Einsätze

Aktuelle Einsätze

Aktuelle Einsätze, zu denen wir berichten, befinden sich direkt auf der Startseite bzw. unter "Aktuelles". Hier werden die älteren Einsatzberichte archiviert.

Über aktuelle Einsätze der Feuerwehren im Kreis Recklinghausen in den letzten 48 Stunden können Sie sich auf der Seite der Kreisleitstelle Recklinghausen informieren:
http://www.kreis-re.de/Inhalte/Buergerservice/Leben_und_Wohnen/Feuerwehr-_und_Rettungsleitstelle/_Einsaetze_der_Feuerwehren/index.asp



 

BAB 2 - Schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten

Textquelle: Feuerwehr Recklinghausen (ots)

Am Dienstag, den 17. Dezember 2019 um 20.15 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Hannover kurz vor der Abfahrt Henrichenburg gerufen. Alarmiert wurde der Rettungsdienst sowie der Löschzug Suderwich, da sich der Löschzug der Hauptwache in einem Paralleleinsatz bei einer kurz zuvor ausgelösten Brandmeldeanlage befand. Aufgrund des Meldebildes entschied der diensthabende Einsatzleiter die Reduzierung der Einsatzmittel des Einsatzes bei der ausgelösten Brandmeldeanlage, wodurch der Einsatzleitwagen und die Drehleiter der Hauptwache gemeinsam Richtung Einsatzstelle auf der BAB 2 fahren konnten. Ein Löschzug der Feuerwehr Castrop-Rauxel befand sich aufgrund eines vorherigen Einsatzes, der ebenfalls auf der BAB 2 im Bereich Castrop-Rauxel stattfand, auf der Rückfahrt und konnte die Maßnahmen an der Einsatzstelle unterstützen.

An der Einsatzstelle ergab die Erkundung, dass ein PKW bis zur B-Säule unterhalb eines Sattelaufliegers aufgefahren war und der Fahrer des PKWs nun in diesem eingeklemmt wurde und nicht ansprechbar war. Umgehend wurden erste Maßnahmen zur Rettung der Person eingeleitet. Während die technische Rettung der Person durch den Löschzug Suderwich mit Unterstützung der Drehleiterbesatzung und des Rüstwagens der Hauptwache durchgeführt wurde, konnte der Brandschutz durch die Einsatzkräfte des Löschzugs Henrichenburg der Feuerwehr Castrop-Rauxel sichergestellt werden. Ein Pressesprecher der Feuerwehr Castrop-Rauxel, der ebenfalls vor Ort war, übernahm die Vertretung gegenüber den anwesenden Pressevertretern.

Aufgrund des Schadensereignisses und den sich dadurch ergebenden Herausforderungen bei der technischen Rettung wurde zeitnah ein Rüstzug, bestehend aus Einsatzleitwagen, Feuerwehrkran und Rüstwagen der Feuerwehr Dortmund angefordert. Diese Einsatzkräfte mussten allerdings nicht mehr eingesetzt werden. Eine gezielte Kombination aus Fixierung des PKWs am Rüstwagen, Unterbauen der Hinterachse des Sattelaufliegers mit Rüsthölzern und Keilen und anschließendem langsamen Wegfahren des Sattelaufliegers, führte schließlich zum Erfolg den PKW unter dem LKW zu befreien. In einer anschließenden technischen Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät konnte die Person aus dem PKW befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen und intensiver Bemühungen aller Beteiligten konnte an der Einsatzstelle nach der Befreiung der männlichen Person nur noch der Tod festgestellt werden.

Der Einsatz konnte nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten um 22:30 Uhr beendet werden. An der Einsatzstelle hat eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Polizei, Haupt- und Ehrenamt der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes und der überörtlichen Einsatzkräfte stattgefunden.

Zum Unfallhergang und zur Höhe des Schadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen und verweist auf die polizeilichen Ermittlungen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A2

17.12.2019 Gegen 15:40 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A2 alarmiert. In Fahrtrichtung Hannover war es kurz vor dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Bei Eintreffen der Castroper Feuerwehr stellte sich heraus, dass neben einem Tanklastzug und einem Kühllastwagen auch ein Pkw an dem Unfallgeschehen beteiligt war. Personen waren dabei glücklicherweise nicht in ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden. Durch Notarzt und Rettungsdienst wurden vor Ort eine schwerverletzte und eine leichtverletzte Person medizinisch versorgt. Im Anschluss wurden sie zur weiteren Behandlung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Auch Kräfte der Berufsfeuerwehr Dortmund waren zur Einsatzstelle alarmiert worden sowie ein Großtanklöschfahrzeug der Waltroper Feuerwehr.
Bei dem Tanklastzug handelt es sich um einen Gefahrguttransporter, der Bioethanol geladen hat. Der Tankauflieger war bei dem Unfall nicht beschädigt worden und es ist zu keinem Produktaustritt gekommen. Zur Stunde dauert der Einsatz noch an. Die Kräfte der Hauptamtlichen Wache werden an der Einsatzstelle durch den Löschzug Henrichenburg unterstützt, während der Löschzug Castrop den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet sicherstellt.

 

Brandeinsatz auf der Lange Straße

27.10.2019 Am gestrigen Samstagabend wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel gegen 18:40 Uhr durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem gemeldeten Feuer in die Lange Straße im Ortsteil Habinghorst alarmiert. Auf Grund mehrerer Anrufer wurden neben den Kräften der Hauptamtlichen Wache auch die Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg alarmiert. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass im Hinterhof eines Gebäudes eine größere Menge von gelagertem Verpackungsmaterial brannte. Durch den Einsatz von zwei vorgehenden Atemschutztrupps konnte das Feuer schnell gelöscht und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindert werden.

Während der nachfolgenden Aufräumarbeiten fuhr ein Pkw über die auf dem Gehweg vor dem Haus abgelegte, von dem Löscheinsatz kontaminierte Ausrüstung der Einsatzkräfte. Dabei wurden Atemschutzgeräte beschädigt. Die beiden Fahrzeuginsassen des Pkw beleidigten anschließend massiv die Einsatzkräfte, so dass sich der Einsatzleiter veranlasst sah, die Polizei hinzuzurufen.

 

Zum Großbrand im Indoor-Spielplatz an der Hochstraße in Recklinghausen

23.08.2019 In einem Gebäudekomplex mit Indoor-Spielplatz war am Donnerstag, 22. August, an der Hochstraße ein Großbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr Recklinghausen hat die Nachlöscharbeiten am gestrigen Abend gegen 20.41 Uhr beendet.

Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 10.55 Uhr alarmiert. Schon beim Eintreffen waren Teile des Gebäudes eingestürzt. Nach der eigentlichen Brandbekämpfung haben zwei Abrissbagger das Dach sowie die Außenwände von der Vorder- und Hinterseite des nicht mehr standsicheren Gebäudes eingerissen. Teilweise befanden sich an der Einsatzstelle noch Glutnester in den Wänden, die dadurch beseitigt werden konnten. Gegen 19 Uhr durften die Bewohner*innen wieder zurück ihre angrenzenden Wohnungen. Nachdem die Nachlöscharbeiten beendet wurden, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die jetzt die Brandursachenermittlung übernimmt.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort bedanken. Auch die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Löschzügen aus Herten, Castrop-Rauxel und Herne funktionierte sehr gut. Wir helfen einander – auch über kommunale Grenzen hinweg. Das zeigt einmal mehr die Kompetenz unserer Feuerwehren“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche.

Zeitweise waren etwa 120 Einsatzkräfte vor Ort, um die rasante Brandausbreitung zu bekämpfen. Die Besucher*innen und die Mitarbeiter*innen des Indoor-Spielplatzes konnten das Gebäude bereits selbstständig vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. „Das gute Wetter war für uns alle ein Glücksfall, weil die KinderWelt sonst sicherlich besser besucht gewesen wäre“, sagt Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr.

 

Handlungsempfehlung

Die Feuerwehr gibt Entwarnung, dass bei Luft-Messungen keine Schadstoffe nachgewiesen wurden. Allerdings kam es in Teilen Recklinghausens und Oer-Erkenschwicks zu Rußpartikel-Niederschlägen. Als Vorsichtsmaßnahme hat die Stadt daher den Spielplatz an der Theodor-Körner-Straße gesperrt. Das Betreten ist bis auf Weiteres nicht gestattet. Hautkontakt mit den Partikeln soll vermieden werden.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat Proben genommen und wird diese auswerten. Mit Ergebnissen ist Ende nächster Woche zu rechnen. Für einen festgelegten Bereich in Ausbreitungsrichtung des Brandrauchs gelten bis dahin einige Regeln: So wird vom Verzehr von Obst und Gemüse aus dem Freiland in diesem Bereich abgeraten, bis feststeht, welche Stoffe freigesetzt wurden. Auf der Homepage des Kreis Recklinghausen sind die Handlungsempfehlungen des LANUV zu finden: https://www.kreis-re.de/Inhalte/Buergerservice/_grossbrand/index.asp.

 

Quelle: Pressestelle Stadt Recklinghausen

 

Flächenbrand im Ortsteil Pöppinghausen

Flächenbrand im Ortsteil Pöppinghausen27.07.2019 Am Samstag wurden die Hauptamtliche Wache sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg um 13:13 Uhr durch die Kreisleitstelle zu einem Flächenbrand in den Ortsteil Pöppinghausen alarmiert. An der Straße Ringelrodtweg sollte es zu einem Flächenbrand zwischen dem Umspannwerk und dem Kanal gekommen sein.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein bereits abgeerntetes Getreidefeld vorgefunden, das auf einer Fläche von circa einem Hektar brannte. Mithilfe von zwei Schnellangriffsrohren und sogenannten Feuerpatschen wurde damit begonnen den Brand zu löschen. Zeitgleich wurde durch den Löschzug Habinghorst von dem Umspannwerk aus die Wasserversorgung gesichert. Der Löschzug Henrichenburg fuhr über den Wirtschaftsweg am Kanal um von dort aus eine weitere Wasserversorgung aufzubauen, diese wurde aber durch den schnellen Löscherfolg nicht mehr benötigt.

Die Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften an der Einsatzstelle und konnte gegen 15:10 Uhr den Einsatz beenden.

 

Zwei Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen an einem Abend

23.07.2019 Am gestrigen Montagabend wurde die Hauptamtliche Wache um 19:26 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in die Straße Emscherbruch im Ortsteil Ickern alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Fahrerin bereits aus dem PKW befreit und wurde durch Anwohner betreut. Sie war beim Einparken mit ihrem Fahrzeug durch die Rückwand einer Garage gefahren. Die Fahrerin wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Für die Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Auf dem Rückweg zur Feuer- und Rettungswache erfolgte dann um 20:03 Uhr eine weitere Alarmierung mit dem Stichwort "VU klemmt" auf die Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Oberhausen. Hier war ein Unfall zwischen einem PKW und einem LKW gemeldet worden. Die Löschzüge Henrichenburg und Habinghorst wurden durch die Kreisleitstelle ebenfalls alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein stark beschädigter mit drei Personen besetzter Kleintransporter auf dem rechten Fahrstreifen stand. Der Beifahrer war eingeklemmt, eine weitere Person lag auf dem Standstreifen und der Fahrer des verunfallten Kleintransporters befand sich außerhalb des Fahrzeugs am Fahrbahnrand.
Der eingeklemmte Beifahrer musste mit hydraulischem Rettungsgerät in Absprache mit dem Notarzt aus dem Fahrzeug befreit werden. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die Landung des Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen wurde die Autobahn in Fahrrichtung Oberhausen komplett gesperrt.

Die zwei schwerverletzten Personen und der leichtverletzte Fahrer wurden medizinisch erstversorgt und danach mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Neben zwei Notärzten waren rund dreißig Einsatzkräfte der Hauptamtlichen Wache und den freiwilligen Löschzügen Henrichenburg und Habinghorst vor Ort.

Im Anschluss an die Rettungsarbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Gegen 22:20 war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

 

Brand eines Reisebusses auf der Autobahn A2

24.06.2019 Gegen 10:00 Uhr wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem LKW Brand alarmiert. Auf der Bundesautobahn A 2 in Fahrtrichtung Hannover, zwischen der Anschlussstelle Henrichenburg und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest, brannte ein Reisebus.

Bereits auf der Anfahrt meldete die Leitstelle über Funk, dass alle Personen den Bus verlassen haben.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein auf dem Seitenstreifen stehender doppelstöckiger Reisebus in Vollbrand stand. Alle Insassen (65 Schüler, 2 Lehrer und 1 Fahrer) hatten rechtzeitig den Bus vollzählig und unverletzt verlassen können und standen hinter der Schutzplanke.

Während die Polizei die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover komplett sperrte, wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr ein massiver Löschangriff durchgeführt.

Wegen der unzureichenden Wasserversorgung im Bereich der Autobahn wurde Vollalarm für alle freiwilligen Löschzüge der Feuerwehr Castrop-Rauxel ausgelöst. Zusätzlich wurden aus Waltrop und Oer-Erkenschwick Tanklöschfahrzeuge nachgefordert. Über mehrere hundert Meter musste mit Schlauchleitungen eine Wasserversorgung für die Einsatzstelle aus einem nahegelegenen Wohngebiet aufgebaut werden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde auch Löschschaum eingesetzt. Abschließend wurde der Bus mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Gegen 16:00 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Da sich im Verlauf des Einsatzes auf der Autobahn ein Rückstau von bis zu 15 Kilometer Länge gebildet hatte, erfolgte die Bergung des ausgebrannten Buswracks durch ein Abschleppunternehmen erst in den späteren Abendstunden.

 

  • 2019-06-24_10-14-43_IMG_4311
  • 2019-06-24_10-15-16_IMG_4312
  • 2019-06-24_10-16-01_IMG_4317
  • 2019-06-24_10-22-38_IMG_4344
  • 2019-06-24_11-07-30_IMG_4373
  • 2019-06-24_11-49-18_IMG_4404
  • 2019-06-24_14-06-31_DJI_0001
  • 2019-06-24_14-11-17_DJI_0016

 

Dachstuhlbrand und Eigenunfall mit Löschfahrzeug

15.06.2019 Um 12:15 wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Ruprechtsstraße im Ortsteil Ickern alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Neben den Kräften der Hauptamtlichen Wache waren alle fünf freiwilligen Löschzüge ebenfalls alarmiert worden. Der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte stand in Vollbrand. Der vorgenommene Innenangriff von Atemschutztrupps musste nach kurzer Zeit bereits abgebrochen werden, da sich im Mauerwerk des Gebäudes Risse zeigten. Die Brandbekämpfung wurde anschließend von außen unter anderem über zwei Drehleitern vorgenommen.

Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Durch die starke Hitzeentwicklung und das Löschwasser wurde auch die angrenzende Doppelhaushälfte beschädigt. Wegen der Schäden am Mauerwerk des Brandgebäudes wurden im Anschluss an die Löscharbeiten vom Technischen Hilfswerk noch Sicherungsarbeiten vorgenommen. Der Einsatz auf der Ruprechtstraße dauerte bis in die Abendstunden. Das Technische Hilfswerk sorgte ebenfalls für die Verpflegung der Einsatzkräfte vor Ort.

In der Nacht und am frühen Sonntagmorgen erfolgten noch Brandnachschauen durch die Feuerwehr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen.

Das Einsatzgeschehen wurde durch den Unfall eines Feuerwehrfahrzeugs überschattet. Ein mit vier Feuerwehrleuten besetztes Tanklöschfahrzeug verunglückte auf der Anfahrt zur Einsatzstelle auf der Klöcknerstraße. Dabei stürzte das Fahrzeug auf die Beifahrerseite. Glücklicherweise kam die Fahrzeugbesatzung mit nur leichteren Verletzungen und dem Schrecken davon. Das verunglückte Feuerwehrfahrzeug musste mit dem Bergungsfahrzeug einer Abschleppfirma wieder aufgerichtet und anschließend abtransportiert werden.

 

  • 2019_06_15_Brand_Ruprechtstrae_1
  • 2019_06_15_Brand_Ruprechtstrae_2
  • 2019_06_15_Brand_Ruprechtstrae_3
  • 2019_06_15_Brand_Ruprechtstrae_4
  • 2019_06_15_Brand_Ruprechtstrae_5

Balkonbrand auf der Straße Vockmannshof

Balkonbrand auf der Straße Vockmannshof19.04.2019 Am Karfreitag wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel um 14:45 Uhr zu einem Zimmerbrand auf der Straße "Vockmannshof" im Stadtteil Henrichenburg alarmiert. Während der Anfahrt meldeten sich mehrere Anrufer über den Notruf bei der Kreisleitstelle und gaben an, dass das Feuer vom Balkon auf das Dach überzuschlagen drohe. Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin das Einsatzstichwort zu Dachstuhlbrand und ließ neben dem bereits parallel zur Hauptwache alarmierten Löschzug Henrichenburg zusätzlich den Löschzug Castrop nachalarmieren. Dieser sollte unverzüglich mit der zweiten Drehleiter zur Einsatzstelle ausrücken.

Der ersteintreffende Rettungswagen, der von der Rettungswache Nord in Henrichenburg ausgerückt war und dadurch eine kurze Anfahrt hatte, bestätigte die Notrufmeldungen. Beim Eintreffen des Löschzugs der Hauptwache waren bereits erste Löschversuche mit zwei Gartenschläuchen sowie einem tragbaren Feuerlöscher eingeleitet worden. Die Kontrolle des Obergeschosses, in dem der Balkon brannte, ergab eine massive Verrauchung der Wohneinheit, sodass von einer Brandausbreitung von außen nach innen ausgegangen werden musste. Der Brand des Balkons und der Dachsparren wurde über die Drehleiter vom Angriffstrupp der Hauptwache unter umluftunabhängigem Atemschutz abgelöscht. Einige Dachziegel mussten zum Erreichen von Glutnestern abgenommen werden. Nach Eintreffen des Löschzugs Henrichenburg wurde ein zweiter Einsatzabschnitt gebildet. Der Angriffstrupp vom Löschzug Henrichenburg ging im Innenangriff zur Brandbekämpfung unter umluftunabhängigem Atem-schutz über das Treppenhaus ins Obergeschoss vor. Weiterhin wurde vom Löschzug ein Sicherheitstrupp für die eingesetzten Atemschutztrupps gestellt.

Trotz Rissen in den Scheiben der Tür und des Fensters zwischen Wohnzimmer und Balkon kam es zu keiner Brandausbreitung in das Gebäude. Nach der Belüftung des Obergeschosses und des Dachbodens mit dem Hochleistungslüfter wurden die Bereiche mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Eine Person wurde nach notärztlicher Untersuchung vor Ort mit Verdacht auf eine Rauchgas-vergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei übergeben.

 

Kleintier in Notlage auf der Cottenburgstraße

Kleintier in Notlage auf der Cottenburgstraße12.04.2019 Die Feuerwehr Castrop-Rauxel war am Freitagvormittag zur Cottenburgstraße alarmiert worden, weil sich eine Katze auf dem Dach eines Hauses befand und scheinbar von alleine nicht mehr von dort herunterkam.

Die Samtpfote hat sich dort vermutlich seit dem Vorabend aufgehalten und demnach die Nacht auf dem Dach verbracht haben, wie den Einsatzkräften mitgeteilt wurde. Über eine Drehleiter konnte die unverletzte Katze schließlich gerettet und von der Schwester der Besitzerin in Empfang genommen werden.