Stellenausschreibung - Brandmeisteranwärter/innen zum 01.04.2021

Wir stellen ein

Castrop-Rauxel, die Europastadt im Grünen, hat etwa 75.000 Einwohner, liegt zwischen den Ruhrmetropolen Dortmund und Bochum und gehört zum Kreis Recklinghausen. Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel, ein moderner Dienstleister mit über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sucht zum 01.04.2021

Brandmeisteranwärter/innen

zur Ausbildung in der Beamtenlaufbahn des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 1 für den Einsatzdienst in der Feuer- und Rettungswache. Die Ausbildung im Vorbereitungsdienst dauert 18 Monate. Während des Vorbereitungsdienstes werden Anwärterbezüge in Höhe von derzeit 2.469,58 € (inkl. Anwärtersonderzuschlag) gezahlt.
Die Feuerwehr Castrop-Rauxel ist eine freiwillige Feuerwehr mit rund 130 hauptamtlichen Kräften, Dienststelle des Vorbeugenden Brandschutzes und führt neben dem Brandschutz den Rettungsdienst durch. Die einzustellenden Beamtinnen / Beamten des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 1 sollen nach erfolgreich abgeschlossener Laufbahnausbildung im abwehrenden Brandschutz, in der technischen Hilfeleistung und im Rettungsdienst eingesetzt werden. Sie müssen sich bereit erklären im Anschluss an den B1-Lehrgang die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in zu absolvieren.

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem handwerklichen oder einem für den feuerwehrtechnischen Dienst geeigneten Beruf (z.B. Rettungsassistent/in, Notfallsanitäter/in, …),
  • ein qualifizierter Hauptschulabschluss (Fachoberschulreife),
  • eine gute gesundheitliche und sportliche Körperverfassung,
  • deutsche Staatsangehörigkeit oder eines EU-Mitgliedsstaates,
  • gültige Fahrerlaubnis der Klasse B oder C.
  • mindestens Volljährigkeit

Es ist wünschenswert, dass die Bewerber/innen Erfahrungen aus einer freiwilligen Feuerwehr und / oder eine rettungsdienstliche Ausbildung besitzen.
Die theoretische, gesundheitliche und körperliche Eignung werden im Rahmen von Eignungs- und Auswahltests festgestellt.
Im weiteren Auswahlverfahren wird ein zentraler Sporttest von der Stadtverwaltung Marl durchgeführt. Die schriftlichen Einladungen erfolgen durch die Feuerwehr Castrop-Rauxel. Mit der Zusendung Ihrer Bewerbung erklären Sie sich daher gleichzeitig einverstanden, dass die erforderlichen Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens vorübergehend gespeichert, an die Stadtverwaltung Marl übersandt und von dort aus im Rahmen der Durchführung des Sporttests genutzt werden.

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung werden Bewerbungen von Frauen ausdrücklich begrüßt. Sie werden bei gleicher Leistung, Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Bewerbung von Schwerbehinderten ist erwünscht, sofern von den Bewerbern/innen die besonderen gesundheitlichen Voraussetzungen für die Einstellung in die Beamtenlaufbahn des feuerwehrtechnischen Einsatzdienstes erfüllt werden.

Als Ansprechpartner stehen Herr Vogel, Tel. 02305/9473-100, Herr D. Hering, Tel. 02305/9473-110 und Herr Kanak, Tel. 02305/9473-130 zur Verfügung.

Aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum

29.05.2020

über das Online-Bewerber-Formular auf der Homepage der Stadt Castrop-Rauxel. Das Bewerber-Formular finden Sie hier: https://www.castrop-rauxel.de/Inhalte/Politik_Verwaltung/Verwaltung/Stellenangebote/OnlineBewerbung/_Neuer_Vorgang.asp

 

Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten auf der Autobahn A2

29.04.2020 Gestern Abend um 19:47 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen mit dem Alarmstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" auf die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Autobahndreieck Dortmund-Nordwest und der Abfahrt Henrichenburg alarmiert. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage so dar, dass mehrere Fahrzeuge an dem Unfallgeschehen im Bereich der Zufahrt auf den Autobahnparkplatz "Ickern" beteiligt waren, darunter zwei PKW und ein LKW. Die Fahrer der beiden verunfallten PKW waren jeweils in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Bei beiden Fahrern konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod feststellen. Bei einer weiteren am Unfallgeschehen beteiligten Person konnte der Notarzt ebenfalls nur noch den Tod feststellen. Drei weitere Personen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt und mussten medizinisch versorgt sowie zur anschließenden Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden. Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache wurden vor Ort durch die zeitgleich alarmierten Löschzüge Henrichenburg und Habinghorst unterstützt.
Im weiteren Einsatzverlauf kam auch die Berufsfeuerwehr Dortmund mit dem Bergungszug zum Einsatz, um mit dem Feuerwehrkran den LKW-Sattelauflieger, unter den einer der PKW geraten war, anzuheben. Auch das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte bei dem mehrstündigen Einsatz auf der Autobahn. Das THW leuchtete weiträumig die Einsatzstelle aus und sorgte für die Verpflegung der Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz mit den anschließenden Bergungsarbeiten war nach fast sieben Stunden gegen 2:30 Uhr am heutigen Morgen beendet.
Zur Feststellung der Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall auf der Pöppinghauser Straße

16.04.2020 Um 18:17 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem Verkehrsunfall auf der Pöppinghauser Straße alarmiert. Ein Pkw war aus Richtung Herne kommend vor den Brückenpfeiler der ehemaligen König-Ludwig-Zechenbahn-Unterführung geprallt. Der Fahrer war jedoch nicht eingeklemmt und konnte ohne Einsatz von technischem Gerät aus dem Fahrzeug gerettet werden. Weitere Personen befanden sich nicht in dem Pkw.

Nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Fahrer mit einem Rettungswagen zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus nach Recklinghausen transportiert.

Zur Ermittlung der Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Kleingebäudebrand im Ortsteil Ickern

Kleingebäudebrand im Ortsteil Ickern03.04.2020 Gegen 19:44 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle in den Ortsteil Ickern mit dem Alarmstichwort Kleingebäudebrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt von der Klöcknerstraße aus konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Daraufhin wurde durch den Einsatzleiter entschieden, die Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg alarmieren zu lassen.

Beim Eintreffen wurde festgestellt, dass eine Doppelgarage im Vollbrand stand und die Flammen auf die benachbarten Wohngebäude überzugreifen drohten. Daher wurden zwei weitere Löschzüge zur Einsatzstelle alarmiert. Die benachbarten Wohngebäude wurden kontrolliert, ob sich dort noch Bewohner aufhalten, und zeitgleich wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut, um diese Gebäude zu schützen.

Während der Löscharbeiten wurde der Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle ein weiterer Wohnungsbrand in der Altstadt gemeldet. Hier wurde der Löschzug Rauxel-Dorf von der Einsatzstelle in Ickern ausgelöst und zusammen mit dem Löschzug Merklinde alarmiert. Dieser Wohnungsbrand stellte sich als heißgelaufener Motor eines Aufzuges dar, was zu einer Rauchentwicklung im Treppenraum des Wohn- und Geschäftsgebäudes führte.

Gegen 21:44 Uhr war das Feuer in Ickern soweit unter Kontrolle, dass die hauptamtliche Wache die Einsatzstelle an die Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg übergeben konnte und zur Hauptwache einrücken konnte, um dort wieder die Einsatzbereitschaft herzustellen. Durch die ehrenamtlichen Löschzüge wurden dann noch kleinere Glutnester abgelöscht und anschließend die Garage eingeschäumt.

Dieser Einsatz konnte gegen 23:10 Uhr für alle Einsatzkräfte beendet werden.

 

Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person

05.04.2020 Gegen 14:30 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Straße Unterspredey im Ortsteil Schwerin alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW auf der Seite lag und die Fahrerin eingeklemmt war. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war die Fahrerin durch Ersthelfer betreut worden. Das Fahrzeug wurde dann zunächst durch die Einsatzkräfte stabilisiert. Anschließend konnte die schwer verletzte Fahrerin aus dem Fahrzeugwrack gerettet werden. Sie wurde vor Ort notärztlich versorgt und danach zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Bochum transportiert. Während der Rettungsarbeiten war die Straße Unterspredey für rund eine Stunde für den Verkehr gesperrt. Bei dem Einsatz wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch den Löschzug Merklinde unterstützt.

Zur Ermittlung der Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.