des Gebäudes.

Der Einsatzleiter löste daraufhin Vollalarm für die gesamte Freiwillige Feuerwehr Castrop-Rauxel aus und forderte wegen der zu befürchtenden größeren Anzahl von Betroffenen, auch weitere Rettungsdienstkräfte aus dem Kreis Recklinghausen an, die aber im weiteren Verlauf des Einsatzes nicht mehr benötigt wurden.
Es gab nur eine betroffene Person, die Patientin des Brandzimmers, welche durch die Einsatzkräfte gerettet und vor Ort im Krankenhaus weiter medizinisch versorgt wurde. Der Brand in dem Patientenzimmer konnte durch die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Im Anschluss an die Brandbekämpfung wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen mit mehreren Hochleistungslüftern durchgeführt, um die Stationsräume wieder rauchfrei zu bekommen. Bei dem Einsatz wurde die Hauptamtliche Wache von allen fünf freiwilligen Löschzügen unterstützt. Insgesamt waren rd. 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Zur Feststellung der Brandursache hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

 

Beförderungen beim Löschzug Habinghorst

Beförderungen beim Löschzug Habinghorst14.12.2020 Am vergangenen Wochenende wurden einige Kameraden des Löschzugs Habinghorst im Rahmen einer kleinen Feierstunde befördert. Die Veranstaltung fand dabei unter Corona-Bedingungen im engsten Kreis statt. „Es ist schon sehr komisch, wenn man seinen Löschzugkameraden mit Maske und ohne Handschlag zu einer verdienten Beförderung gratulieren muss. Und doch zählt die Beförderung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sehr viel“, so Gerd Audehm, Löschzugführer des Löschzugs Habinghorst. Alle übrigen Mitglieder des Löschzugs konnten per Videokonferenz von zuhause aus die Beförderungsfeier im Gerätehaus verfolgen. In seiner Rede hob Löschzugführer Gerd Audehm die besondere Leistung seiner Mannschaft im abgelaufenen Jahr hervor, wo Übungsdienste pandemiebedingt schon seit längerem nicht mehr möglich sind, aber die Motivation der ehrenamtlichen Kräfte nach wie vor hoch ist.

Die folgenden Löschzugmitglieder wurden bei der Veranstaltung befördert:
zum Unterbrandmeister Florian Fittkau, Niclas Gallwitz, Tim Knepper, Nicolas Ulrich,
zum Oberfeuerwehrmann Benjamin Menzel und
zum Feuerwehrmann Maurice Kropeit.

 

Rauchmelder retten Leben!

13.11.2020 Freitag der 13. - von vielen wird dieser Tag mit Unglück verbunden. Doch nicht bei uns!

Denn seit 2006 verbinden wir mit jedem Freitag den 13. den bundesweiten Rauchmeldertag. Bei Bränden in den eigenen vier Wänden ist nicht nur das Feuer selbst gefährlich, sondern auch der Rauch und die damit verbundene Gefahr zu ersticken. So sterben ca. 95 % der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung.

Im Brandfall bleiben nur bis zu vier Minuten für die Flucht aus dem brennenden Gebäude. Insbesondere wenn Brände in der Nacht entstehen, wird das Feuer häufig nicht oder zu spät bemerkt.

Aus diesem Grund gilt seit 2017 in NRW die Pflicht Rauchwarnmelder in Neu- und Bestandsbauten zu installieren. Der Rauchwarnmelder schlägt bei einer Rauchentwicklung sofort Alarm und steigert so die Überlebenschance der betroffenen Personen. 

Doch noch immer sind viele Haushalten nicht oder unzureichend mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Es ist nicht ausreichend nur den Flur mit einem Rauchwarnmelder auszustatten. Sie sollten in allen Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern installiert werden. 

Doch genauso wichtig, wie der Kauf der Rauchwarnmelder, ist die Installation und regelmäßige Wartung. Denn nur ein intakter Rauchwarnmelder kann Leben retten! Also machen Sie es wie wir! Verbinden Sie Freitag den 13. mit der Prüfung Ihrer Rauchwarnmelder, damit kein Tag zum Unglückstag werden kann! 

Die Hinweise auf den folgenden Seiten richten sich an private Nutzer. Mit diesen ersten Informationen kann und soll nicht die persönliche Beratung im Fachgeschäft oder durch Ihre Feuerwehr ersetzt werden.

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BBK/DE/2018/Rauchmeldertag_13_Juli_2018.html

 

Weiterer Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft

Weiterer Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft10.11.2020 Im Zuge der Arbeiten für den Breitbandausbau wurde fünf Tage nach der letzten Bombenentschärfung (5.11.) am Westring im Ortsteil Bladenhorst am Dienstag ein weiterer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Von 10.45 bis 11.35 Uhr wurde der Kreuzungsbereich Westring / Victorstraße / Holthauser Straße komplett gesperrt. Der Evakuierungsradius betrug wieder 250 Meter rund um den Fundort der Bombe. Davon betroffen waren diesmal, im Gegensatz zu letzter Woche, auch die Kleingärten an der Victorstraße. Für die Dauer der Entschärfung war es erneut notwendig, auch die Bahnstrecke kurzzeitig zu sperren.

Am Morgen gruben Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Feuerwehr den Bombenverdachtspunkt auf, der sich bestätigte. Sofort wurden alle Maßnahmen ergriffen und Vorbereitungen für die Entschärfung getroffen. An diesem Einsatz beteiligt waren außerdem die Polizei, der städtische Bereich Ordnung und Bürgerservice sowie das Technische Hilfswerk (THW).