Dachstuhlbrand an der Oskarstraße

Dachstuhlbrand an der Oskarstraße07.05.2021 Kurz nach 1:00 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Kaminbrand an die Oskarstraße alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass es nicht im Inneren des Kamins brannte, sondern der Kamin von außen sowie der angrenzende Bereich des Daches eines Wohnhauses in Flammen standen. Alle Personen hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude selbstständig und unverletzt verlassen.

Der Einsatzleiter erhöhte das Einsatzstichwort auf Dachstuhlbrand und alarmierte drei Löschzüge sowie eine Drehleiter nach.

Die Brandbekämpfung wurde zunächst von innen im Dachgeschoss des Gebäudes durchgeführt. Durch das Entfernen der Deckenverkleidung wurde die brennende Dachkonstruktion freigelegt. Dadurch konnten gezielte Löschmaßnahmen durchgeführt werden und Folgeschäden durch das Löschwasser minimiert werden. Das Feuer wurde dadurch schnell unter Kontrolle gebracht.

Parallel zu den Maßnahmen im Inneren wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht. Über eine Drehleiter wurde die Dacheindeckung und Kaminverkleidung großflächig entfernt, um an weitere Brandnester zu gelangen und zeitgleich Wärme und Rauch nach außen entweichen zu lassen. Über die zweite Drehleiter wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Neben der Hauptwache waren die ehrenamtlichen Löschzüge Castrop und Henrichenburg im Einsatz, während der Löschzug Habinghorst den Grundschutz von der Einsatzstelle aus sicherstellte.

Der Einsatz war kurz nach 3:00 Uhr beendet.

 

Sturmtief führt zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr

11.03.2021 Das heutige Sturmtief hat auch das Castrop-Rauxeler Stadtgebiet nicht verschont und der Feuerwehr eine Reihe von Einsätzen beschert. Die Einsatzstellen verteilten sich dabei über das gesamte Stadtgebiet.

Von 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu insgesamt neun sturmbedingten Einsätzen alarmiert. Hierbei mussten durch die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache morsche oder lose Äste, die herabzustürzen drohten, beseitigt werden, ein vom Balkon gewehter Sonnenschirm, Fallrohre und eine Außenwerbung an Gebäuden gesichert werden. An einer weiteren Einsatzstelle waren durch den Sturm Dachziegel heruntergefallen.

An zwei weiteren Einsatzstellen mussten umgestürzte Bäume durch die Einsatzkräfte beseitigt werden. Einer dieser Einsätze wurde dabei vom Löschzug Rauxel-Dorf übernommen.
Personen kamen bei dem Sturmtief bisher glücklicherweise nicht zu Schaden.

 

Der 11.2 ist der Europäische Tag des Notrufs

11.02.2021 Der Tag des Europäischen Notrufs wird seit 2009 jedes Jahr am 11. Februar wegen der in diesem Datum enthaltenen (Notruf-)Nummer begangen, um die lebensrettende Notrufnummer 112 in ganz Europa noch bekannter zu machen.

Bereits seit Dezember 2008 erreichen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) die Notfalldienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen in allen 27 Mitgliedstaaten gebührenfrei unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112 und erhalten so schnelle und qualifizierte Hilfe. Der Notruf 112 kann dabei vorwahlfrei aus dem Fest- oder Mobilfunknetz gewählt werden und ist in allen Staaten der Europäischen Union (EU) kostenlos. Er verbindet Hilfesuchende automatisch mit der jeweiligen örtlichen 112-Notrufzentrale.

So laufen die Notrufe 112 aus Castrop-Rauxel, ebenso wie die aus den übrigen neun kreisangehörigen Städten, in der Kreisleitstelle in Recklinghausen auf. Von dort aus werden dann die örtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.

Was ist beim Absetzen des Notrufs zu beachten: Ruhe bewahren! 

Sprechen Sie ruhig und deutlich. 

Wer meldet sich? 

Melden Sie sich mit Namen und Aufenthaltsort. Geben Sie evtl. die Telefonnummer an. 

Was ist passiert? 

Schildern Sie was passiert ist, was brennt, wer wo verletzt ist oder Hilfe braucht. 

Wo ist es passiert? 

Nennen Sie Stadt, Straße und Hausnummer, evtl. Besonderheiten wie Etage oder Zimmernummer, Hinterhöfe, Keller, etc. Gibt es besondere Zufahrten? 

Wie viele Verletzte? 

Geben Sie die Anzahl der verletzten/erkrankten Personen an. 

Versuchen Sie die Verletzung/Erkrankung zu beschreiben. 

Warten auf Rückfragen 

Warten Sie, ob die Leitstelle Rückfragen hat oder bis diese das Gespräch beendet. 

Rettungskräfte einweisen!

Wichtig ist: Warten Sie das Eintreffen der Rettungskräfte ab und weisen Sie diese an der Einsatzstelle ein!

Sollte es durch großflächige länger andauernde Stromausfälle, Wartungsarbeiten oder sonstige Telefonnetzausfälle zu Einschränkungen für Hilfesuchende kommen, einen Notruf absetzen zu können, wurden im Kreis Recklinghausen flächendeckend sogenannte "Notfall-Infopunkte" eingerichtet. Die Feuerwehren haben dabei kreisweit insgesamt 81 Orte festgelegt, an denen dann in Notfällen die Notrufe vor Ort gemeldet werden können. Einsatzkräfte geben von dort die Informationen per Funk an die Kreisleitstelle weiter, die dann in gewohnter Form die Rettungskräfte alarmiert. Für die Bevölkerung erkennbar sind diese Meldestellen an großen, roten Schildern mit weißer Aufschrift "Notfall-Infopunkt". 

Hier die neun "Notfall-Infopunkte" in Castrop-Rauxel: 

  1. Dorfkirche Pöppinghausen, Pöppinghauser Str. 158 
  2. Gerätehaus Löschzug Rauxel-Dorf, Rieperbergstr. 98 
  3. Gerätehaus Löschzug Habinghorst, Dornbachstr. 15 
  4. Gerätehaus Löschzug Henrichenburg, Hedwig-Kiesekamp-Str. 7 
  5. Gerätehaus Löschzug Merklinde, Wittener Str. 274 
  6. Feuer- und Rettungswache, Frebergstr. 1 
  7. Lindenschule Frohlinde, In der Fühle 81 
  8. Marktschule Ickern, Kirchstr. 56 
  9. Polizeiwache, Erinstr.1 

In Betrieb genommen werden diese "Notfall-Infopunkte" jedoch nur, wenn Strom oder das Telefonnetz (Festnetz und Mobilfunk) längere Zeit ausfallen. Im Normalfall sind diese Punkte nicht besetzt. Eine Übersicht dieser Anlaufstellen gibt es auch unter: 

https://www.regioplaner.de/struktur-daten/oeffentliche-einrichtungen/notfall-infopunkte 

 

Brand im Evangelischen Krankenhaus

08.02.2021 Um 16:23 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die ausgelöste Brandmeldeanlage zum Evangelischen Krankenhaus an der Grutholzallee alarmiert. Bei der Erkundung durch den vorgehenden Angriffstrupp der Hauptamtlichen Wache bestätigte sich der Brand in einem Patientenzimmer im fünften Obergeschoss des Gebäudes.

Der Einsatzleiter löste daraufhin Vollalarm für die gesamte Freiwillige Feuerwehr Castrop-Rauxel aus und forderte wegen der zu befürchtenden größeren Anzahl von Betroffenen, auch weitere Rettungsdienstkräfte aus dem Kreis Recklinghausen an, die aber im weiteren Verlauf des Einsatzes nicht mehr benötigt wurden.
Es gab nur eine betroffene Person, die Patientin des Brandzimmers, welche durch die Einsatzkräfte gerettet und vor Ort im Krankenhaus weiter medizinisch versorgt wurde. Der Brand in dem Patientenzimmer konnte durch die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Im Anschluss an die Brandbekämpfung wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen mit mehreren Hochleistungslüftern durchgeführt, um die Stationsräume wieder rauchfrei zu bekommen. Bei dem Einsatz wurde die Hauptamtliche Wache von allen fünf freiwilligen Löschzügen unterstützt. Insgesamt waren rd. 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Zur Feststellung der Brandursache hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

 

Weiterer Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft

Weiterer Bombenblindgänger in Bladenhorst erfolgreich entschärft10.11.2020 Im Zuge der Arbeiten für den Breitbandausbau wurde fünf Tage nach der letzten Bombenentschärfung (5.11.) am Westring im Ortsteil Bladenhorst am Dienstag ein weiterer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Von 10.45 bis 11.35 Uhr wurde der Kreuzungsbereich Westring / Victorstraße / Holthauser Straße komplett gesperrt. Der Evakuierungsradius betrug wieder 250 Meter rund um den Fundort der Bombe. Davon betroffen waren diesmal, im Gegensatz zu letzter Woche, auch die Kleingärten an der Victorstraße. Für die Dauer der Entschärfung war es erneut notwendig, auch die Bahnstrecke kurzzeitig zu sperren.

Am Morgen gruben Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Feuerwehr den Bombenverdachtspunkt auf, der sich bestätigte. Sofort wurden alle Maßnahmen ergriffen und Vorbereitungen für die Entschärfung getroffen. An diesem Einsatz beteiligt waren außerdem die Polizei, der städtische Bereich Ordnung und Bürgerservice sowie das Technische Hilfswerk (THW).