Stellenausschreibung - Mitarbeiter*innen zur Qualifikation als Rettungssanitäter*in (m/w/d) zum 08.11.2021

Castrop-Rauxel, die Europastadt im Grünen mit ca. 75.000 Einwohner*innen, liegt zwischen den Ruhrmetropolen Dortmund und Bochum und gehört zum Kreis Recklinghausen. Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel - als moderne Dienstleisterin mit über 1.200 Mitarbeitenden - sucht zum 08.11.2021 mehrere

Mitarbeiter*innen zur Qualifikation als Rettungssanitäter*in (m/w/d)

Der/die Teilnehmer*in erhält eine monatliche Ausbildungsvergütung für Auszubildende in Höhe von z.Zt. 1.043,26 €.

 

Ihr Aufgabengebiet:

Während der ca. 13-wöchigen Qualifizierungsphase zum / zur Rettungssanitäter*in (m/w/d) nach RettSanAPO absolvieren Sie eine sowohl praktische als auch theoretische Ausbildung.

Sie vertiefen Ihr Wissen durch Praktika sowohl in verschiedenen Fachabteilungen im klinischen Bereich als auch im Schichtdienst auf der Lehrrettungswache.

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die Sie befähigt, als Fahrer von Rettungswagen in der Notfallrettung und verantwortliche Person im qualifizierten Krankentransport eingesetzt zu werden.

 

Das ist Ihr Profil:

  • Sie haben mit Abschluss der Maßnahme das 18. Lebensjahr vollendet
  • Sie besitzen mindestens den Hauptschulabschluss und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Sie sind psychisch, persönlich, sowie gesundheitlich für die Tätigkeit im Rettungsdienst geeignet
  • Sie haben eine Erste-Hilfe-Ausbildung (9 Stunden) absolviert, die nicht länger als ein Jahr zurückliegt
  • Sie besitzen eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B

 

Darüber hinaus wünschen wir uns:

  • Kommunikationsstärke und Kooperationsbereitschaft
  • Teamfähigkeit
  • ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und sozialer Kompetenz
  • Fahrerlaubnis der Klasse C1 oder C
  • ein allgemeines Interesse an Humanmedizin
  • ein Interesse an der Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter*in (m/w/d) und/oder Brandmeister*in (m/w/d)

 

Wir bieten Ihnen:

Während der Qualifikationsphase:

  • Die Möglichkeit zum Erwerb der Fahrerlaubnisklasse C
  • Den Einblick in ein spannendes Berufsfeld
  • Erfahrungssammlung im Umgang mit Patienten

Nach erfolgreich absolvierter staatlicher Prüfung zum/zur Rettungssanitäter*in (m/w/d):

  • Beabsichtigte Übernahme in ein befristetes Beschäftigungsverhältnis als Rettungssanitäter*in (m/w/d) im Krankentransport
  • Eine Vergütung nach TVÖD Entgeltgruppe 4
  • Einsatzdienst im Schichtdienst innerhalb einer 39-Stunden-Woche mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit
  • Kontinuierliche Fortbildungsmaßnahmen, um dem dynamischen Berufsfeld gerecht zu werden

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel fördert in vielfältiger Hinsicht aktiv die Gleichstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir begrüßen daher Bewerbungen ausdrücklich unabhängig von Geschlecht, Behinderung, kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung oder sexueller Identität. Bewerbungen schwerbehinderter bzw. gleichgestellter Menschen im Sinne des Sozialgesetzbuches IX sind ausdrücklich erwünscht.

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach den Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt. Die Besetzung der Stelle mit einer vollzeitnahen Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Ebenso kann die Funktion nach Absprache aller Beteiligten unter Nutzung verschiedener Arbeitszeitmodelle auf zwei in Teilzeit beschäftigte Mitarbeitende übertragen werden.

Ihre Fragen zum ausgeschriebenen Aufgabenbereich beantworten Ihnen gerne Herr Kanak, Sachgebiet Ausbildung der Feuerwehr Castrop-Rauxel (02305 - 9473 130, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) sowie Herr Platte, Sachgebiet Rettungsdienst (02305 - 9473 160, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Fragen zum Auswahlverfahren und bezogen auf Ihre individuelle personalrechtliche Situation richten Sie bitte an Frau Barnes, Bereich Hauptverwaltung (02305/106-2117, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Für Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Anlagen nutzen Sie bitte unser Online-Bewerberformular auf unserer Homepage https://www.castrop-rauxel.de/Inhalte/Politik_Verwaltung/Verwaltung/Stellenangebote/OnlineBewerbung/_Neuer_Vorgang.asp.

Die Bewerbungsfrist endet am 16.08.2021.

 

Schweres Unwetter über Castrop-Rauxel - Mit vereinten Kräften im Dauereinsatz

Tief "Bernd" wütete ab dem späten Mittwochnachmittag (14.07.) über Nordrhein-Westfalen. Im Kreis war vor allem Castrop-Rauxel betroffen. Bis in die frühen Morgenstunden leisteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des EUV Stadtbetriebs, des städtischen Immobilienmanagements, der Polizei und des Technischen Hilfswerks (THW) Sicherungs- und Aufräumarbeiten. Letztere dauern an. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

„Alle Einsatzkräfte haben Großartiges geleistet, und es hat mich begeistert und stolz gemacht, zu erleben, wie im Ernstfall alle Hand in Hand arbeiten. Dafür gebührt allen Anerkennung und ein herzliches Dankeschön“, erklärt Bürgermeister Rajko Kravanja, der am Mittwochabend selbst vor Ort in Obercastrop war, wo das Unwetter besonders wütete.

„Wenn es darauf ankommt, kann man sehen, was wir können“, betont auch Ulrich Vogel, Leiter der Feuerwehr Castrop-Rauxel: „Gerade in Krisenzeiten zeigt sich die sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche. Die besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen jeder Einheit addieren sich dann auf und können dementsprechend herangezogen werden. Bei jedem Einsatz sind die Kollegen und Kolleginnen einem erhöhten Risiko ausgesetzt, und ich freue mich, dass alle unbeschadet und gesund wieder an Bord sind“.

So war allein der EUV Stadtbetrieb mit über 20 Mitarbeitenden nach dem Unwetter im Einsatz und rückte am Mittwochabend mit mehr als zehn Fahrzeugen und schwerem Gerät aus – mit Kranwagen, Müllfahrzeugen, Großkehrmaschinen und Service-Fahrzeugen. „Bereits tagsüber haben wir die Straßen, Sinkkästen, Gewässer und Rückhaltebecken engmaschig kontrolliert, der Bereitschaftsdienst wurde ausgeweitet“, berichtet EUV-Vorstand Michael Werner.

Insgesamt 115 Einsätze wurden der Feuerwehr bis Donnerstagmorgen (15.07.) 7.30 Uhr gemeldet. Weitere Einsätze kamen im Verlauf des Donnerstagvormittags hinzu.

Vom Unwetter betroffen war vor allem das südliche Stadtgebiet. Ein Einsatzschwerpunkt war der Stadtteil Obercastrop. Dort hatte eine Windhose immensen Schaden angerichtet: Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt. Ein beschäftigter Dachgiebel am Grünen Weg musste teilweise abgetragen werden.

„Gemeinsam mit Feuerwehr, THW und Polizei haben wir die betroffenen Straßen geräumt“, so der stellvertretende EUV-Vorstand Thorsten Werth-von Kampen. Große Schäden waren insbesondere auf der Kreuzstraße und am Grünen Weg zu verzeichnen. So wurden ebenfalls große Teile des Dachs der städtischen Kita Swabedoo beschädigt. Die Eltern wurden bereits informiert, dass die weitere Betreuung kurzfristig in anderen Räumlichkeiten stattfinden wird. Das Immobilienmanagement der Stadt arbeitet auch hier bereits an der Behebung der Schäden.

Im weiteren Verlauf der Nacht musste der EUV Stadtbetrieb zudem bei der Sperrung einer Unterführung der B 235 Amtshilfe leisten, da die Wassermassen dort nicht abgepumpt werden konnten. „Eine temporäre Sperrung war aus Sicherheitsgründen erforderlich“, erklärte Werth-von Kampen. Zwischenzeitlich wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Später in der Nacht musste der EUV Stadtbetrieb zudem zum Gondelteich im Stadtgarten ausrücken, da dieser an zwei Stellen überlief. Das Wasser konnte schließlich aber kontrolliert ablaufen. „Insgesamt hat die städtische Kanalisation die großen Wassermassen aufnehmen können, hier hat alles funktioniert“, erklärt Werth-von Kampen.

Ein weiterer größerer Einsatzort am Mittwochabend war am Evangelischen Krankenhaus (EvK). Dort war Wasser in das Kellergeschoss gelaufen. Mit der Unterstützung der Castrop-Rauxeler Ortsgruppe des THW und weiteren Kräften aus dem Kreisgebiet konnten das Wasser abgepumpt und die sensiblen medizinischen Gerätschaften gerettet werden.

Am Tag nach dem Unwetter erfolgen weiterhin Aufräumarbeiten. Zudem kontrolliert die Feuerwehr mithilfe einer Drohne weitere mögliche Schäden an Dächern und überfliegt weitere Gefahrenpunkte. Auch der EUV Stadtbetrieb überprüft erneut die Straßen im Stadtgebiet, um mögliche Schäden schnellstmöglich zu beheben.

Darüber hinaus unterstützt eine taktische Einheit der Feuerwehr Castrop-Rauxel am Donnerstag die Kräfte in Wuppertal mit 12 Einsatzkräften und leistet dort überörtliche Hilfe.

Aufgrund der Aufräumarbeiten nach dem Unwetter und dem Einsatz zahlreicher Kräfte des EUV Stadtbetriebs am Abend des Unwetters kam es Donnerstag zu Einschränkungen bei der Straßenreinigung und der Müllabfuhr. So müssen einige Leerungstermine im Stadtgebiet ausfallen. Diese sollen aber nachgeholt werden. Der EUV Stadtbetrieb bittet um Verständnis.

Alle Sportplätze im Stadtgebiet wurden am Mittwochabend kurzfristig gesperrt. Durch das Unwetter besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde die Erin-Kampfbahn in Obercastrop. Nach Kontrollen aller dortigen Bäume und umfangreichen Aufräumarbeiten kann sie aber voraussichtlich am Freitag, 16. Juli, wieder freigegeben. Die Naturrasenplätze blieben ebenfalls nur noch am Donnerstag geschlossen und sind ab Freitag wieder bespielbar. Alle anderen Sportplätze wurden bereits am Donnerstagmorgen wieder freigegeben.

 

Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Castrop-Rauxel

29.05.2021 Bereits am gestrigen Abend (28.05.2021) gegen 19:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem vermeintlichen Pkw-Brand auf der Autobahn A 42 in Fahrtrichtung Oberhausen, kurz hinter der Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst, alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich die Lage so dar, dass zwei Pkw nach einem Auffahrunfall auf dem Standstreifen der Autobahn standen. Die Insassen waren glücklicherweise nicht in den Fahrzeugen eingeklemmt worden. Zwei Leichtverletzte wurden nach medizinischer Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert.

Bei dem Auffahrunfall war bei einem der beteiligten Fahrzeuge vermutlich der Kühler geplatzt, so dass die dabei ausgetretene Kühlerflüssigkeit auf den heißen Motorteilen verdampfte und sich so eine Dampfwolke bildete, die dann vom Anrufer als Pkw-Brand wahrgenommen worden war.

 

Am heutigen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel um 8:56 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Wohnungsbrand" zur Anschrift Obere Münsterstraße alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses eine defekte Waschmaschine vor, die jedoch von dem Wohnungsinhaber bereits ausgeschaltet worden war und keine Flammen mehr feststellbar waren. Die Einsatzkräfte konnten sich darauf beschränken, die Wohnung durchzulüften. Löschmaßnahmen waren nicht erforderlich.

 

Um 11:47 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zur ausgelösten Brandmeldeanlage im Evangelischen Krankenhaus an der Grutholzallee alarmiert. Bei Dachdeckerabeiten durch Verlegen von Schweißbahnen hatte sich vermutlich Dämmmaterial entzündet und der dabei entstandene Brandrauch war in die Zwischendecke des betroffenen Gebäudeteils gezogen, wodurch die Brandmeldeanlage entsprechend auslöste. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Brand durch die Handwerker bereits gelöscht worden. Die Feuerwehr kontrollierte mittels Wärmebildkamera den betroffenen Bereich der Zwischendecke im Gebäude. Mit der eingesetzten Drehleiter wurde von außen der Dachbereich kontrolliert. Dabei konnten jeweils keine weiteren Feststellungen getroffen werden. Die Feuerwehr führte gleichzeitig Lüftungsmaßnahmen in dem betroffenen Gebäudebereich durch.

 

Um 15:33 Uhr am Samstagnachmittag erfolgte durch die Kreisleitstelle Recklinghausen die Alarmierung zu einer brennenden Gartenlaube in der Kleingartenanlage an der Schubertstraße. Vor Ort stellte sich heraus, dass beim Abflämmen von Unkraut eine Hecke in Brand geraten war, die jedoch mit einem Gartenschlauch durch einen Garteninhaber noch vor Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht werden konnte. Ein Tätigwerden der Einsatzkräfte war daher nicht mehr notwendig.

 

Zimmerbrand Ahlbecker Straße

Zimmerbrand Ahlbecker Straße15.05.2021 Gegen 15:00 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Ahlbecker Straße im Ortsteil Ickern alarmiert. Zeitgleich mit den Kräften der Hauptamtlichen Wache wurde der Löschzug Henrichenburg alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Hausbewohner bereits vor dem Haus in Sicherheit gebracht.
Der unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgehende Angriffstrupp aus Einsatzkräften des Löschzugs Henrichenburg konnte den Brandherd in einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Einfamilienhauses lokalisieren. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Der Brand war vermutlich durch defekte Modellbau-Akkus ausgelöst worden.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüfter belüftet.

Die Hausbewohner wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht, konnten danach aber vor Ort verbleiben.

 

Dachstuhlbrand an der Oskarstraße

Dachstuhlbrand an der Oskarstraße07.05.2021 Kurz nach 1:00 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem Kaminbrand an die Oskarstraße alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass es nicht im Inneren des Kamins brannte, sondern der Kamin von außen sowie der angrenzende Bereich des Daches eines Wohnhauses in Flammen standen. Alle Personen hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude selbstständig und unverletzt verlassen.

Der Einsatzleiter erhöhte das Einsatzstichwort auf Dachstuhlbrand und alarmierte drei Löschzüge sowie eine Drehleiter nach.

Die Brandbekämpfung wurde zunächst von innen im Dachgeschoss des Gebäudes durchgeführt. Durch das Entfernen der Deckenverkleidung wurde die brennende Dachkonstruktion freigelegt. Dadurch konnten gezielte Löschmaßnahmen durchgeführt werden und Folgeschäden durch das Löschwasser minimiert werden. Das Feuer wurde dadurch schnell unter Kontrolle gebracht.

Parallel zu den Maßnahmen im Inneren wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht. Über eine Drehleiter wurde die Dacheindeckung und Kaminverkleidung großflächig entfernt, um an weitere Brandnester zu gelangen und zeitgleich Wärme und Rauch nach außen entweichen zu lassen. Über die zweite Drehleiter wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Neben der Hauptwache waren die ehrenamtlichen Löschzüge Castrop und Henrichenburg im Einsatz, während der Löschzug Habinghorst den Grundschutz von der Einsatzstelle aus sicherstellte.

Der Einsatz war kurz nach 3:00 Uhr beendet.